Begegnungen mit Stahl - Technologien von morgen
Die Arbeitswelt der Salzgitter AG könnte vielfältiger nicht sein. Der Unternehmensbereich Stahl umfasst eine breite Palette hochwertiger Spezial- und Markenstähle. Stahl ist Basiswerkstoff für die Industrie, aber auch gleichzeitig ein High-Tech Produkt, dessen Qualität laufend verbessert wird, um neue Anwendungsmöglichkeiten zu eröffnen. Wussten Sie z. B., dass es gegenwärtig in Deutschland mehr als 2000 verschiedene Stahlsorten gibt? Etwa die Hälfte von ihnen ist in den letzten fünf Jahren erneuert worden, um noch besser die Anforderungen des Marktes zu treffen.
Die Salzgitter AG ist aber noch weit mehr als einer der führenden Stahltechnologie-Konzerne Europas. Mit der Beteiligung an der Salzgitter Klöckner-Werke GmbH verfügen wir nun auch über spannende Tätigkeitsfelder in der Abfüll- und Verpackungstechnologie. Dabei wird der Arbeit nicht nur an Standorten in Deutschland nachgegangen. Die KHS GmbH besitzt u. a. Produktionsstandorte in Mexiko und China.
Sind Sie neugierig geworden? Dann tauchen Sie mit uns ein in die Arbeitswelt der Salzgitter AG. Lesen Sie, was unsere Mitarbeiter über ihre Arbeit berichten und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen.
Vom Lehrling zum Geschäftsführer - eine Karriere im Stahlhandel
23.02.2011
Von der Pieke auf den Beruf gelernt – das hat Götz Richter. Er ist Stahlhändler im Salzgitter Konzern und hat es vom Lehrling (Groß- und Außenhandelskaufmann) bis zum Geschäftsführer einer internationalen Tochtergesellschaft der Salzgitter AG gebracht: die Universal Eisen und Stahl GmbH handelt mit Grobblechen, bearbeitet das Material nach Kundenwunsch (Anarbeitung) und beschäftigt 320 Mitarbeiter in Deutschland und in mehreren Tochtergesellschaften in Europa und den USA.
Erfolgreich mit krummen Sachen - Interview mit Elke Muthmann
19.10.2010
"Ich kam schon recht früh mit Werkstoffkunde in Kontakt und fand das ganz interessant.“ Wenn Elke Muthmann von ihrer Leidenschaft für Technik erzählt, baut alles logisch aufeinander auf. Beeinflusst von ihrer Mutter, Metallographin von Beruf, kam sie bereits früh in den Kontakt mit Werkstoffen und hat seitdem über Schule und Uni hinweg den Kontakt zu Metallen nicht mehr verloren. Inzwischen leitet sie als Betriebschefin unser Rohrbiegewerk in Mülheim. Kunden hielten sie anfangs für die Sekretärin, doch das ist lange vorbei.
Konzerncontrolling - eine Frau steht ihren Mann
07.06.2010
Anke Fischer ist seit 2008 Leiterin des Konzerncontrollings in Salzgitter und führt dreizehn Mitarbeiter/innen. In einem Interview berichtet sie über ihren Führungsstil, über ihre Erfahrungen als Frau in einer Führungsposition und darüber, wie sie ihre aktuelle Position im Unternehmen erreicht hat.
Die Hochöfnerin
29.09.2008
Eine Großanlage, bei der Superlative nahe liegen: Aus über 10.000
Tonnen Rohstoffen werden 6.000 Tonnen Roheisen pro Tag bei einer
Temperatur von rund 1.500 Grad Celsius erschmolzen. Vom Gewicht wäre
dies eine Ladung für 150 Lkw (40-Tonner). Die Höchstleistung ist dem
Hochofen B der Salzgitter Flachstahl GmbH auch anzusehen: Mit rund elf
Metern Gestelldurchmesser und einer Gesamthöhe von über 60 Metern ein
wahrer Produktionsriese.
Aufgestiegen zum Werksleiter in China
06.03.2008
Ein Erfahrungsbericht von Dr. Felix Wagner, 34 Jahre
„Während in Deutschland überlegt wird, wie man die letzten zwei bis vier Prozent optimieren könnte, ist in China die Kapazität der limitierende Faktor. ,Wie kann man mittelfristig die Werkskapazität verdoppeln?‘ – solche Fragen werde ich in Zukunft beantworten müssen.“
Wunderbar wandelbar
20.09.2006
Dr. Joachim Kroos forscht an einem Stahl mit Wunderwirkung.
Wenn ihm das gelingt, ist Joachim Kroos dem Ei des Kolumbus einen Riesenschritt näher gekommen. Einen Stahl zu produzieren, den man mehrfach um den Finger wickeln kann, aus dem die deutschen Auto- Konzerne lieber heute als morgen ihre Karosserien bauen würden und der bei Salzgitter die Energiebilanz rasant verbessern würde.
Stahlindustrie: Viele Aufträge – zu wenig Personal
20.09.2006
Stahl ist ein vielseitiger, moderner Werkstoff, der weltweit boomt. Bei allem Erfolg hat die Branche Probleme, qualifizierte Ingenieure zu rekrutieren. Vor allem fehlen Metallurgen und Werkstoffwissenschaftler. Absolventen aus Physik, Chemie, Maschinen- und Fahrzeugbau sind ebenfalls willkommen.
Feinarbeit
19.05.2004
– Arbeitswelt Stahl
Ulrich Grethe weiß, wie man zehn Kilo Titan in 210 Tonnen Stahl verteilt.
'Von unserer Sorte gibt es fünf, sechs Leute in Deutschland', sagt Ulrich Grethe. Er ist für die gesamte Stahlproduktion im Werk Salzgitter verantwortlich. Und es braucht schon ein Höchstmaß an Perfektion, um das High- Tech-Produkt Stahl so herzustellen, wie es große Auftraggeber z.B. aus der Automobil- und Schiffbauindustrie verlangen.