Botschafterin Anne-Christine PetersenZur Person
Wie heißt Du? Hast Du Hobbys, die nichts mit Technik zu tun haben? Ich spiele Fagott im Orchester der TU Braunschweig, spiele hobbymäßig Volleyball in Wolfenbüttel und mache Karate. Der Weg zu unsWann und wie wurde Dein Interesse an Technik geweckt? Ich habe viel als Kind mit meinem Vater renoviert, wobei ich schon viele handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren und üben konnte. Danach haben mehrere Praktika mein Interesse weiter verstärkt. In der Schule haben mich eher logische und technische Fächer interessiert. Stahl ist ein sehr vielfältiger Werkstoff und kann sehr viele verschiedene Eigenschaften haben. Zudem ist die Entwicklung von neuen Stahlwerkstoffen noch nicht abgeschlossen. Es gibt immer noch Neues zu entdecken wie neue Anwendungen und neue Werkstoffe. Auch bestehen viele unterschiedliche Gegenstände und Objekte aus Stahl. Ich habe nach mehreren Stellen für das duale Studium im Bereich Maschinenbau im Internet gesucht. Dabei bin ich auf einen Zeitungsartikel über das StuPrax-System der Salzgitter AG gestoßen. Gereizt hat mich vor allem die Verbindung zwischen Praxis und Theorie sowie die abgeschlossene Facharbeiterprüfung. Ich fand es auch interessant, in einem Eisenhüttenbetrieb zu arbeiten. Zudem hat die Salzgitter AG viele unterschiedliche Unternehmensbereiche, die sehr interessant sind. Ich habe mich auf Messen und bei Freunden über das duale System und die Anforderungen erkundigt. Auch habe ich mich bei Bekannten noch über die Salzgitter AG informiert. Ich habe mich bei mehreren Unternehmen beworben und hatte schließlich die Wahl zwischen mehreren Unternehmen. Gründe für die Salzgitter AG waren für mich: die gute Betreuung durch die Personalabteilung, die stimmige Verbindung von Praxis und Theorie, der gute Ruf der Ostfalia bzw. des Studiengangs, großer Betrieb mit vielen Möglichkeiten zur späteren Weiterentwicklung bzw. für Studienarbeiten. Das StuPrax-SystemWie ist das StuPrax-System aufgebaut? Man ist immer in den Semesterferien im Betrieb zum Teil in unterschiedlichen Abteilungen/Betrieben. Dann gibt es zwischen den Theoriesemestern noch Praxissemester. In dem ersten Praxissemester zwischen ersten und zweiten Theoriesemester werden Ausbildungsinhalte für die Teilabschlussprüfung 1 vermittelt. Im zweiten Praxissemester wird der zweite Teil der Facharbeiterprüfung absolviert, zudem sollen 2 Studienarbeiten angefertigt werden. Im letzten Praxissemester wird die Bachelorarbeit geschrieben, wenn möglich in dem Betrieb, in dem man später auch eingesetzt wird. Die grundlegenden Tätigkeiten der Industriemechanikerausbildung. Zudem kriegt man in den Abteilungen immer kleine Aufträge, z.B. den Betriebsablauf in einer Werkstatt als Ablaufdiagramm festzuhalten. Man kann Praxiserfahrung sammeln, zudem bekommt man eine monatliche Ausbildungsvergütung. Die Betreuung wird von der Personalabteilung übernommen. Dort werden die Praxiseinsätze mit den Betrieben abgestimmt. Man kann sich bei jeglichen Problemen an den Betreuer wenden. Zu Beginn der Ausbildung wurde mir z.B. eine Liste zur Erleichterung der Wohnungssuche bereitgestellt. Die Ausbildungsinhalte werden von der SZST vermittelt, auch dort hat man immer einen Ansprechpartner. Deine EindrückeWas hattest Du an Deinem ersten Arbeitstag für Erwartungen? Am ersten Arbeitstag war ich sehr nervös und gespannt auf alle die neuen Erfahrungen und Personen, die ich kennen lernen durfte. Es wurde aber ein sehr entspannter Tag, an dem erst mal die grundlegenden Abläufe etc. geklärt wurden. Es ist erstaunlich, dass sehr auf die Arbeitssicherheit in jedem Bereich geachtet wird. Das in meinem Jahrgang zwei Mädchen eingestellt wurden und die Vielseitigkeit und verschiedenen Prozesse der Stahlherstellung. Man muss sich durchsetzen können und auch schwierige/schwere Tätigkeiten übernehmen, da man sonst als Azubi nicht ernst genommen wird von erfahrenen Schlossern. Aber ich denke, das ist bei Frauen und Männern ähnlich. Zum Teil muss man Vorurteile gegenüber Frauen in Männerberufen ausräumen. Es gibt mit den betreuenden Ingenieuren und der Personalabteilung am Ende einer Praxis- oder Theoriephase ein Feedbackgespräch. Aufgrund der wenigen bisher besuchten Bereiche hab ich mich noch nicht festgelegt. Die Praxis ist gut mit der Theorie verbunden, die gute Betreuung und das Kennenlernen verschiedener Betriebe während der Semesterferien/Praxissemester. |
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