Sekrtag Ursprünglich führte der US-amerikanische Verband für Sekretärinnen, National Secretaries Association, im Jahr 1952 die "National Secretaries Week" ein. Diese Woche sollte dazu dienen, die Verdienste der Sekretärinnen an ihrem Arbeitsplatz offiziell zu würdigen und Menschen stärker für Aufgaben im Sekretariat und im Verwaltungsbereich zu interessieren. Im Jahre 2000 wurde daraus dann die "Administrative Professionals Week", der Mittwoch in dieser Woche wurde zum "Administrative Professional Day".
 
"Administrative Professionals" – so könnte die heutige Bezeichnung für eine Sekretärin lauten, denn der Wandel vollzieht sich immer mehr weg vom klassischen Sekretariat hin zu Assistenzaufgaben und Projektarbeit. Diese moderne Sichtweise eröffnet die Frage, ob die Bezeichnung "Sekretärin" noch zeitgemäß ist, da sie in vielen international tätigen Unternehmen zunehmend abgelöst wird. „Die Berufsbilder der Sekretärin und Assistentin haben es heute mit interessanten, vielfältigen Aufgaben zu tun, weit entfernt von althergebrachten Klischees.“ Das ist das Ergebnis einer Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft, die die Anforderungen an eine moderne Sekretärin untersucht hat. „Ihr Handlungs- und vor allem ihr Gestaltungsspielraum ist enorm gewachsen“, heißt es in der Studie weiter. So hätten Unternehmen erkannt, dass die Sekretärin in der Beziehung zum Kunden eine Schlüsselrolle einnimmt.

Fachwissen und Organisationstalent sind natürlich nach wie vor gefragt. Immer wichtiger werden aber die so genannten „soft skills“. Gesucht werden kommunikationsstarke und teamfähige Fachkräfte, die selbstständig arbeiten und Eigeninitiative zeigen. 
 
Auch in den Unternehmen der Salzgitter Gruppe hat sich das Berufsbild der Sekretärin stark gewandelt. Am 21.04.2010 (aber nicht nur dann) ist also die beste Gelegenheit für Vorgesetzte, ihrer Fachkraft im "Front Office" zu danken und ihre Verdienste zu würdigen. (Autoren: Sekretärinnenzirkel der Salzgitter Gruppe)

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