(41) Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 ergibt sich folgende Überleitung der Bilanzpositionen auf die verschiedenen Kategorien von Finanzinstrumenten:

GJ 2009 in Mio.   € Buchwert    

31.12.2009 vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
Aktiva      
Finanzielle Vermögenswerte 77,4 14,7 62,7
Sonstige langfristige Forderungen und Vermögenswerte
(lt. Bilanz 3,3 Mio. €);
davon Finanzinstrumente
2,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.056,6 1.056,6
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
(lt. Bilanz 283,7 Mio. €);
davon Finanzinstrumente
217,3 184,8 17,6
Wertpapiere 159,5 50,0
Finanzmittel 1.793,0 1.793,0
Aktiva Finanzinstrumente   1.306,1 1.873,3
Aktiva Fair Value je Klasse   1.306,1 1.873,3
       
Passiva      
Langfristige Finanzschulden 306,0
Kurzfristige Finanzschulden 81,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541,3
Sonstige Verbindlichkeiten
(lt. Bilanz 381,2 Mio. €);
davon Finanzinstrumente
96,5
Passiva Finanzinstrumente  
Passiva Fair Value je Klasse  
Ansatz nach IAS 39

Ansatz nach IAS 17
zu Handels-
zwecken gehal-
tene Finanz-
instrumente
Derivate mit
dokumentierter
Sicherungs- beziehung
zu fortgeführten
Anschaffungs-
kosten bewertete
finanzielle
Verbindlichkeiten
 
       
2,7
12,6 0,6 1,7
109,5
122,1 0,6 4,4
122,1 0,6 4,8
       
       
278,9 27,1
77,6 3,8
541,3
13,7 0,2 82,6
13,7 0,2 980,4 30,9
13,7 0,2 980,3 32,2

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 ergab sich folgende Überleitung der Bilanzpositionen auf die verschiedenen Kategorien von Finanzinstrumenten:

GJ 2008 in Mio.   € Buchwert    

31.12.2008 vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
Aktiva      
Finanzielle Vermögenswerte 122,1 30,3 91,8
Sonstige langfristige Forderungen und Vermögenswerte
(lt. Bilanz 3,1 Mio. €);
davon Finanzinstrumente
2,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.652,2 1.652,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
(lt. Bilanz 881,9 Mio. €);
davon Finanzinstrumente
767,3 682,8
Wertpapiere 30,7
Finanzmittel 592,1 592,1
Aktiva Finanzinstrumente   2.365,3 683,9
Aktiva Fair Value je Klasse   2.365,3 683,9
Passiva      
Langfristige Finanzschulden 68,0
Kurzfristige Finanzschulden 110,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 865,4
Sonstige Verbindlichkeiten (lt. Bilanz 489,6 Mio. €); davon Finanzinstrumente 203,3
Passiva Finanzinstrumente  
Passiva Fair Value je Klasse  
Ansatz nach IAS 39 Ansatz nach IAS 17
zu Handels-
zwecken gehal-
tene Finanz-
instrumente
Derivate mit
dokumentierter
Sicherungs-
beziehung
zu fortgeführten
Anschaffungs-
kosten bewertete
finanzielle
Verbindlichkeiten
 
       
2,8
81,6 1,2 1,7
30,7
112,3 1,2 4,5
112,3 1,2 4,6
       
       
36,6 31,4
106,7 3,8
865,4
43,8 3,4 156,0 0,1
43,8 3,4 1.164,7 35,3
43,8 3,4 1.164,9 34,0
Die Marktwerte der langfristigen Forderungen wurden durch Abzinsung der zukünftigen Zahlungsströme mit den am Bilanzstichtag festgestellten Marktzinssätzen ermittelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Finanzmittel verfügen größtenteils über kurze Restlaufzeiten, weshalb deren Buchwerte zum Abschlussstichtag dem Fair Value entsprechen. Der Fair Value der sonstigen Forderungen entspricht dem Barwert der mit den Vermögenswerten verbundenen Cashflows. Dabei werden die Zinsparameter der Zinsstrukturkurve berücksichtigt. Die Wertpapiere sind börsennotiert und werden auf Grundlage des Börsenkurses zum Bilanzstichtag bewertet. Ebenso wird bei börsennotierten Unternehmensanteilen der finanziellen Vermögenswerte vorgegangen.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten, somit stellen die bilanzierten Werte die Fair Values dar. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen und kurzfristigen Finanzschulden werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der Zinsstrukturkurve sowie des Credit-Spreads der Salzgitter AG ermittelt. Der Buchwert der derivativen Finanzinstrumente entspricht dem Marktwert.
Die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair Values von Finanzinstrumenten eingehenden Daten ist in den folgenden Tabellen dargestellt. Level 1 bedeutet, dass ein Börsen- oder Marktpreis für das jeweilige Finanzinstrument vorliegt. Für die Kategorisierung in Level 2 ist Bedingung, dass ein Börsen- oder Marktpreis für ein ähnliches Finanzinstrument vorliegt bzw. dass die Berechnungsparameter auf Daten aus beobachtbaren Märkten basieren. Werden Bewertungsmethoden angewendet, für die die signifikanten Eingangsparameter nicht aus Daten aus beobachtbaren Märkten resultieren, wird die Datenermittlung Level 3 zugeordnet.

Fair-Value-Ermittlung Aktiva:

in Mio. € 31.12.2009
  zur Veräußerung
verfügbare
 finanzielle
Vermögenswerte
zu Handels-
zwecken gehal-
tene Finanz-
instrumente
Derivate mit
dokumentierter
Sicherungs-
beziehung
Gesamt
Level 1 17,6 109,5 127,1
Level 2 12,6 0,6 13,2
Level 3
Gesamt 17,6 122,1 0,6 140,3

Fair-Value-Ermittlung Passiva:

in Mio. €
31.12.2009
  zu Handels-
zwecken gehal-
tene Finanz-
instrumente
Derivate mit
dokumentierter
Sicherungs-
beziehung
Gesamt
Level 1
Level 2 13,7 0,2 13,9
Level 3
Gesamt 13,7 0,2 13,9
Zur Abdeckung wesentlicher Teile des Risikos von Forderungsausfällen und zur Nutzung eines besonderen Auskunftsdiensts bestehen Kreditversicherungen bei den einzelnen Konzerngesellschaften. Die Kreditversicherung erstreckt sich bei den Gesellschaften des Unternehmensbereiches Stahl nicht auf die Umsatztätigkeit mit Direkthändlern und Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie, für die Globalsicherheiten über die Delkrederestelle Stahl bestellt sind.

Das Ausfallrisiko der Finanzinstrumente entsteht aus der Kategorie „Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen”. Am Bilanzstichtag stellt sich das Ausfallrisiko im Vergleich zum Vorjahr folgendermaßen dar:

in Mio.   € 31.12.2009 31.12.2008
  Maximales Ausfallrisiko Abgesichertes Ausfallrisiko Maximales Ausfallrisiko Abgesichertes Ausfallrisiko
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.056,6 633,6 1.652,2 943,3
Sonstige Forderungen 184,8 22,4 682,8 3,7
Finanzielle Vermögenswerte 14,7 0,4 30,3 2,4
Wertpapiere 50,0
Gesamt 1.306,1 656,4 2.365,3 949,4
Zusätzlich bestehen Ausfallrisiken bei zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten in Höhe der positiven Marktwerte der Derivate sowie bei Leasingforderungen in Höhe der bilanzierten Werte, für die das Ausfallrisiko nicht abgesichert ist.

Die Analyse des Alters der Finanzinstrumente, die zum Abschlussstichtag in Höhe von 161,7 Mio. € (Vorjahr 300,6 Mio. €) überfällig, aber nicht wertgemindert sind, ergab Folgendes:

31.12.2009 in Mio.   € überfällig seit
  < 30 Tagen 31–60 Tagen 61–90 Tagen 91–180 Tagen > 180 Tagen
Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen 85,2 26,3 8,3 18,2 23,7
31.12.2008 in Mio.   € überfällig seit
  < 30 Tagen 31–60 Tagen 61–90 Tagen 91–180 Tagen > 180 Tagen
Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen 197,8 46,8 15,8 20,6 19,6
Ein Betrag von 66,6 Mio. € (Vorjahr 154,2 Mio. €) der überfälligen nicht wertgeminderten finanziellen Vermögenswerte der Kategorie „Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen” ist durch Kreditversicherungen gesichert.
Nicht wertberichtigte Beträge, die seit mehr als 90 Tagen überfällig sind, betreffen in der Regel Stammkunden, bei denen der Zahlungseingang wie in den Vorjahren nicht in Frage steht.
Im Berichtsjahr wurden im Salzgitter-Konzern für die Vermögenswerte der Kategorie „Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen” Wertminderungen in Höhe von 33,9 Mio. € (Vorjahr 39,8 Mio. €) und Wertaufholungen und Auflösungen von Wertberichtigungen in Höhe von 12,1 Mio. € (Vorjahr 36,2 Mio. €) erfasst.
Eine Wertminderung finanzieller Vermögenswerte der Kategorie „Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen” wird vorgenommen, sobald objektive Hinweise auf eine Wertminderung wie beispielsweise erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners oder Vertragsbruch vorliegen.
Die Wertminderungen werden erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Wertaufholungen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €) wurden die Zahlungsziele verlängert. Diese Forderungen sind nicht wertberichtigt.
Für die Vermögenswerte, die weder überfällig noch wertgemindert sind, wird von einer jederzeitigen Einbringlichkeit ausgegangen.

Die Nettoergebnisse der Kategorien stellen sich wie folgt dar:

in Mio.   € GJ 2009 GJ 2008
Zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten – 1,1 – 17,1
Vom Unternehmen ausgereichte Darlehen und Forderungen 25,1 13,8
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte – 24,0 77,2
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten – 26,2 – 18,9
Summe – 26,2 55,0
Das Nettoergebnis der Kategorie „Zu Handelszwecken gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten” enthält im Wesentlichen Erträge und Aufwendungen aus der Stichtagsbewertung von kurzfristigen Wertpapieren sowie aus der Bewertung von Sicherungsgeschäften. In den Kategorien „Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte” und „Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten” sind im Wesentlichen Zinserträge in Höhe von 31,1 Mio. € (Vorjahr 133,7 Mio. €) bzw. Zinsaufwendungen in Höhe von 23,5 Mio. € (Vorjahr 66,4 Mio. €) enthalten. Daneben sind in den Nettoergebnissen Effekte aus Währungsumrechnung und Wertminderung enthalten.
Im Berichtsjahr wurden keine Gewinne (Vorjahr 1,4 Mio. €) aus dem Abgang von zu Anschaffungskosten bewerteten nicht konsolidierten Gesellschaften erzielt. Verluste entstanden in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). Für die zum Bilanzstichtag erfassten Vermögenswerte dieser Kategorie wurden im Berichtsjahr erfolgswirksame Wertberichtigungen von 25,7 Mio. € (Vorjahr 11,8 Mio. €) erfasst.
Für nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente entstanden Aufwendungen für den Finanz- und Geldverkehr in Höhe von 10,2 Mio. € (Vorjahr 18,1 Mio. €), die sofort erfolgswirksam erfasst wurden.

Die Entwicklung der Wertänderungsrücklage von Finanzinstrumenten der Kategorie „Zur Veräußerung verfügbar” stellt sich wie folgt dar:

in Mio.   € GJ 2009 GJ 2008
Stand 1.1. – 13,5 30,9
Zugang 0,4
Zuschreibung 11,7 0,1
Abgang 0,1
Wertberichtigung 44,8
Stand 31.12. – 1,8 – 13,5
Die Zuschreibung in Höhe von 11,7 Mio. € im Geschäftsjahr 2009 betrifft im Wesentlichen die Anteile an einem indischen Produktionsunternehmen der Röhrenindustrie.

Der Salzgitter-Konzern wendete Hedge Accounting nach IAS 39 im Geschäftsjahr 2009 ausschließlich für Devisentermingeschäfte an. Dabei wurden die Währungsrisiken im Rahmen von Cashflow Hedges gesichert. Die entsprechenden Marktwerte gestalteten sich wie folgt:

Positive Marktwert in Mio.   € 31.12.2009 31.12.2008
Devisentermingeschäfte – Cashflow Hedges 0,6 1,2
Negative Marktwerte in Mio.   € 31.12.2009 31.12.2008
Devisentermingeschäfte – Cashflow Hedges 0,2 3,4
Die im Rahmen von Cashflow Hedges gesicherten Grundgeschäfte werden generell innerhalb der nächsten 12 Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgswirksam. Ein geringer Anteil wird innerhalb der nächsten drei Jahre erfolgswirksam.

Die Entwicklung der Cashflow Hedge Rücklage, die erfolgsneutral im Eigenkapital verbucht wurde, zeigt die folgende Aufstellung:

in Mio.   € GJ 2009 GJ 2008
Stand 1.1. – 2,2 8,8
Zugang 1,1 3,6
Abgänge – 1,5 14,6
Stand 31.12. 0,4 – 2,2
Die Effektivität aller Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Berichtsstichtag überprüft. Dabei werden die kumulierten Wertänderungen des Grundgeschäfts mit den kumulierten Wertänderungen des Sicherungsgeschäfts verglichen. Im Geschäftsjahr entstanden Ineffektivitäten aus Cashflow Hedges in geringfügiger Höhe.
Für Fremdwährungsforderungen bestehen Kurssicherungen über verschiedene Banken durch den Abschluss von Devisentermingeschäften. Die betreffenden Ansprüche sind zum jeweils vereinbarten Kurs angesetzt. Es wurden sowohl Sicherungsbeziehungen für feste Verpflichtungen als auch für erwartete zukünftige Transaktionen begründet.
Das Nominalvolumen der derivativen Finanzinstrumente ist die unsaldierte Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge, bewertet zum jeweiligen Erfüllungskurs. Die Marktwerte wurden grundsätzlich auf Basis der Verhältnisse am Bilanzstichtag ermittelt, und zwar zu den Werten, zu denen die betreffenden derivativen Finanzgeschäfte gehandelt bzw. notiert wurden, ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der zu bilanzierende Zeitwert der Derivate ergibt sich aus der Bewertung des gesicherten Fremdwährungsbetrages mit der Kursdifferenz zwischen dem Kurs bei Abschluss des Termingeschäfts und dem Terminkurs am Bilanzstichtag; dieser Betrag wird entsprechend der Restlaufzeit auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Währungsderivate sind zum Ende des Berichtsjahres und des Vorjahres die folgenden wesentlichen Zinssätze eingeflossen:

Laufzeit EUR Zinssatz (%) GBP Zinssatz (%) USD Zinssatz (%)
  31.12.2009 31.12.2008 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2009 31.12.2008
1 Monat 0,4530 2,6030 0,5150 2,1663 0,2309 0,4363
3 Monate 0,7000 2,8920 0,6050 2,7700 0,2506 1,4250
6 Monate 0,9940 2,9710 0,8394 2,9600 0,4297 1,7500
1 Jahr 1,2480 3,0490 1,2475 3,0738 0,9844 2,0038
2 Jahre 1,8230 2,7210 2,0010 2,6970 1,4600 1,4460
4 Jahre 2,5310 3,0865 3,1040 3,1950 2,6190 1,9660
10 Jahre 3,5850 3,6930 4,1300 3,5950 4,0090 2,5740

Die Liquiditätsstruktur sämtlicher finanzieller Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

31.12.2009 in Mio.   € bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 541,3
Finanzschulden 83,2 289,9 2,6
Leasingverbindlichkeiten 5,2 16,6 17,1
Sonstige Verbindlichkeiten 104,2
31.12.2008 in Mio.   € bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 865,4
Finanzschulden 110,5 20,7 16,4
Leasingverbindlichkeiten 5,7 18,9 20,9
Sonstige Verbindlichkeiten 227,9
Zum 31. Dezember 2009 stehen den Auszahlungen aus Derivaten in Höhe von 574,4 Mio. € (Vorjahr 1.210,8 Mio. €) Einzahlungen in Höhe von 564,3 Mio. € (Vorjahr 1.210,7 Mio. €) gegenüber.

Sensitivitätsanalyse

Nach IFRS 7 ist für die systematische Darstellung der Marktpreisrisiken, denen das Unternehmen am Bilanzstichtag ausgesetzt ist, eine Sensitivitätsanalyse zu erstellen.
Ziel dieser Sensitivitätsanalyse ist die Ermittlung der Auswirkungen von hypothetischen Änderungen relevanter Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital der Gesellschaft. Zur Bestimmung der Auswirkungen dieser Risikovariablen auf die Finanzinstrumente sind zum Bilanzstichtag die Effekte hypothetischer Änderungen der Risikovariablen auf den Marktwert und die Zahlungsströme der Finanzinstrumente zu ermitteln.
Der Salzgitter Konzern ist verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Im Sinne der Sensitivitätsanalyse des IFRS 7 sind dies Zinsrisiken, Wechselkursrisiken und sonstige Preisrisiken. Für die Zinsrisiken wird im Rahmen der Sensitivitätsanalyse eine Veränderung des Marktzinsniveaus um 100 Basispunkte unterstellt. Bei den Währungsrisiken wird eine Schwankung der jeweiligen funktionalen Währung der Konzerngesellschaften um 10 % gegenüber den Fremdwährungen angenommen. Die sonstigen Preisrisiken ergeben sich für den Salzgitter-Konzern aus Veränderungen von Rohstoffpreisen oder Börsenindices. Hier werden die Auswirkungen einer Änderung der jeweiligen Preisnotierungen um 10 % berechnet. Die Ermittlung der Sensitivitäten erfolgte durch Banken oder interne Berechnungen anhand anerkannter Methoden (zum Beispiel Black-Scholes, Heath-Jarrow-Morton). Der Bestand der Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag ist repräsentativ für das Geschäftsjahr.
31.12.2009 in Mio.   € ergebnis- wirksam eigen-
­kapital­-
wirksam
Summe ergebnis-
wirksam
eigen­-
kapital­-
wirksam
Summe
Sensitivitätsmaß +10 % +10 % +10 % – 10 % − 10 % − 10 %
USD − 15,0 − 15,0 25,8 25,8
GBP − 0,4 − 0,4 0,5 0,5
Übrige Währungen 1,9 − 1,1 0,8 − 2,2 1,1 − 1,1
Währungssensitivitäten − 13,5 − 1,1 − 14,6 24,1 1,1 25,2
Sensitivitätsmaß +100 bp +100 bp +100 bp − 100 bp − 100 bp – 100 bp
Zinssensitivitäten 1,9 1,9 − 1,7 − 1,7
Sensitivitätsmaß +10 % +10 % +10 % − 10 % − 10 % − 10 %
Sonstige Preissensitivitäten 2,7 2,7 − 2,7 − 2,7







31.12.2008 in Mio.   € ergebnis-
wirksam
eigen-
­kapital­-
wirksam
Summe ergebnis-
wirksam
eigen­-
kapital­-
wirksam
Summe
Sensitivitätsmaß +10 % +10 % +10 % − 10 % − 10 % − 10 %
USD − 61,3 6,5 − 54,8 65,4 − 7,5 57,9
GBP 0,7 0,7 − 0,9 − 0,9
Übrige Währungen − 1,9 − 0,5 − 2,4 1,9 0,5 2,4
Währungssensitivitäten − 62,5 6,0 − 56,5 66,4 − 7,0 59,4
Sensitivitätsmaß +100 bp +100 bp +100 bp − 100 bp − 100 bp − 100 bp
Zinssensitivitäten 3,0 3,0 − 3,0 − 3,0
Sensitivitätsmaß +10 % +10 % +10 % − 10 % − 10 % − 10 %
Sonstige Preissensitivitäten 2,3 2,3 − 2,5 − 2,5
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