Zugegeben, einige unter den Studierenden der TU Braunschweig waren sich über die Inhalte wohl zunächst nicht ganz sicher, als sie die Ankündigung zu dieser Veranstaltung lasen. Tatsächlich haben wir uns die Anspielung auf eine der allergrößten Rockbands der Weltgeschichte zu Nutze gemacht, um ein wichtiges Thema einzuleiten: Was geschieht in einem Assessment Center (AC) oder in einem Development Center (DC)? Was nützt es den Bewerbern und den Unternehmen? Kann es überhaupt objektiv sein oder ist es eine reine Stressveranstaltung, ein Highway to Hell eben?

Mein Kollege Markus Rottwinkel und ich kamen auf Einladung des Career Service am 10. Dezember 2013 an die TU Braunschweig, um diese Fragen mit 14 Studierenden der unterschiedlichsten Fachbereiche herauszuarbeiten. Unser halbtägiger Workshop startete selbstverständlich mit einem Quantum Theorie, aber dann ging es sofort in die praktischen Übungen. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, in der Rolle als Projektverantwortlicher einen unwilligen Verkäufer vom Nutzen ihres Projektes zu überzeugen oder in einer engagierten Gruppendiskussion eine gemeinsame Lösung zu finden. Situationen, wie sie oft in Assessment Centern zu finden sind, konnten hier als Trockenübung genossen werden. Feedback von den anderen Teilnehmern und uns inklusive.
Anhand der Übungen konnten so in kürzester Zeit wertvolle Tipps gesammelt werden: Nicht ein Argument an das andere reihen, sondern auch hinterfragen, ob man verstanden wurde! Ziele im Auge behalten, Verbindlichkeit herstellen (Wer macht was bis wann?)! Stellenausschreibungen können ebenso Anforderungsprofile für ein Assessment sein. Und zu guter Letzt: Egal ob AC oder DC, nur wer nach Rückmeldungen fragt, kann sie für seine Entwicklung nutzen.

Vier Stunden kamen uns definitiv höllisch (!) knapp vor für dieses spannende Thema. So auch das Feedback der Studierenden: Wir konnten an diesem Tag viel Klarheit schaffen und einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, aber manch einer hätte gern noch mehr Zeit mit uns verbracht. Das nehmen wir gern an und kommen in 2014 wieder!

Bis dahin wie stets: Glückauf!