(42) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung weist für die Geschäftsjahre 2009 und 2008 entsprechend IAS 7 die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Die Kapitalflussrechnung ist nach der indirekten Methode aus dem Konzernabschluss der Salzgitter AG abgeleitet.
Der verwendete Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbeständen, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Im Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind die Erträge aus Anlagenabgängen eliminiert. Die Zinseinnahmen betragen 29,3 Mio. € (Vorjahr 133,9 Mio. €). Die im Mittelabfluss für die Investitionstätigkeit ausgewiesenen Investitionen enthalten die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sowie zu den Finanzanlagen. Neben einer Vielzahl von Rationalisierungs- und Ersatzinvestitionen, die vorwiegend der Verbesserung, Erneuerung und Sicherung der Produktionsanlagen und Informationsverarbeitungssysteme dienen, zielen verschiedene Großinvestitionen wie das Investitionsprogramm im Stahlbereich auf die Weiterentwicklung des Qualitätsniveaus der Produkte sowie auf eine Erweiterung des Produktspektrums ab. Die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen betreffen insbesondere eine Kapitalerhöhung an der HKM GmbH sowie den Kauf weiterer Anteile an der Aurubis AG. Die Einzahlungen für kurzfristige Schuldscheindarlehen/Anleihen resultieren aus Rückzahlungen für Schuldscheindarlehen sowie der Rückzahlung eines kurzfristigen Kredites von einem assoziierten Unternehmen. Die Zinsauszahlungen sind ausschließlich der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. Die Einzahlungen aus Beteiligungsergebnissen im Geschäftsjahr 2009 belaufen sich auf 20,9 Mio. € (Vorjahr 17,7 Mio. €). |
english |
|