Archiv für die ‘BONA SZ’ Kategorie

Berufsorientierung zum Anfassen

veröffentlicht von Robert Vukorepa am 08. März 2013

Am 5. und 6. März fand in der Sporthalle Amselstieg die BONA SZ Ausbildungsmesse statt. Dort informierten mehr als 60 Aussteller die Schülerinnen und Schüler zu ihren Ausbildungsmöglichkeiten in der Region, und zwar quer über alle Berufszweige hinweg.

Die „BIG 5“ aus Salzgitter (Salzgitter AG, Volkswagen AG, Alstom Transport Deutschland GmbH, MAN Truck & Bus AG, Robert Bosch Elektronik GmbH) hatten sich zusammengetan und waren mit einem Gemeinschaftsstand vor Ort.

Parallel zur Ausbildungsmesse fand der Marktplatz der Möglichkeiten statt. Gastgeberin war dieses Jahr die Robert Bosch Elektronik GmbH. Viele Schüler nutzten die Möglichkeit, mit Busshuttles von der Ausbildungsmesse zum Marktplatz der Möglichkeiten zu gelangen.

Vor Ort luden 16 verschiedenen „Lernstationen“ dazu ein, sich hautnah von Auszubildenden der „BIG 5“ zeigen zu lassen, welche praktischen Tätigkeiten die verschiedenen Ausbildungsberufe beinhalten. Und dabei ging es nicht nur um die allgemein bekannten Berufe wie Industriemechaniker (w/m), sondern auch um solche Berufe wie Werkstoffprüfer (w/m) oder Elektroniker (w/m) für Automatisierungstechnik. ”Einfach mal ausprobieren”, hieß es dann also. Und nebenbei war auch noch Zeit für Gespräche über den beruflichen Alltag, die Theorieausbildung oder sogar über ein Duales Studium, eine Kombination von Ausbildung und Studium.

Es fand also ein reger Austausch statt zwischen Azubis und Studierenden im Praxisverbund auf der einen Seite und neugierigen Schülerinnen und Schülern auf der anderen Seite.  Das ist Berufsorientierung zum Greifen nah.

Welcher Job liegt mir? Wir helfen weiter.

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 01. März 2012

Die nächsten Wochen stehen bei uns ganz im Zeichen der Berufsorientierung und der Arbeitsplatzwahl. In direktem Kontakt beantworten wir Fragen und geben Einblicke in die Arbeitswelt unseres Konzerns.

Kommende Woche findet z. B. die BONA SZ Ausbildungsmesse statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Region und insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klasse aus Salzgitter haben dabei die Möglichkeit, mit Ausbildungsverantwortlichen aus rund 50 Betrieben und öffentlichen Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.  Hier erfährt man also, was man konkret während der Ausbildung lernt, wie später der jeweilige Berufsalltag aussieht und was man an Voraussetzungen mitbringen muss.

“Wird mir das dann auch Spaß machen?” Diese Frage muss natürlich jeder selber für sich klären; wir können aber bei der Entscheidung helfen, indem wir den Berufsalltag hautnah erlebbar machen. Und wo geht das am besten? Direkt in einem Werk. Bei BONA machen fünf Arbeitgeber aus Salzgitter mit (Salzgitter AG, Volkswagen AG, Alstom Transport Deutschland GmbH, MAN Truck & Bus AG, Robert Bosch Elektronik GmbH). Dieses Jahr finden die gemeinsamen Vorführungen aus den Berufsbildern Elektro, Mechanik und Mechatronik bei der MAN Truck & Bus AG statt.

Eine Woche später stehen wir Rede und Antwort an der TU Bergakademie Freiberg. Dort treffen sich Studierende der Metallurgie aus der ganzen Welt (also immerhin von Kanada über Schweden bis Polen) vorrangig zum wissenschaftlichen Austausch. Wenn aber so viele zukünftige Fachkräfte an einem Punkt versammlt sind, dann sind natürlich auch potenzielle Arbeitgeber nicht weit, um über die Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen zu berichten. Wir werden zusätzlich zum Werbestand auch einen wissenschaftlichen Vortrag halten, den Einblick in den Alltag eines Forschers inklusive.

Und falls Ihnen diese Termine oder Themenschwerpunkte nicht passend erscheinen, gibt es im Lauf des Jahres noch viele andere Gelegenheiten, um mit uns über den Arbeitgeber Salzgitter AG zu sprechen. Im April bietet sich hierzu die Hannover Messe an, die vom 23. bis 27. April stattfindet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Berufsorientierung aus erster Hand

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 18. März 2010

BONA Marktplatz Gut 500 Schülerinnen und Schüler der 14 allgemeinbildenden Schulen Salzgitters besuchten im Rahmen des BONA Salzgitter- Prozesses den 1. Marktplatz der Möglichkeiten. Sie haben sich gezielt über gewerblich-technische Ausbildungsberufsbilder und naturwissenschaftliche Studiengänge informiert, die die „Großen Fünf“ Salzgitters – Alstom Transport Deutschland GmbH, MAN Nutzfahrzeuge AG, Robert Bosch Elektronik GmbH, Salzgitter AG und Volkswagen AG – anbieten.

Der Marktplatz der Möglichkeiten findet zukünftig einmal jährlich, abwechselnd auf einem Werksgelände der Salzgitteraner Großen Fünf, statt. Den Anfang machte der Volkswagen Standort Salzgitter am 08. und 09. März 2010.

Azubis der fünf Unternehmen informierten an drei Ständen zu Ausbildungsberufsbildern aus dem Bereich Elektrotechnik, Mechanik und Mechatronik sowie an einem Stand zum Studium im Praxisverbund. Zusätzlich wurden konkrete Ausbildungsberufe der Big Five vorgestellt, inkl. Fristen und Eingangsvoraussetzungen. Neugierige Schüler und engagierte Azubis mit viel Spaß am Informieren über ihren „Beruf“ machten den Marktplatz der Möglichkeiten zu einer gelungenen Veranstaltung.

Für unsere Azubis und Stupraxe (Studierende im Praxisverbund) war es eine interessante Abwechslung im Ausbildungsalltag. Außerdem gab es auch noch die Gelegenheit, in Gesprächen mit Auszubildenden von VW oder Bosch einen Blick über den Tellerrand zu werfen.

(Autor: Toni Hanuschik, Gruppenleiter Metalltechnik)

Techniktage in Salzgitter – Schüler erkunden die Arbeitswelt Stahl

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 18. Juni 2009

Wie bewegt man große Lasten, woher kommt der Strom für Industriebetriebe und wie werden Zeitschriften gedruckt? Auf diese und andere Fragen konnten in den letzten zwei Tagen ca. 200 Schüler im Rahmen der Techniktage (Projekt BONA SZ) Antworten finden. Sie besuchten dazu unterschiedliche Lernorten in unserem Werk in Salzgitter. In der Transporttechnik (Bilder) konnten sie miterleben, wie große Maschinen schwere Lasten heben. Höhenangst hatte hier wohl keiner der Schüler, denn alle sind mutig auf die Hebebühne gestiegen und haben die Aussicht genossen.
Im Kraftwerk haben sie gelernt, wie der Strom in die Steckdose kommt und wie viel Strom ein Stahlkonzern eigentlich benötigt. Mit diesen neuen Eindrücken konnten sie sich gleich als “Probe-Elektriker/in” im Ausbildungszentrum ausprobieren. Last but not least – das Druckcenter bot den Schülern sogar einen farbigen Notizblock, den sie mit ihrem Namen selbst bedrucken konnten. Insgesamt waren die Techniktage ein voller Erfolg! Wir hoffen, Ihr, liebe Schüler, hattet viel Spaß beim Entdecken und wir konnten Euer Interesse für technische oder naturwissenschaftliche Berufe wecken.

Autorinnen: (Laura Sayaf und Anja Wissel)

Wie funktioniert eine Gurkenbatterie?

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 21. Januar 2009

Logo BONA SZ Wie funktioniert die Welt? Wie erklärt man technische Phänomene? Können MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-Fächer Spaß machen? Das sind Fragen, die im Rahmen des Projekts BONA SZ aufgegriffen werden.

Der Trend bei Berufswahlentscheidungen fällt häufig nicht zugunsten naturwissenschaftlicher und gewerblich-technischer Berufe aus. Da stellt sich mir die Frage, wie wir mit den zahlreichen Kochshows im Fernsehen konkurrieren und Berufswahlentscheidungen zu Gunsten von Naturwissenschaft und Technik unterstützen können?

Die Antwort ist relativ einfach: Beispielsweise mit den Zutaten: Gurken.

Gurken sind in Kochshows keine Seltenheit, aber im Physikunterricht? Auch dort haben Gurken ihren Platz, z.B. beim Bau einer Gurkenbatterie. Zum Thema Elektrizität könnte hier die Frage lauten: Wie erzeugt man Strom mit einer Gurke? Klingt jedenfalls spannend finde ich. 

Und der Bau einer Gurkenbatterie ist nur ein Beispiel von vielen, wie man den Zugang zu Naturwissenschaft und Technik interessant gestalten und Schülerinnen und Schüler für entsprechende Themen begeistern kann. Auf diese Weise können MINT-Fächer sicherlich Spaß machen.

Warum in Salzgitter? Da für diese Stadt die Vorhersagen zur Bevölkerungsentwicklung und allgemein die Berichte aus der Presse zu Bildungsthemen besonders nachdenklich machen. Zudem haben hier neben der Salzgitter AG vier andere Großunternehmen ihren Sitz, die zusammen mit der Arbeitsagentur Braunschweig, der Projekt Region Braunschweig GmbH, der Stadt Salzgitter und den 14 allgemeinbildenden Schulen in Salzgitter antreten, um auch in Zukunft ausreichend Nachwuchs für naturwissenschaftliche und gewerblich-technische Berufe zu sichern.

Ich hoffe, wir können auf diesem Weg eine Trendwende in Salzgitter erreichen, aber es gibt viel zu tun. Bildlich gesprochen werden wir auch mit dem richtigen „BONA-Wachs“ sicherlich viel „BONern“ müssen, aber mit guter Hoffnung freue ich mich auf die ersten konkreten Aktionen im kommenden Schulhalbjahr und bin gespannt, wie diese bei den Schülerinnen und Schülern in der Stadt Salzgitter ankommen. (Autor: Dr. Florian Löbermann)