Azubis Nun ist es geschafft. Alle Ausbildungsangebote für 2011 sind online und bilden mit fast 100 möglichen Kombinationen aus Beruf und Standort eine kaum noch überschaubare Menge. Damit man als Bewerber hierbei nicht den Überblick verliert, bieten wir verschiedene Suchfunktionen an. So kann man nach Ausbildungsplätzen einer Fachrichtung (z.B. technisch oder kaufmännisch) suchen oder nach Angeboten in einem bestimmten Bundesland oder eben nach Kombinationen aus Beruf und Bundesland.

Obwohl der Bewerbungsschluss für die meisten Ausbildungsplätze in Salzgitter erst Ende Oktober ist, haben wir bereits viele Bewerbungen erhalten und die ersten Auswahltests sind schon durchgeführt worden. Weitere Bewerbungen sind trotzdem noch gern gesehen.

Gute Bewerbungen sind selbst geschrieben und von Anfang an vollständig
Manchmal beschleicht meine Kolleginnen vom Azubiauswahlteam in Salzgitter das Gefühl, dass die Anschreiben oder Begleittexte aus Bewerbungsratgebern herauskopiert sind. Sie passen einfach nicht zum Rest der Unterlagen. Dabei gefallen uns die selber geschriebenen authentischen Texte besser. Denn die Person hinter der Bewerbung wird greifbarer – es kann ein erster Eindruck entstehen. Dass Bewerbungen wie eine Visitenkarte sind, wird besonders bei den kaufmännischen Berufen deutlich. Wer hier unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen abgibt, empfiehlt sich selbst nicht für eine Ausbildung in diesem Bereich. Aber die meisten Unterlagen oder Onlinebewerbungen sind sehr sorgfältig und gewissenhaft zusammengestellt und wir erkennen, wie ernst dieser erste Schritt in die Arbeitswelt genommen wird.

Zum Schmunzeln
Zum Schluss noch zwei Rechtschreibfehler aus Bewerbungen für Ingenieursstellen, die kreative Deutungen zulassen. Was für ein Studium mag wohl der Kandidat absolviert haben, der als Fachrichtung Metallorgie (Metall-Orgie) angab? Wahrscheinlich hatte er mehr Spaß als der Bewerber, der einen Abschluss als Bachelor off (OFF) Engineering anstrebte. Hier stand wohl das baldige Ende und der Abschied von der Uni im Vordergrund. (Autor: Markus Rottwinkel)