Risikomanagement

Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2012. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns gefährden könnten.

Für Risiken aus dem angespannten Marktumfeld einschließlich der Preisvolatilität der Rohstoffe insbesondere für Eisenerz und Kokskohle, deren Belieferung überwiegend auf Quartalsverträgen beruht, sind die Ergebniseffekte in den Gesellschaften – soweit abschätzbar – einbezogen worden.

Mit einem Erzlieferanten – von dem traditionell ein signifikantes Mengenvolumen bezogen wird – wurde für den Zeitraum April 2013 bis März 2014 ein neuer Jahresvertrag abgeschlossen. Bezüglich der Preisfestlegung ist eine „Korridorklausel“ vereinbart worden. Diese führt bei festgelegten Abweichungen des Spotmarktpreises von einem fixierten Preiskorridor automatisch zu einer genau definierten Preisanpassung. Die Verträge mit dem Marktführer für Kokskohle werden monatlich festgelegt. Dies betrifft etwa ein Drittel der Bezugsmenge der Salzgitter AG. Eine grundlegende Änderung der Risikolage des Konzerns erwarten wir aus heutiger Sicht nicht.