„Ich habe etwas über mich gelernt, was ich bisher nicht wusste.“

„Bevor ich in ein Gespräch gehe, frage ich mich jetzt: Was möchte mein Gesprächspartner erreichen? Könnte es auch Widerstände gegen mein Thema geben?“

„Innovativ sein ist wichtig. Aber ich muss meine Ideen auch durchbringen können. Das gelingt mir jetzt besser.“

So hörten sich die Rückmeldungen der 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Experten Kollegs an, die am 24. März 2014 zu ihrer Abschlussveranstaltung in Salzgitter zusammenkamen. Das Experten Kolleg ist eines unserer bewährtesten Programme zur Personalentwicklung: Beginnend mit einem Development Center besucht eine feste Gruppe von Potenzial- und Leistungsträgern über ca. anderthalb Jahre mehrere Seminarbausteine. Themen sind dabei z. B. Verhandlungsführung und Projektmanagement. Doch natürlich bleibt an den so genannten Praxistagen und zwischendurch immer Gelegenheit, das Trainerduo auf die Lernfelder anzusprechen, die jedem Einzelnen wichtig sind.

Die Frage liegt auf der Hand, was wir uns von einem solchen Programm versprechen. Im Kern geht es ganz klar darum, die nicht-fachlichen Kompetenzen weiter zu stärken. Wie der Name des Experten Kollegs verdeutlicht, geht es vor allem um übergreifende Kompetenzen, welche für Fachspezialisten (im Gegensatz zu Führungskräften) in ihren anspruchsvollen Jobs besonders nützlich sind. Niemand lernt hier etwas zur Antriebstechnik oder über das korrekte Verfassen von Arbeitsverträgen. Über erfolgreiches Verhalten im Job, über Gesprächsführung, das Gestalten von Veränderungen und produktive Konfliktlösung lernt man allerdings eine Menge.

Davon wollte sich an diesem Tag auch Herr Michael Kieckbusch, Personalvorstand der Salzgitter AG, überzeugen. Die Gruppe präsentierte daher nach einer Gruppenarbeit ihre Ergebnisse und ihre Erfahrungen im Plenum. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welchen Nutzen jeder für sich und alle gemeinsam für ihre Gesellschaften und den Konzern erreichen konnten.

Neben vielen konkreten Anwendungsbeispielen (wie den anfangs erwähnten) wurde ein weiterer Punkt häufiger genannt: die Vernetzung im Konzern. Denn die 12 Teilnehmer eines Kollegs kommen traditionell aus den verschiedensten Gesellschaften des Salzgitter Konzerns wie etwa der KHS GmbH, der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH oder der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH. Somit bietet sich für jeden „Kollegiaten“ immer die Chance, viel über die Arbeit seiner Kollegen im Konzern zu lernen.

Klar wurde an diesem Tag einmal mehr, dass dies nicht unser letztes Kolleg gewesen sein wird und es bald für eine neue Gruppe heißen wird

Glückauf aus Salzgitter,

Frank Gießelmann

PS. Das Zitat oben stammt von Georg Christoph Lichtenberg.

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