Einzelrisiken

Umfeld- und Branchenrisiken

Branchenspezifische Risiken

Ausgehend von den gesamtwirtschaftlichen Veränderungen auf den internationalen Märkten ist die Entwicklung
  • der Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten,
  • der Währungskurse (insbesondere der des USD/Euro) und
  • der Energiepreise
von wesentlicher Bedeutung für die Salzgitter-Gruppe.

Um die hieraus resultierenden Geschäftsrisiken zu minimieren, beobachten wir entsprechende Trends und berücksichtigen sie in den Risikoprognosen. Dies gilt auch für eventuelle politisch bedingte Restriktionen im Auslandsgeschäft wie beispielsweise durch ein Handelsembargo.

Neben dem Bemühen um eine gesunde Absatzstruktur engagieren wir uns im besonderen Maße, neue Stahlwerkstoffe zu entwickeln, Fertigungsprozesse zu optimieren sowie unseren Konzern gezielt zu erweitern. Hier unterstützt uns das Technikum der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH (SZMF) in der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung für Stahl, um die Märkte von morgen als erfolgreicher Anbieter mitzugestalten. Mit der Erweiterung unseres Beteiligungsportfolios um den Unternehmensbereich Technologie versprechen wir uns, zukünftig weniger abhängig von der stark zyklischen Stahlkonjunktur zu werden.

Risiken aus den Veränderungen in der Stahlbranche begrenzen wir mit einer dezentralen Konzernstruktur und demzufolge schnellen Entscheidungsprozessen, um uns zeitnah auf die neuen Marktgegebenheiten einstellen zu können. Aus heutiger Sicht sind für die Salzgitter AG keine bestandsgefährdenden Risiken aus der branchenspezifischen Entwicklung zu erkennen.

Preisrisiken wesentlicher bezogener Rohstoffe

Das laufende Jahr verzeichnete gegenüber dem Geschäftsjahr 2008 für die wichtigen Rohstoffe Eisenerz, Kohle, Schrott und Legierungsmittel zum Teil deutlich reduzierte Beschaffungskosten. Ausgehend von diesen abgesenkten Preisniveaus beobachten wir die weitere Entwicklung im Jahr 2010 sorgfältig. Sollten konjunkturell bedingte Verteuerungen erkennbar werden, identifizieren wir diese Risiken frühzeitig und berücksichtigen sie in der Ergebnisvorschau. Grundsätzlich können dabei etwaige Erlössteigerungen unserer Produkte den Mehraufwand des eingesetzten Materials teilweise oder gänzlich kompensieren, so wie dies in den Vorjahren der Fall war. Aus diesem Zusammenhang erwarten wir keine signifikanten Ergebnisrisiken.

Beschaffungsrisiken

Dem grundsätzlichen Risikoaspekt der nicht bedarfsgerechten Versorgung mit wichtigen Rohstoffen (Erz, Kohle) und Energien (Strom, Gas) wirken wir mittels abgesicherten Bezugs entgegen: zum einen über längerfristige Rahmenverträge und zum anderen über den Bezug aus verschiedenen Regionen und/oder von mehreren Lieferanten. Außerdem betreiben wir eine entsprechende Lagerpolitik. Unsere Einschätzung der Beschaffungsquellen bestärkt uns darin, dass die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe in den benötigten Mengen und Qualitäten gewährleistet ist. Strom beziehen wir weitestgehend auf vertraglich abgesicherter Basis, soweit der Bedarf unsere eigene Stromerzeugung übersteigt. Um dem Risiko weiter steigender Strompreise zu begegnen, wurde am Standort Salzgitter der Bau zweier neuer 105-MW-Kraftwerksblöcke begonnen, womit der Verbrauch der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) zukünftig weitgehend gedeckt werden kann. Die Inbetriebnahme der neuen Blöcke soll im Jahr 2010 erfolgen. Aus diesen Gründen schätzen wir Versorgungsengpässe als unwahrscheinlich ein und erwarten insofern keine belastenden Auswirkungen.

Wichtig ist für uns auch der termingetreue Bahntransport der Erz- und Kohlemengen vom Überseehafen in Hamburg bis zum Standort Salzgitter. Unser Vertragspartner zur Gewährleistung dieser logistischen Aufgabe ist die Railion Deutschland AG, die Frachttochter der Deutschen Bahn AG. Für etwaige Beeinträchtigungen, zum Beispiel wegen Streiks, haben wir einen detaillierten Notfallplan entwickelt. Dieser enthält eine vorausschauende Lagerhaltung und intensive Abstimmungen zwischen der Railion und uns, um den regulären Zugverkehr weitgehend unterbrechungsfrei aufrechtzuerhalten. Optional sind der intensivere Einsatz der konzerneigenen Eisenbahn sowie vermehrte Binnenschifftransporte für Teilmengen denkbar.

Absatzrisiken

Ein für uns typisches Geschäftsrisiko kann aus den hohen Schwankungen von Preisen und Mengen auf den Absatzmärkten resultieren. Aufgrund der aktuellen ökonomischen Situation verweisen wir mit Blick auf das Geschäftsjahr 2010 auf das Kapitel „Nachtrags- und Prognosebericht” ab Seite 146.

Dem generellen Risiko, deswegen in eine existenzbedrohende Lage zu geraten, begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und regionalen Absatzmärkten.

Da sich konjunkturelle Effekte in den verschiedenen Unternehmensbereichen unterschiedlich auswirken und somit teilweise sogar kompensieren, erzielen wir eine gewisse Balance unseres Risikoportfolios. Dank unserer breiten Aufstellung und der flexiblen Organisation können wir situationsbezogene Gegensteuerungsmaßnahmen außerdem schnell und effektiv umsetzen.

Produktionsausfallrisiken

Dem Risiko eines ungeplanten längerfristigen Stillstandes unserer Schlüsselaggregate wirken wir mit laufenden Anlagenkontrollen, einer vorbeugenden Instandhaltung sowie ständigen Modernisierungen und Investitionen entgegen. Potenziellen Schäden und dem damit verbundenen Produktionsausfall sowie anderen denkbaren Schadens- und Haftpflichtfällen beugen wir mit Versicherungsverträgen vor, die gewährleisten, dass die finanziellen Folgen in Grenzen gehalten oder völlig ausgeschlossen werden.

Umfang und Inhalt dieser Versicherungen werden laufend geprüft und bei Bedarf angepasst. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und das damit verbundene Schadenpotenzial erachten wir als gering, sofern es nicht über entsprechende Versicherungen abgedeckt ist.

Rechtliche Risiken

Um möglichen Risiken aus etwaigen Verstößen gegen die vielfältigen steuer-, umwelt- und wettbewerbsrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetze zu begegnen, achten wir auf deren strikte Einhaltung. Wir lassen uns umfassend rechtlich beraten – sowohl von unseren eigenen Fachleuten als auch fallbezogen von ausgewiesenen externen Spezialisten.

Zur Koordination der stahl- und verbandspolitischen Initiativen des Konzerns sowie zur Sicherstellung ihrer systematischen Verfolgung haben wir eine konzerninterne Anlaufstelle für internationale Angelegenheiten eingerichtet.

Bedeutsame Rechtsrisiken sind für uns nicht erkennbar.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Koordination der Finanzmittelströme sowie die Steuerung der Zins- und Währungsrisiken im Konzernfinanzkreis liegen bei der Salzgitter Mannesmann GmbH (SMG). Als Risikohorizont hat sich ein rollierender 3-Jahres-Zeitraum bewährt, welcher sich an einem Planungsrahmen orientiert. Die erlassenen Richtlinien verpflichten sämtliche Gesellschaften des Konzernkonsolidierungskreises, Finanzrisiken zum Entstehungszeitpunkt abzufedern. Beispielsweise sind risikobehaftete offene Positionen oder Finanzierungen im internationalen Tradinggeschäft zu sichern. Grundsätzlich lassen wir Finanz- und Währungsrisiken nur in Verbindung mit unseren produktions- und handelstypischen Prozessen zu.

Im Verhältnis zu den operativen Risiken sind diese daher von geringerer Bedeutung, mit einer minimalen Auswirkung auf die Risikolage des Konzerns.

Währungsrisiken

Unsere Beschaffungs- oder Absatzgeschäfte in ausländischen Währungen beinhalten naturgemäß Wechselkursänderungsrisiken. So hat die Dollarkursentwicklung einen erheblichen Einfluss auf die Rohstoff- und Energiebeschaffungskosten sowie auf die Exporterlöse zum Beispiel im Röhrenbereich oder im Maschinenbau. Die Effekte sind zwar gegenläufig, aber aufgrund der sehr unterschiedlichen Geschäftsvolumina überwiegt der Dollarbedarf für die Beschaffungsseite. Generell saldieren wir alle Fremdwährungszahlungsströme im Konzernfinanzkreis, intern als Netting bezeichnet, und minimieren so das Risikopotenzial.

Um die Volatilität der Finanzrisiken zu begrenzen, schließen wir derivative Finanzinstrumente mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren ab, deren Wertentwicklung entgegengesetzt zu den operativen Geschäften verläuft. Die Marktwertentwicklung aller derivativen Finanzinstrumente wird monatlich festgestellt. Zum Geschäftsjahresabschluss simulieren wir zudem die Sensitivität dieser Instrumente entsprechend den Vorgaben des IFRS 7, siehe Kapitel „Konzernabschluss/Anhang” ab Seite 162.

Forderungsausfallrisiken

Forderungsrisiken werden soweit möglich mithilfe von Warenkreditversicherungen begrenzt. Wegen der unübersichtlichen Lage auf den Finanzmärkten reagierten die Warenkreditversicherer vermehrt mit Limitkürzungen oder gar gänzlichem Deckungsentzug, was aus unserer Perspektive vor allem die Automobilzuliefererbranche und Kunden im osteuropäischen Raum betrifft.

Dem begegnen wir mit einem straffen internen Obligomanagement. Unterstützt von dem eigens hierfür geschaffenen konzernübergreifenden Arbeitskreis beobachten und bewerten wir den Fortgang sehr sorgfältig und berücksichtigen dies bei unseren Geschäften.

Translationsrisiken aus der Überführung von Fremdwährungspositionen in die Berichtswährung sichern wir nicht ab, da diese im Verhältnis zur Konzernbilanz von untergeordneter Bedeutung sind. Hierzu können Sie sich im Anhang zum Jahres- und Konzernabschluss informieren. Infolge der vorbeugenden Maßnahmen halten wir bestandsgefährdende Risiken aus diesem Bereich für unwahrscheinlich.

Liquiditätsrisiken

Die Management-Holding beobachtet die Liquiditätslage des Konzerns bei allen im Konzernfinanzkreis eingebundenen Gesellschaften im Rahmen eines zentralen Cash- und Zinsmanagements. Dabei gelten interne Kreditlinien für die Tochtergesellschaften. Haben diese eigene Kreditlinien, so sind sie für die diesbezügliche Risikominimierung selbst verantwortlich und berichten über eventuelle Risiken an die Führungsgesellschaften. Darüber hinaus könnten Risiken aus notwendigen Kapital- und Liquiditätsmaßnahmen bei Tochter- und Beteiligungsgesellschaften erwachsen, sofern deren Geschäftsentwicklung nachhaltig unbefriedigend verliefe. Auch unter den veränderten Rahmenbedingungen der Konjunktur und der abgeschwächten Geschäftslage von Tochterunternehmen sind aus diesem Risikofeld jedoch keine bestandsgefährdenden Belastungen zu erwarten. Mit einer rollierenden Finanzplanung begegnen wir diesem Risiko. Aufgrund der verfügbaren Barmittel und Kreditlinien sehen wir auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftslage keine Gefährdung für unseren Konzern.

Zinsrisiken

Die in Relation zur Bilanzsumme bedeutsame Position der liquiden Mittel ist einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Geldanlagepolitik orientiert sich weitestgehend an risikoarmen Anlageklassen bester Bonität bei gleichzeitig hoher Verfügbarkeit der Positionen. Zum Beobachten und Steuern des Zinsänderungsrisikos werden regelmäßig Zinsanalysen erstellt, deren Ergebnisse direkt in die Anlageentscheidung einfließen.

Steuerrisiken

Das Erfassen und Dokumentieren von Steuerrisiken erfolgt bei den in die Organschaft einbezogenen Gesellschaften in enger Abstimmung mit der Steuerabteilung der Holdinggesellschaft. Die Salzgitter AG sowie die SMG tragen grundsätzlich die bilanzielle Vorsorge, wie beispielsweise Risiken aus Betriebsprüfungen ihrer steuerlichen Organkreise. Darüber hinaus sind selbstständig steuerpflichtige Tochterunternehmen verpflichtet, eigene bilanzielle Vorkehrungen zu treffen.

Im Zusammenhang mit der früheren Zonenrandförderung verlangt die EU-Kommission eine Ausgleichszahlung von der Salzgitter AG für damalige aus unserer Sicht legal und legitim erlangte Steuervorteile. Der Europäische Gerichtshof hat 2008 in zweiter Instanz weitgehend gegen das Unternehmen entschieden, den Vorgang jedoch an das Gericht erster Instanz zurückverwiesen. Dessen Urteil ist nicht vor 2010 zu erwarten. Den von der Kommission geforderten Betrag (einschließlich Zinsen) von 17,8 Mio. € haben wir vorbehaltlich eines Erfolgs unserer Klage bereits geleistet.

Personalrisiken

Am Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte nimmt die Salzgitter AG aktiv teil. Dem Risiko der Fluktuation und dem damit verbundenen Wissensverlust begegnen wir mit breit angelegten Personalentwicklungsmaßnahmen. Hierzu sind explizit Spezialistenlaufbahnen eingeführt worden, die für unsere Fachleute eine adäquate berufliche Perspektive schaffen. Als weiteres Instrument stellt unser Unternehmen attraktive Modelle zur betrieblichen Altersversorgung bereit, die angesichts sinkender Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung immer wichtiger werden.

Darüber hinaus haben wir bereits im Jahr 2005 vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung das Projekt „GO – Die Generationen-Offensive 2025 der Salzgitter AG” gestartet, um rechtzeitig auf die betrieblichen Konsequenzen reagieren und somit auch langfristig unsere Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit sichern zu können. Im Fokus steht die systematische Vorbereitung sämtlicher Belegschaftsmitglieder auf ein längeres Erwerbsleben. Infolge der vielfältigen Maßnahmen sind wir in diesem Risikobereich gut vorbereitet, siehe Kapitel „Mitarbeiter” ab Seite 43.

Produkt- und Umweltschutzrisiken

Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnen wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Hierzu gehören beispielsweise:
  • Zertifizieren nach internationalen Normen,
  • ständiges Modernisieren der Anlagen,
  • Weiterentwicklung unserer Produkte,
  • umfangreiches Umweltmanagement.
Wir haben einen Konzernumweltbeauftragten benannt, um die gesellschaftsübergreifenden Umwelt- und Energiepolitikthemen zu bündeln und zu koordinieren, den Konzern bei umwelt- und energiepolitischen Fragestellungen nach außen zu vertreten sowie konzernübergreifende Einzelprojekte zu steuern.

Risiken aus Grundstücksbesitz können insbesondere aus den Altlasten früherer Nutzungen resultieren. Dem begegnen wir beispielsweise, indem wir Sanierungspflichten erfüllen. Zur bilanziellen Vorsorge bilden wir außerdem angemessene Rückstellungen. Unbeherrschbare Sachverhalte ergeben sich aus diesem Risikoaspekt nicht.

Informationstechnische Risiken

Risiken aus dem Umfeld der Informationstechnologie (IT) beugen wir mit dem Aufbau und dem Erhalt von konzerninternem Know-how für IT-Dienstleistungen in den Tochtergesellschaften vor. Dadurch ist sichergestellt, dass wir uns stets auf dem aktuellen Stand der Technik bewegen.

Eine entsprechende Richtlinien-Kompetenz der Konzern-IT-Leitung gewährleistet die konsistente Weiterentwicklung der konzernweiten IT-Systeme und ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Einsatz erforderlicher Investitionsmittel.

Stetige technologische Erneuerungen unserer Hard- und Software-Ressourcen garantieren die Verfügbarkeit, Wartung und IT-Sicherheit auf höchstem Niveau. Ferner betreiben wir ein eigenes Rechenzentrum, dessen Leistungsmerkmale hohen Standards entsprechen. Darüber hinaus werden historisch gewachsene heterogene IT-Strukturen im Konzern nach und nach bereinigt. Die Risiken aus diesem Bereich sind beherrschbar, und deren Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein.

Unternehmensstrategische Risiken

Wir reduzieren die Abhängigkeit vom „typischen” Stahlzyklus mit dem zielgerichteten Erweitern unseres Beteiligungsportfolios.

Mit den 2007 übernommenen KHS-Unternehmen als Teil der Klöckner-Werke AG (KWAG) ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung unternommen worden. Der Unternehmensbereich Dienstleistungen verstärkte das Geschäftsfeld Telekommunikation mit der Übernahme der NORTHSTAR Telecommunications GmbH. Auch mit dem ab 2008 eingeleiteten Aufbau einer namhaften Minderheitsbeteiligung an der Aurubis AG (NAAG), dem größten Kupferproduzenten Europas, haben wir uns unabhängiger vom Stahlsektor gemacht. Hinsichtlich weiterführender Informationen verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel „Unternehmenssteuerung, Ziele und Strategie” ab Seite 56.

Zur Sicherung der zukünftigen Ertragskraft investieren wir seit 2007 in erheblichem Umfang an unseren Konzernstandorten in Salzgitter und Peine. Trotz der konjunkturellen Lage werden die Projekte – in Einzelfällen zeitverzögert – realisiert. Genauere Informationen hierzu finden sich in den Kapiteln „Unternehmenssteuerung, Ziele und Strategie” ab Seite 56 und „Investitionen” ab Seite 64.

Risiken im Rahmen von Gemeinschaftsunternehmen, die nicht in unserem mehrheitlichen Besitz sind, grenzen wir mittels geeigneter Berichts- und Konsultationsstrukturen, Mitwirkung in Aufsichtsgremien und vertraglicher Regelungen ein. So sind zur Sicherstellung der Transparenz des 50 %-Joint-Ventures EUROPIPE GmbH (EP) Mitglieder des Vorstands der Salzgitter AG im Aufsichtsrat dieser Gesellschaft vertreten.

In Bezug auf die börsennotierte KWAG stellen wir dies über den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sicher, dessen Aufgabe auch die Überwachung des Risikomanagements sowie wesentlicher Risiken ist.
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