Insgesamt 1000 Achtklässler aus den Schulen Salzgitters nahmen an den fünften BONA-SZ-Techniktagen teil, davon besuchten allein 200 Schülerinnen und Schüler am 22. und 23. Mai ausgewählte Betriebe der Salzgitter AG. Das Kraftwerk, die VPS, das Druck-Center und die Berufliche Bildung hatten dafür viele interessante Programmpunkte für die Schüler zusammengestellt.

Wie ein Generator funktioniert, wozu die Hütte überhaupt ein Kraftwerk braucht oder wie der Strom in die Steckdose kommt, erklärten beispielsweise Henning Schmidt und Holger Mitrenga anschaulich im Kraftwerk. Dazu blies sogar ein kleines Modell einer Dampfmaschine echten Wasserdampf in die Luft und trieb durch Kraftübertragung eine Säge an.

„Es geht uns vor allem darum, Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken und zu zeigen, wie es im Betrieb zugeht“, sagte Dr. Florian Löbermann, Leiter der Beruflichen Bildung und Programmleitungsmitglied von BONA SZ. „Dies ist einer der ersten Schritte in unserem Programm. Im nächsten Modul geht es mit den neunten Klassen dann konkret um die verschiedenen Ausbildungsberufe und -inhalte.“ Auf diese Weise wollen die BONA Akteure schon früh bei der Berufsorientierung unterstützen und zur Wahl gewerblich-technischer und naturwissenschaftlicher Ausbildungsberufe und Studiengänge motivieren.

Um die Schüler noch besser „abzuholen“, kamen die Unternehmen in diesem Jahr bereits im Vorfeld in die Schulen und zeigten technische Experimente und Versuche. So konnten die Schüler je nach Interessenslage dann für die entsprechenden Betriebe eingeteilt werden. In die betreffenden Projektschulen der Salzgitter AG gingen auch Azubis mit. „Es ist gut, dass wir immer weiterdenken“, meinte Robert Vukorepa, der die Veranstaltung organisierte. „Denn um Interesse zu wecken, braucht es Vorbilder, und wer ist da besser geeignet, als ein junger Mensch, der sich für seinen Beruf begeistert.“

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