Lauschangriff – Zwei Personal-Trainees über ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke

veröffentlicht von Astrid Mohr am 21. Mai 2013

Astrid Mohr

„Einmal ist immer das erste Mal“ – so auch beim Berufseinstieg. Für uns, Frederik Jost und Astrid Mohr, war es im November 2012 soweit: Nach der Studentenzeit, Praktika und Auslandsaufenthalten starteten wir unsere berufliche Laufbahn als Personal-Trainee der Salzgitter Flachstahl GmbH. Jetzt – nach einem guten halben Jahr – war es Zeit für uns, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Welche Ereignisse stehen bevor?

Hätten Sie Mäuschen gespielt und uns bei unserem letzten Telefonat belauscht, wären folgende Gesprächsfetzen in Ihr Ohr gelangt:

 Astrid Mohr: Frederik, wie geht’s dir? Was macht das Leben in Peine?

Frederik Jost: Bei mir ist alles prima! Ich habe meinen fünfmonatigen Einsatz in der Personalbetreuung der Salzgitter Flachstahl GmbH abgeschlossen und bin gut an meiner neuen Trainee-Station in Peine angekommen. Für die Peiner Träger GmbH arbeite ich derzeit an der Nachfolgeplanung sowie dem Vorarbeiterlehrgang. Ich bin wirklich beeindruckt, wie groß die Bandbreite meiner bisherigen Aufgaben ist. Und – wie läufts bei dir?

Astrid Mohr: Gut läuft’s. Hier in der Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH erlebe ich jeden Tag einen Mix von Tätigkeiten: Von der Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen über die Kommunikation mit dem Betriebsrat bis hin zur Betreuung unserer dualen Studenten ist alles dabei. Und es macht mir einen Riesenspaß, die Abwechslung zwischen Tätigkeiten im Büro und Face-to-Face-Kontakten erleben zu können. Ich bin mal gespannt, auf welche Themen und Kollegen ich bei meinen nächsten Trainee-Stationen in Peine und Ilsenburg treffe! Und sag mal, wann sehen wir uns mal wieder persönlich? Bist du in der nächsten Zeit bei einem Seminar dabei?

Als Trainee ist man Teilnehmer am Salzgitter Basisprogramm. Innerhalb von 12 bis 15 Monaten werden im Rahmen von Seminaren methodische Kompetenzen und Soft Skills ausgebaut. Die Veranstaltungen sind dabei auf verschiedene Themenfelder ausgerichtet: Projektmanagement und Gesprächsführung zählen ebenso dazu wie Teamentwicklung und Arbeitstechniken. Das Salzgitter Basisprogramm findet seinen Abschluss schließlich im Personalentwicklungsseminar: Dieses Development Center dient der eigenen Standortbestimmung. Innerhalb von zwei Tagen zeigen sich die Trainees in unterschiedlichen Übungen. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer eine umfangreiche Rückmeldung zu seinen individuellen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Handlungsempfehlungen.

Frederik Jost

Frederik Jost: Ich habe demnächst die Folgeveranstaltung zum Seminar „Arbeitstechniken und Selbstmanagement“. Du auch?

Astrid Mohr: Ach, schade! Nein, bei mir steht als nächstes das Seminar zum Thema „Steuern von Teams“ an. Klingt schon mal spannend!

Frederik Jost: Ach genau, das hatte ich vor zwei Monaten. War echt super interessant! Generell finde ich gut, dass die Seminare genau den richtigen Mix zwischen Theorie und Praxis haben.

Astrid Mohr: Bei meinem letzten Seminar war übrigens auch Ulrike dabei. Schön, wenn man Kollegen wiedertrifft, die man im Hüttendurchlauf kennengelernt hat.

Neben den Seminaren nehmen Trainees an den sogenannten Orientierungswochen Stahl teil: Innerhalb von drei Wochen werden die Betriebe des Hüttengeländes besucht, um Einblicke in Arbeitsabläufe zu erhalten und Ansprechpartner vor Ort kennenzulernen. Zugleich bietet der Hüttendurchlauf die Chance, ein Netzwerk zu knüpfen.

Frederik Jost: Absolut! Der Hüttendurchlauf war sowieso ganz großes Kino: Stahlwerk, Walzwerke, Hochofen, Kokerei und die vielen weiteren Betriebe, die wir gesehen haben – beeindruckend! In den drei Wochen ist unsere Gruppe auch so richtig zusammengewachsen. Oder was hattest du für einen Eindruck?

Astrid Mohr: Ja, da gebe ich dir voll Recht. Nicht nur, dass wir jetzt den Hochofen und die anderen Betriebe kennen – vor allem haben wir Kollegen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Wenn ich heute eine Frage zum Stahlwerk habe, rufe ich einfach Christian an. Schneller und direkter kanns nicht gehen.  Und insgesamt? Welches Fazit zum Trainee-Programm ziehst du?

Frederik Jost: Also ich bin bis jetzt sehr zufrieden, wie es läuft. Der Einsatz in unterschiedlichen Abteilungen und verschiedenen Standorten macht einfach Sinn und lässt die Lernkurve auch deutlich ansteigen. Das Basisprogramm rundet den Einstieg zusätzlich ab, sodass man sich wirklich in jeglicher Hinsicht weiterentwickelt. Einfach eine runde Sache!

An dieser Stelle wurde der Lauschangriff durch anrückende Staubsauger gestört – sollten Sie noch Fragen zum Trainee-Programm der Salzgitter AG haben, schauen Sie doch einfach auf unsere Homepage. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich eines Tages dann mal bei einem Seminar?!

Glück auf!

Glückwunsch! – Studentin im Praxisverbund schließt Berufsausbildung mit Bravour ab

veröffentlicht von Astrid Mohr am 13. Mai 2013

Engagement und Leistungswille – was bedeutet das eigentlich? Eine eindrucksvolle Antwort auf diese Frage gab uns Mona Nickel, Studentin im Praxisverbund der Salzgitter Flachstahl GmbH: Mit einem sehr guten Gesamtergebnis beendete sie vor kurzem ihre Ausbildung zur Industriemechanikerin. Und gehört damit zu den 54 Prüfungsbesten der Berufsabschlussprüfungen des Winters 2012/ 2013 der Industrie- und Handelskammer Braunschweig. „Toll“ mag man denken und „Wow, eine unglaubliche Leistung!“, wenn man sich vergegenwärtigt, dass sich insgesamt 1195 Auszubildende gemeinsam mit Mona Nickel ihren Abschlussprüfungen stellten. Zu diesem herausragenden Ergebnis unseren herzlichen Glückwunsch!

Beim Überreichen der Ehrenurkunde an Mona Nickel durch Frank Gießelmann, Abteilung Führungskräfte und Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH, und Antonius Hanuschik, Ausbildung Metallberufe bei der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH, kam jedoch nicht nur unser Glückwunsch zum Ausdruck, sondern auch unser großer Respekt für diese Leistung. Nicht nur, dass Mona Nickel ihre Berufsausbildung zur Industriemechanikerin in Kooperation mit der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH verkürzt innerhalb von 1,5 Jahren absolviert hat, nein. „Mal eben nebenbei“ studiert sie im Rahmen des Dualen Studiums auch Maschinenbau an der Hochschule Ostfalia und verbringt ihre Semesterferien in den Betrieben der Salzgitter Flachstahl GmbH, um praktische Erfahrungen zu sammeln und das Gelernte anzuwenden. Ist es nicht toll, den Berufsabschluss jetzt in der Tasche zu haben und sich von nun an voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können? „Eigentlich finde ich es schade, dass die Berufsausbildung bei der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH nun vorbei ist, denn das praktische Arbeiten hat viel Spaß gemacht“, entgegnet Mona Nickel. – Liebe Leser, noch Fragen zum Thema „Engagement und Leistungswille“?!

Ist die Welt doch genug? – Salzgitter Konzern und Internationalität (1)

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 06. Mai 2013

Ob auf Karrieremessen, bei Bewerber-Workshops oder bei Vorträgen an Gymnasien in der Nachbarschaft - die Frage bleibt ein Evergreen, gleichermaßen interessant für chinesische Gaststudenten wie für Braunschweiger Schüler: Wie international ist eigentlich das Arbeiten im Salzgitter Konzern?

Durchstöbert man die einschlägigen Folien im Internet, stößt man schnell auf die wichtigsten Fakten zum Thema Internationalität und globale Präsenz: 3.900 Mitarbeiter sind außerhalb Deutschlands beschäftigt, als da wären an Produktionsstandorten außerhalb Deutschlands z. B. die USA (Houston / Europipe), Frankreich und die Niederlande (Salzgitter Mannesmann Precision), Brasilien (Sao Paulo), Mexiko (Zinacantepec) und Indien (Ahmedabad, KHS Gruppe). Doch zugegeben, das ist noch keine sonderlich greifbare Antwort.

Wesentlich unmittelbarer wird das Ganze, wenn ein Kollege von der KHS GmbH vom Geschäft der Abfüll- und Verpackungsanlagen erzählt und man sich wundert, wo überall auf dem Planeten Brauereien stehen. Fachleute können dann vor Ort Inbetriebnahmen von komplett neuen Anlagen (sog. Greenfields) oder Anlagenerweiterungen (sog. Brownfields) in Haiti, Nigeria oder China begleiten. KHS-Mitarbeiter liegen damit im Vielflieger-Ranking sicher auf den vorderen Plätzen. Genauer nachgefragt habe ich bei Herrn Ralph Pohl, der mich kurz vor Ostern aus Bangkok zurückrief. Er berichtete von seinem Job im Global Key Account Management. „Unsere Großkunden findet man in den internationalen Wachstumsmärkten wie Lateinamerika, China oder Südostasien. Dementsprechend finden auch die Verhandlungen eben dort statt, wobei Joint Ventures zwischen Konzernen und lokalen Partnern die Regel sind“. Die Branche sei übrigens doch so überschaubar, dass man nach Jahren beim nächsten Projekt Leute trifft, denen man irgendwo tausende Kilometer entfernt schon mal begegnet ist.

Im zweiten Teil der Serie “Ist die Welt doch genug?” geht es in die Länder Südkorea und Russland. Und Sie erfahren, was Schlangen mit Stahl zu tun haben. See you!

Einmal Karriere-Tempel und zurück: Jobmesse connecticum 2013

veröffentlicht von Astrid Mohr am 29. April 2013

„Karriere-Tempel? Tempelhof!“ Kurz und knackig bringt diese Aussage wohl unsere Meinung zur Jobmesse connecticum im alten Berliner Flughafen Tempelhof auf den Punkt.

Schönste April-Sonne durchflutete die alten Hangars des Flughafens, in dem sich um die 350 Aussteller zusammengefunden hatten, um mit den zahlreichen Messe-Besuchern zu Karrierefragen ins Gespräch zu kommen. Und mittendrin wir, die Vertreter der Salzgitter AG!
Um Punkt 10:00 Uhr startete schließlich das Flughafen-Treiben für die Studenten, Absolventen und Young Professionals – und ihre Reisekoffer waren voller Fragen: Gibt es gerade Praktikumsstellen für Maschinenbauer? Erfülle ich die Voraussetzungen für eine Karriere im Salzgitter Konzern? Und wie sieht das Trainee-Programm aus? Viele Fragen und viele Antworten, die unseren Messe-Tag bestimmten.
Dabei ging es nicht nur national, sondern auch international zu – wie es sich für einen Flughafen gehört! Studenten aus Indien und der Ukraine waren genauso unter unserem Messe-Publikum vertreten wie Absolventen aus den USA.

Fragen auch Sie sich „Am I ready for take-off to Salzgitter Group?“ Dann nehmen Sie Kontakt zu unserem Tower auf. Wir lotsen Sie gern zu unseren Landeplätzen!

„Sonderaktion!“ – Eindrücke vom „Markt der Möglichkeiten“

veröffentlicht von Astrid Mohr am 23. April 2013

Zugegeben: Unser „Markt der Möglichkeiten“ bietet nicht die Bandbreite an Aktionen wie der Hamburger Fischmarkt. Dafür braucht man aber auch keine Angst zu haben, von gierigen Raubmöwen um das Brötchen in der Hand gebracht zu werden. Vielmehr bot sich unseren Praktikanten am Standort Salzgitter in der letzten Woche beim „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, Informationen zum Berufseinstieg und zur Arbeitswelt bei der Salzgitter AG zu erlangen.

Und das Ganze quasi als Sonderaktion im Kombipack: Eine Frage, ein interessierter Blick genügte, um von Unternehmensvertretern der Salzgitter AG Auskunft zum Thema „Karriere und Beruf“ zu bekommen. An Ständen der Personalabteilung des Konzerns, der Peiner Träger GmbH, der Salzgitter Mannesmann Forschung sowie der Salzgitter Flachstahl GmbH kamen die Praktikanten mit Ingenieuren, Personalreferenten und Forschern ins Gespräch. „Welchen Herausforderungen steht man als Betriebsingenieur gegenüber?“ , „Wie läuft das Trainee-Programm ab?“  und „Wie sieht der Alltag eines Forschers aus?“ waren nur einige der gestellten Fragen.

Eindrücke aus erster Hand vermittelte zudem Frau Dr. Tatjana Mirkovic, Leiterin des Hochofen B der Salzgitter Flachstahl GmbH. Mit ihrem Vortrag zum eigenen Werdegang gab sie den Zuhörern einen Einblick in ihren Lebenslauf und ihre Tätigkeit am Hochofen. „Hut ab“, mag vielen Praktikanten durch den Kopf gegangen sein, bedenkt man, dass Frau Dr. Mirkovic innerhalb der letzten  Jahre promoviert, Deutsch gelernt und zwei Kinder bekommen hat – und nach dem Einstieg als Trainee bei der Salzgitter Flachstahl GmbH über verschiedene Stationen Leiterin des Hochofens B geworden ist. Im Hinblick auf das Thema „Berufseinstieg und Karriere“ machte Frau Dr. Mirkovic deutlich, was maßgeblich zum Erfolg beiträgt: Interesse für das eigene Fachgebiet und Leidenschaft für den Beruf. Und wie kann man seine Begeisterung für den Beruf besser zum Ausdruck bringen als Frau Dr. Mirkovic mit den Worten „Ich freue mich, nach 3 Wochen Urlaub wieder am Hochofen zu sein“? 

Wenn auch Sie auf der Suche nach Ihrem Traumjob sind, nutzen Sie die Chance, uns auf einem unserer Messe-Auftritte anzusprechen und unsere Stellenangebote im Auge zu behalten. Für Praktikanten der Salzgitter AG besteht außerdem die Chance beim nächsten „Markt der Möglichkeiten“ im Herbst 2013 auf Tuchfühlung mit Mitarbeitern des Konzerns zu gehen. Garantiert ohne Raubmöwen-Angriff!

Der Gewinner unseres Stahlkocher-Wettbewerbes von der Hannover Messe steht fest!

veröffentlicht von Caroline Bürge am 16. April 2013

In diesem Jahr war das Stahlkochen auf unserem Stand im Job & Career Market der Hannover Messe wieder der Renner. Was nicht nur an dem tollen Gewinn, einem BBQ-Grill lag, sondern auch an dem Interesse für die verschiedenen „Zutaten“ im Stahl.
Die Aufgabe des Gewinnspiels bestand darin, das jeweilige Gewicht von 9 Elementen aus 2 vorgegebenen Alternativen auszuwählen, um so einen lufthärtenden Stahl zu mixen.
Viele Werkstoffwissenschaftler und Metallurgen, aber auch Fachfremde probierten sich mit den unterschiedlichsten Methoden an dem „Kochrezept“ – mit großem Erfolg. Zahlreiche Teilnehmer schafften es, mindestens 6 mal die richtige Menge an Legierungselementen auszuwählen und konnten sich mit diesem Ergebnis in die Liste für das Gewinnspiel eintragen. Aus diesen Kandidaten haben wir heute per Losverfahren den Gewinner gezogen. Der Grill konnte dabei gleich als Lostopf dienen.

Philipp G. aus Stralsund ist der glückliche Gewinner. Wir gratulieren zum neuen kompakten BBQ-Grill und wünschen ihm damit viel Spaß und leckere Ergebnisse.

Sie sind jetzt auch auf den Geschmack gekommen? Dann besuchen Sie uns spätestens auf der nächsten Hannover Messe und beweisen Sie Ihr Können beim Zusammenstellen innovativer Stahlsorte. Und wer weiß, vielleicht sind Sie die nächste Gewinnerin oder der nächste Gewinner. Oder Sie werden neuer Hochofeningenieur (w/m). Dann lenken Sie schon bald an zentraler Stelle unsere Stahlerzeugung.

PS: Die Grillsaison ist hiermit eröffnet!

Von bunten Vögeln und interessanten Typen

veröffentlicht von Astrid Mohr am 12. April 2013

Ende Gelände, aus die Maus – nun ist sie vorbei, die Hannover Messe. Was bleibt unterm Strich nach fünf spannenden Messetagen?
Platte Füße, Popcorn-Geruch vom Nachbarstand in der Nase und vor allem Erinnerungen an Menschen und ihre Geschichten.

Zum Beispiel der Slowene, der uns damit beeindruckte, innerhalb von 3 Tagen durch 17 europäische Länder getrampt zu sein. Oder die chinesische Absolventin, die nicht nur ein Diplom in Maschinenbau, sondern auch einen Magister in Germanistik ihr Eigen nennen kann. Absolutes Neuland war auch der Austausch mit zwei taubstummen Gästen. Aufschreiben und viele Gesten und Mimik halfen dabei, die gewünschten Infos zu Konzern und Stellenangeboten zu vermitteln.

Über die Woche verteilt kamen auch einige Schulklassen zu uns auf den Stand. Als Teilnehmer der TectoYou, die zeitgleich auf dem Gelände der Hannover Messe stattfand, wurden Touren zu ausgewählten Ausstellern angeboten. Wir haben dann alltagsnahe Exponate erklärt und die Ausbildungsmöglichkeiten oder das Duale Studium vorgestellt.

Ein Gast, der uns die ganze Woche schon begleitet hat, soll an dieser Stelle noch kurz gegrüßt werden: Bye, Bye Papagei! Bis zum nächsten Jahr!

Mal schnuppern?

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 11. April 2013

Auf der Messe erleben wir manch Unerwartetes. So z. B. bei unserem Stahlkocher-Spiel. Die Aufgabe besteht darin, für eine bestimmte Stahlsorte das jeweilige Gewicht von 9 Legierungselementen richtig aus 2 Alternativen auszuwählen. Man kann das mit werkstoffwissenschaftlichem Know-how angehen, man kann einfach mal sein Glück versuchen oder man riecht am Stahl und bestimmt damit die Zusammensetzung.

So jedenfalls haben wir es an unserem Stand erlebt. Ein sachkundiger Besucher löste unsere Aufgabe mit Bravour und nutzte dabei u.a. seine Nase. Sie verriet ihm, welchen Kohlenstoffanteil er aus den Alternativen auswählen musste. Soweit schon sehr beeindruckend. Als dann aber von den Umstehenden auch noch der Vorschlag kam, durch Ablecken weitere Legierungselemente rauszuschmecken, mussten wir leider doch aus hygienischen Gründen von der Umsetzung abraten.

Die Brücke zur Stahlforschung ist dabei nicht weit. Wenngleich unsere Kollegen in der Forschung dann doch eher die Methoden z. B. der Elektronenmikroskopie nutzen. Und wer sich dieser Art der Stahlanalyse durch Praktika, Abschlussarbeiten oder im Beruf nähern möchte, der sollte mit uns Kontakt aufnehmen. Bis morgen?

Und jährlich grüßt das Murmeltier – von der Hannover Messe

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 10. April 2013

So ein bisschen wie im Kinofilm “Und täglich grüßt das Murmeltier” fühle ich mich aktuell morgens auf der Hannover Messe. Wie wir schon in den Blogbeiträgen zum letzten Jahr berichtet haben, unterhält uns auch dieses Jahr wieder der Nachbarstand zu Messebeginn mit seinen Liedern. Und in guter Tradition ist auch dieses Jahr das Lied “Guten Morgen Sonnenschein” der erste Song.

Um im Filmvergleich zu bleiben: klar gibt es auf der Messe auch mit der Zeit Routine. Der tägliche Auf- und Abbau der Stände, Prospekte rauslegen, Rechner hochfahren etc..  All das geht mittlerweile zügig von der Hand. Und wie auch im Film ist dann doch jeder Tag anders. Man trifft unterschiedlichste Leute, bekommt sehr interessante Lebensläufe vorgestellt, diskutiert lebhaft die Projektideen selbständiger Ingenieure oder führt Schulgruppe mit Fragen und kleinen alltagsnahen Stahlgeschichten an die Technik und die Faszination von Salzgitter heran.

In diesem Jahr wollen wir neben den gedruckten Infos (Auge) und den Exponaten (Hand) auch noch akustische Eindrücke (Ohr) vom Arbeiten bei Salzgitter geben, also möglichst viele Sinne ansprechen. Dafür haben wir an den unterschiedlichsten Produktionsstätten Töne aufgenommen und dazu passende Bilder. Diese müssen nun einander zugeordnet werden. Erkennen Sie folgendes leichte Geräusch und das schwere Geräusch? Die richtigen Antworten und noch viele weitere Töne finden Sie bei uns am Stand in der Halle 6 der Hannover Messe.

PS: Das Lied zum Feierabend ist das gleiche wie letztes Jahr. Bis morgen, Murmeltier.

Gespräche, Meetings, Talks und Lounges

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 09. April 2013

Kundentag und CareerLounge – das waren heute die beiden Highlights unseres Messetages. Den ganzen Vormittag wurde unser Hauptstand immer voller. Die Besucher waren Kunden, Partner, Mitarbeiter, Bewerber, Praktikanten, Rentern, Schaulustige und einige internationale Gäste. Der Sprachenmix ging dann auch von Englisch über Holländisch und Indisch bis hin zu Finnisch.

Als sich der Schwerpunkt der Kunden- und Partnerveranstaltung am frühen Nachmittag auf den Pavillon P32 verlagert, hieß es für uns kurz drauf, die Unterlagen für die CareerLounge vorzubereiten. Hier trafen wir uns mit den Bewerberinnen und Bewerbern in lockerem Rahmen bei Musik und Getränken, um in interessanten Gesprächen die Möglichkeiten einer Zusamenarbeit auszuloten.

Ein langer Tag liegt also hinter uns, und noch 3 weitere spannende Tag vor uns. Wir werden berichten.