Auf dem Weg zum Traumjob mit dem Traineeprogramm „Engineer4future“ – Interview mit Johannes Ruhrmann

Bis Februar 2013 studierte Herr Ruhrmann im Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau an der RWTH Aachen. Er hat seine Diplomarbeit bei der KHS, einer Tochtergesellschaft der Salzgitter AG, geschrieben und ist seit Anfang März 2013 Teilnehmer am Trainee-Programm „engineer4future“.

3 Wörter, die mir zur KHS einfallen: Getränkeabfüllung, beeindruckende Maschinen, weltweite Kundschaft

In Ihrer Diplomarbeit haben Sie das Produktportfolio der KHS analysiert. Können Sie mir in Kurzfassung erklären, wie Sie dabei vorgegangen sind?
Es gab einen theoretischen und einen praktischen Teil in meiner Arbeit. Interessanter ist wohl der praktische, deswegen beschränke ich mich jetzt darauf: Dort habe ich in Zusammenarbeit mit der Abteilung Produktstrategie, in der ich mittlerweile arbeite, das internationale Produktportfolio aufgenommen. Im nächsten Schritt habe ich dieses Portfolio auf Basis von Vertriebsdaten aus dem Angebotsprozess hinsichtlich unterschiedlicher Kriterien analysiert, die für den Kunden ausschlaggebend sind. Diese sind bei unseren Produkten z.B. das Abfüllgetränk, der Behältertyp und ob es eine Linie oder eine Einzelmaschine ist, die wir verkaufen. Anhand dieser Kriterien habe ich die Angebote und Aufträge der vergangenen Jahre analysiert, sodass ich daraus eine Auftrags – und Angebotsstruktur erstellen konnte. Dadurch habe ich Stärken und Schwächen im Portfolio aufgedeckt, woraus ich Handlungsempfehlungen zur Optimierung ableiten konnte.

Wie empfanden Sie die Betreuung in der KHS während Sie an Ihrer Diplomarbeit geschrieben haben?
Insgesamt sehr gut, ich konnte mich optimal auf die Diplomarbeit konzentrieren. Die ersten zwei Wochen leistete ich eine unterstützende Arbeit für meinen Betreuer, was dazu führte, dass ich einen ersten Überblick über die Maschinen bekam. Danach konnte ich sehr frei und selbstständig arbeiten. Mein Betreuer und ich hatten zudem einmal in der Woche einen festen Regeltermin, sodass ein regelmäßiger Informationsaustausch gegeben war.

Nach der Fertigstellung Ihrer Diplomarbeit wurden Sie in das Trainee-Programm der KHS „engineer4future“ aufgenommen. Wie ist dieses Trainee-Programm aufgebaut?
Das Trainee-Programm ist ganz neu und sehr vielfältig. Es gliedert sich in verschiedene Phasen und begann bei mir in der Stammabteilung. Ich durchlaufe das Trainee-Programm nämlich vor dem Hintergrund, dass ich nach dem Abschluss des Programms in dieser Abteilung arbeiten werde. Danach arbeitet man in den technischen Abteilungen der einzelnen Produktbereiche. Das nennt sich bei uns Competence-Center. Davon haben wir 11 Stück, in denen ich jeweils eine Woche mit den Produktmanagern verbringe, um die Produkte und meine  wichtigsten Schnittstellen innerhalb des Unternehmens kennenzulernen. Dann gibt es eine Phase, in der man Einsätze auf Kundenbaustellen begleitet, um das Kerngeschäft direkt beim Kunden kennenzulernen. Nächstes Jahr werde ich dann jeweils einen Monat lang insgesamt 3 Auslandswerke in Indien, Brasilien und den USA besuchen. Anschließend gibt es noch weitere Phasen, die wir als Trainees personen- und positionsbezogen durchlaufen. So wird ein Stück Individualität geschaffen und jeder Trainee optimal auf seine spätere Position vorbereitet.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit und am Trainee-Programm besonders Spaß?
Dass meine Position als Trainee eine Stabsstelle bei der KHS ist und ich sowohl meine technischen als auch wirtschaftlichen Kenntnisse aus dem Studium einbringen kann. Ich bekomme bedingt durch die Eingliederung der Abteilung in die KHS viel von wichtigen Entscheidungen und Abläufen des Unternehmens mit und bin in diese auch mit eingebunden. Als Berufseinsteiger habe ich noch keine Personalverantwortung, aber viel Verantwortung in dem Sinne, dass ich in einem Umfeld arbeite, in dem wichtige Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden. Das ist ein sehr motivierender Leistungsanreiz für mich. Auch treffe ich jetzt schon in Meetings wichtige Entscheidungsträger der KHS und lerne viele Kollegen kennen.

…und warum gerade in der KHS?
Ehrlich gesagt kannte ich die KHS vor meiner Diplomarbeit gar nicht und habe das Unternehmen erst darüber kennengelernt. Als ich die Stellenanzeige las, passte diese thematisch perfekt zu meiner geplanten Diplomarbeit und meinem fachlichen Wissen, weshalb ich mich sogleich bewarb. Ich kann mich sehr gut mit den Produkten identifizieren und habe Interesse an den Abfüll- und Verpackungsanlagen entwickelt. Das macht die KHS als Arbeitgeber für mich sehr attraktiv.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich hoffe, dass ich mich beruflich in meinem jetzigen Umfeld weiter entwickeln kann. Ich möchte weiterhin dazulernen, mich einarbeiten und im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung übernehmen

Haben Sie einen Tipp für Studenten, die sich bei der KHS bewerben wollen?
Grundsätzlich denke ich, dass es eine große Chance ist, Abschlussarbeiten in einem Unternehmen – wie in der KHS – zu schreiben und Praktika zu absolvieren. Wenn man die Möglichkeit hat, sich zu bewerben, sollte man dies auf jeden Fall tun, denn so lernt man das Unternehmen am besten kennen. Ich weiß auch nicht, ob es mit dem Job bei der KHS geklappt hätte, wenn ich mich einfach als Absolvent auf eine freie Stelle beworben hätte. Man kommt durch eine Abschlussarbeit letztlich mit den Leuten in Kontakt, die darüber entscheiden, ob man in der Abteilung bleiben kann, in der man seine Arbeit schreibt und wie es mit einem im Unternehmen weitergeht. So baut man sich ein großes Netzwerk auf und entwickelt sich persönlich weiter.

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