english |

Azubis erzählen

Janin Gauler, 3. Ausbildungsjahr, Zerspanungsmechanikerin, Salzgitter Service und Technik GmbH:

17.06.2013

"Handwerklich zu arbeiten, hat mich schon immer interessiert. Da mein Onkel hier arbeitet, habe ich mich nach der Realschule bei der Salzgitter AG beworben.
Im ersten Ausbildungsjahr wurden mir in der Ausbildungswerkstatt Grundkenntnisse wie Sägen, Schweißen, Feilen vermittelt. Erste Erfahrungen konnte ich aber auch schon an der Dreh- und Fräsmaschine sammeln. Besonders interessant finde ich es, selbständig Werkstücke, z.B. eine Schraubzwinge, eine Abziehvorrichtung, einen Nussknacker oder einen Flaschenöffner zu fertigen. Ich finde es spannend, die Vielfalt der Oberflächengestaltung zu erfahren, Kurbelwellen und Schrauben herzustellen und die Einzelteile zu einem fertigen Werkstück zusammenzusetzen.

Zurzeit besuche ich 1 x pro Woche die Berufsschule in der Nähe. Zusätzlich vertiefen wir 1 x pro Monat Details aus dem Berufsschulunterricht in der Werkschule. Im Vergleich zu anderen kleineren Betrieben schätze ich die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und ca. 1 1/2 Jahre Arbeiten in den Betriebsabteilungen. Ab und zu treffe ich mich mit anderen Auszubildenden nach der Arbeit im firmeneigenen Fitnessstudio.

Nach der Ausbildung bekommen wir bei der SZST einen befristeten Arbeitsvertrag. Später möchte ich mich gern zur Technikerin oder Meisterin fortbilden."

Katharina Choinski, 2. Ausbildungsjahr, Industriemechanikerin, Salzgitter Service und Technik GmbH:

"Schon als Kind habe ich in der Familie bei handwerklichen Arbeiten und im Garten mitgeholfen. Danach stand für mich fest: in meinem zukünftigen Beruf möchte ich selbst was mit den Händen herstellen können. Das Berufsbild der Industriemechanikerin (zu den Themenfeldern gehören u.a. Pneumatik, Hydraulik, Schweißen) - in der Broschüre „Berufe aktuell“ und im Internet beschrieben - haben mich auf diesen Beruf neugierig gemacht.

Meine Bewerbung inkl. Einstellungstest, erstes Gespräch und Gesundheitscheck beim Werksarzt endete mit einer Ausbildungszusage. Mir gefällt die Vielfalt der Seminare und Lehrgänge, besonders auch, dass vermehrt Frauen in diesem Beruf ausgebildet werden. Das erste selbständig gefertigte Projekt, ein Bohrmaschinenständer, wird zu Hause erfolgreich eingesetzt.

Nach der Ausbildung habe ich den Wunsch, mich zur Technikerin weiterzubilden."
 

Patrick Schrader, 1. Ausbildungsjahr, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Salzgitter Service und Technik GmbH:

"Mir gefällt es gut, gleich zu Beginn meiner Ausbildung an einem ferngelenkten Solarmobil für den Hessen solarcup 2009 mitarbeiten zu dürfen.
Mein Interesse für Physik und Technik nahm schon in der Schule den 1. Platz ein. Bereits da habe ich an Schaltungen gebastelt. Also stand mein Berufswunsch, Elektroniker zu werden, schnell fest. Im 1. Ausbildungsjahr lernen wir in Projektarbeiten die Steuerung für Motoren und Rolltore kennen. Die Aufgaben reichen von einfachen Schaltungen bis hin zu ganzen Schaltschränken. Es gibt Projekte, bei denen man auf sich allein gestellt ist und andere, die im Team gefertigt werden.

2 x in der Woche steht Berufsschule auf dem Plan, im 2. Jahr 1 x in der Woche und zusätzlich 1x monatlich die Vertiefung des in der Berufsschule erlernten Wissens in der Werkschule. Nette Kollegen und gute Betreuung durch die Meister machen den Arbeitsalltag während der Ausbildung interessant.

Auf meiner Wunschliste für später steht nach der Ausbildung die Fortbildung zum Meister oder Techniker, vielleicht auch ein Ingenieurstudium."

David Pfingst, 1. Ausbildungsjahr, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Salzgitter Service und Technik GmbH:

"Als Musiker war ich neugierig zu erfahren, wie Mischpulte oder Verstärker technisch funktionieren. Daher habe ich mich für eine Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik entschieden. Mir gefallen die vielen Projektarbeiten (u.a. Schaltschrank mit Überwachungsstation), die netten Kollegen und Angebote rund um die Ausbildung. Dazu gehört nicht nur das Arbeiten in den Ausbildungswerkstätten, sondern auch die Wartung der Hauselektronik und die Betreuung der Elektronik des Gewächshauses. Während der gesamten Ausbildungszeit arbeite ich ca. 1 ½ Jahre in den Betriebsabteilungen. 

Ich möchte – wie viele andere – nach der Ausbildung meinen Meister machen."

 

Patrick Breidohr, Groß- und Außenhandelskaufmann, ausgelernt im Juni 2009, Salzgitter Mannesmann International GmbH:

"Für mich ist die Salzgitter AG eine der TOP-Adressen in der Stahlbranche – auch international. Schon während meiner Schulzeit war es mein Wunsch, eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich eines internationalen Handelsunternehmens zu machen, und so habe ich mich beworben. Nachdem ich erfolgreich einen Einstellungstest und ein eintägiges Assessment Center durchlaufen hatte, konnte ich mit einem guten Gefühl meinen Ausbildungsvertrag unterschreiben.
Ausgesprochen gut gefallen hat mir, während der Ausbildung viele verschiedene Abteilungen zu durchlaufen. Dort lernte ich unterschiedliche Produkte, Prozesse und Facetten des internationalen Handels kennen und begleitete die Kollegen bei Kunden- und Messeterminen.
Die Verhandlungen mit Kunden und Lieferanten weltweit waren abwechslungsreich und spannend. Der Kontakt zu Geschäftspartnern aller Nationalitäten, nicht nur in Europa, sondern z.B. auch in China, Indien und den USA, bietet stets neue Herausforderungen. Dabei wird in erster Linie über das Telefon kommuniziert – selbstverständlich in Englisch und das vom ersten Tag an.
Darüber hinaus bekamen wir Azubis die Gelegenheit, die Stahlproduktion live vor Ort zu erleben. Dadurch habe ich ein ganz anderes Gefühl für die Produkte und die Dimensionen eines international agierenden Stahlkonzerns bekommen.
Herausfordernd war es für mich, bereits während der Ausbildung die Gelegenheit zu bekommen, ein berufsbegleitendes Studium an der Fachhochschule für Ökonomie und Management aufzunehmen.

Ich habe nun seit kurzem meine Ausbildung erfolgreich beendet und wurde in einer Abteilung übernommen, die sich unter anderem mit der globalen Beschaffung und dem Vertrieb chemischer und pharmazeutischer Rohstoffe befasst. Hierzu zählen beispielsweise Beschichtungsmaterialien für Rohre, die beim Bau von Pipelines eingesetzt werden. Ich wurde dort übernommen, um später in der Funktion eines international agierenden Traders mit einem länderspezifischen Aufgabengebiet tätig zu sein.
Mein Ziel ist es, weitere Erfahrungen zu sammeln und neben der Arbeit mein berufsbegleitendes Studium erfolgreich abzuschließen."

Christian Hill und Christian Soyta, STUPRAXler, Salzgitter Flachstahl GmbH:

„Wir haben uns bei der Salzgitter Flachstahl GmbH für STUPRAX beworben, weil es sehr interessant ist, während des Studiums Praxis und Theorie miteinander zu verbinden. Parallel zum unabhängigen Maschinenbaustudium absolvieren wir unsere Ausbildung als Industriemechaniker im Salzgitter Konzern und erhalten zudem eine Arbeitsplatzgarantie.

Durch die parallele Ausbildung (in zwei der insgesamt acht Semester werden wir praxisnah ausgebildet) wird im Hörsaal Erklärtes praxisbezogener, weil man das Wissen vor Ort direkt anwenden kann. Wir studieren also mit dem „Roten Faden“ und lernen unseren zukünftigen Arbeitsplatz kennen, so dass die spätere Einarbeitungszeit nicht schwer fällt. Durch einen betrieblichen Paten - meistens ein erfahrener Ingenieur - lernen wir den Arbeitsalltag aus Sicht eines Angestellten mit viel Verantwortung kennen und können eigene Berufserfahrung sammeln.

Zu der Arbeit eines Ingenieurs mit der Fachrichtung Maschinenbau gehört das „Live“-Dabeisein im Werk, aber eben auch die normale Büroarbeit. Generell dreht sich viel um die Fragen „Warum produziert eine Maschine nicht? Was kann man optimieren?“ Aufgabe ist es dann, die passende Lösung zu finden und den Prozess zu optimieren. Neben dem Anzug sollte man also immer eine Arbeitshose in Petto haben.

Unsere berufliche Zukunft ist verglichen mit der von Kommilitonen, die nicht dual studieren, absehbarer. Die Arbeitsplatzgarantie sowie der finanzielle Aspekt sind Motivationsschub genug, sich eher noch mal hinzusetzen, um zu lernen. Das Budget eines Durchschnittsstudenten ist knapp bemessen (Studiengebühren und steigende Lebenshaltungskosten). Einige Kommilitonen müssen einen Studienkredit aufnehmen oder nebenbei jobben gehen. Wir bekommen monatlich ein Stipendium von 900 Euro und zusätzlich zahlt die Salzgitter Flachstahl GmbH auch die Studiengebühren. Somit können wir uns also voll und ganz auf das Studium konzentrieren.

Ein weiterer Vorteil bei einem großen Konzern – wie der Salzgitter AG –  ist die Angebotsvielfalt der Arbeitsplätze mit ihren unterschiedlichen Anforderungen.“
 

Fazit:

Gut finden alle, dass man in einem großen Konzern, wie z.B. der Salzgitter AG, die Ausbildung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf jeden Fall abschließen kann.

Sie sind (Fach-)Abiturientin und spielen mit dem Gedanken, ein technisches Studium zu beginnen? Aber sicher sind Sie sich noch nicht?

Nutzen Sie das Niedersachsen-Technikum zum Reinschnuppern: ein sechsmonatiges Praktikum bei uns in Salzgitter und gleichzeitig 1 mal pro Woche der Besuch einer Vorlesung an der Hochschule in Braunschweig oder Wolfenbüttel.
Weitere Informationen.

Karriereblog

In diesem Blog informieren wir Sie aktuell mit Fotos und kurzen Berichten über die Themen Bewerbung, Berufseinstieg und Entwicklungsmöglichkeiten im Salzgitter Konzern. Blog

IdeenExpo

Salzgitter AG auf twitter

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personalbereichs schreiben live aus dem Konzern.

Services