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Salzgitter AG / Corporate Responsibility / Umwelt & Energie / Betrieblicher Umweltschutz

Betrieblicher Umweltschutz

Die Salzgitter AG versteht den Schutz der Umwelt und den verantwortungsvollen Umgang mit ihren Anlagen als Investition in die Zukunft.

Wesentliche Konzerngesellschaften haben deshalb Umweltmanagementsysteme eingeführt und entwickeln kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes an ihren jeweiligen Standorten. Die Unternehmensbereiche Stahl und Röhren haben die größte Umweltrelevanz im Salzgitter-Konzern. Neben dem Energie- und Ressourcenverbrauch sind hier Recycling, Nebenproduktnutzung, Luftreinhaltung, Wasserverbrauch sowie Gewässer- und Bodenschutz wichtige Umweltthemen.

Stahlrecycling

Stahl zeichnet sich gegenüber anderen Werkstoffen wie Karbonfasern durch seine außerordentliche Recyclingfähigkeit aus. Qualitätsverluste treten im Prozess der Wiederverwertung praktisch nicht auf. Sowohl unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung als auch aus energetischen Gründen ist es somit in hohem Maße sinnvoll, aus Schrott neuen Stahl zu erzeugen. Die Salzgitter AG setzt daher auf einen optimalen Schrotteinsatz bei der Rohstahlproduktion. Mit dem Bau eines zweiten Elektroofens am Standort Peine und dessen Inbetriebnahme im Jahr 2011 hat sich die erzielbare Recyclingquote1) im Unternehmensbereich Stahl um rund 7 % erhöht.

1) eingesetzte Schrottmenge pro Rohstahlmenge bezogen auf die verfügbaren Erzeugungskapazitäten

Nebenprodukte

Wir haben bei der Roheisen- und Stahlproduktion an unseren Standorten in Salzgitter und Peine nicht nur die Qualität des Stahls im Fokus, sondern auch die der Nebenprodukte. Indem wir sie zielgerichtet aufbereiten, tragen wir nicht zuletzt zur Vermeidung von CO2-Emissionen bei. Dank der Verfahrens- und Distributionsumstellungen der vergangenen Jahre wird heute der weit überwiegende Teil unserer Hochofenschlacken – mehr als 700.000 t pro Jahr – in Granulationsanlagen zu Hüttensand verarbeitet. Dieser wird in der Zementindustrie anstelle von Klinker verwendet. Der Einsatz von einer Tonne Hüttensand bei der Zementherstellung führt dazu, dass im Vergleich zur CO2-intensiven Klinkerproduktion fast eine Tonne CO2 vermieden wird.

Wasserkreisläufe

Rund 85 % des Wasserverbrauchs der Unternehmensbereiche Stahl und Röhren entfallen auf das integrierte Hüttenwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG). Diesem kommt deshalb beim sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser sowie dem Gewässerschutz eine bedeutsame Rolle zu. Für die Produktionsprozesse wird das von der SZFG verwendete Wasser in Kreislaufanlagen bewegt. Dabei konnte 2011 der Kühlwasserbedarf in den Produktionskreisläufen um etwa 10 % gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Die Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen des Investitionsprogramms „Salzgitter Stahl 2012“ haben dazu wesentlich beigetragen.

Verbesserung der Luftqualität

Unsere Anstrengungen für die Luftreinhaltung zahlen sich aus: So wurde bei der SZFG die vorhandene Filterfläche in der Sekundärmetallurgie des Stahlwerkes um 25 % auf 4.400 m2 vergrößert. Dadurch werden die gesetzlich vorgegebenen Staubgrenzwerte deutlich unterschritten. Zudem haben wir 2010 an der Sinteranlage eine hochmoderne Prozessgasreinigung in Betrieb genommen, die die Staubemissionen nochmals deutlich absenkt. Insgesamt wurden diese von 2001 bis 2011 bei der SZFG um etwa zwei Drittel verringert.

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