Archiv für die ‘Mitarbeiter erzählen’ Kategorie

„Listen to the radio“ – Salzgitter AG on the air!

veröffentlicht von Astrid Mohr am 15. September 2014

PlasmaxMal wieder ein Montagmorgen, mal wieder klingelt der Wecker vor der Zeit. Nach dem zweiten „Snooze“ schaffe ich es ins Bad, sehe müde Augen im Spiegel und mache das Radio an. Wie immer läuft NDR 2 und im Morgenprogramm versuchen die Moderatoren den (ich vermute: ebenfalls müden) Zuhörern Tatenkraft via UKW einzuflößen. Was bei mir auch klappt – am Frühstückstisch sieht die Welt schon ganz anders, weil wacher aus.

Während ich kaue, startet „Stimmt’s?“, eine kleine Sendung, in der ein Wissenschaftsredakteur Fragen der Zuhörer beantwortet. Mit den Gedanken schon im Büro gelangen Fetzen der Sendung in mein Ohr: „Flaschen“, „Plastik“, „Glasbeschichtung“ – und ich werde hellhörig. „Das kenne ich doch! Das machen doch die Konzern-Kollegen bei der KHS!“, geht mir durch den Kopf. Und tatsächlich: Christoph Drösser beschreibt das Verfahren, für das die Mitarbeiter bei der KHS Plasmax GmbH die passende Maschine produzieren. Mittels einer Plasmabeschichtungstechnologie wird auf die Innenseite von PET-Flaschen eine ultrafeine Glasschicht aufgetragen. Das ist nicht nur praktisch, das ist auch gut. Denn durch die Glasschicht wird der Austausch zwischen Inhalt und Verpackung unterbunden, Getränke bleiben dadurch länger haltbar und im Aroma stabil. Leichter als ihre Glas-Vertreter sind die beschichteten PET-Flaschen allemal – und zudem noch 100-prozentig recyclingfähig.

Ganz schön clever, oder? (Verfahren und Vorteile von FreshSafe-PET im Video). „Listen to the radio“, oh ja, das hat sich heute Morgen gelohnt. Mit Schwung in eine gute Woche!

China, Schottland, Deutschland: erste Stationen einer jungen Karriere

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 14. August 2014

Internationales Flair empfängt die Besucher der KHS in Dortmund schon auf dem Parkplatz. Hoch über der Fläche, balancierend auf drei Säulen, schwebt eine Weltkugel und deutet damit das über alle Kontinente gespannte Netz der KHS GmbH an. Aber nicht nur die Produkte sind im internationalen Kontext produziert und im Einsatz. Auch die Mitarbeiter können ihre berufliche Entwicklung in einen multinationalen Kontext stellen. Jan Schlosser berichtet über seine bisherigen Stationen.

KHS_SchlosserHerr Schlosser, wie kamen Sie zu KHS?
Über das Internet. Nach der Schule war ich auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb, um eine Ausbildung als Mechatroniker zu machen. Die Website von KHS und die teilweise ja schon sehr komplexen, herausfordernden Produkte haben sofort mein Interesse geweckt. Nachdem ich meine Bewerbung bei KHS eingereicht hatte, wurde ich eingeladen mich vorzustellen. Zuerst musste ich einen Test machen, dann ein Einstellungsgespräch führen und ca. zwei Wochen später bekam ich einen Ausbildungsvertrag angeboten.

Wie verlief denn die Ausbildung?
Im ersten Jahr haben wir in der KHS-Ausbildungswerkstatt erst einmal von der Pike auf die Grundlagen gelernt. Im zweiten und dritten Jahr wurden wir im Wechsel in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt, um überall einen praktischen Einblick zu bekommen. Das war interessant und hat eine Menge Spaß gemacht. Danach musste ich erst einmal meinen Zivildienst machen.

Und wie ging es dann weiter?
Weil es mir bei KHS so gut gefallen hat, habe ich beschlossen, dass ich gerne Maschinenbau an der Fachhochschule in Dortmund studieren möchte. Parallel habe ich mich um einen Werkstudentenjob bei KHS beworben und einen im Industrial Engineering bekommen. Da war ich so ca. 1,5 Jahre und durfte kleine Projekte eigenverantwortlich übernehmen. Weil ich schon immer mal für eine Zeit ins Ausland wollte, habe ich mich irgendwann um ein Praxissemester beworben. So kam ich nach China. Das Land hat mich seit jeher interessiert. Aber ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein etwas mulmiges Gefühl, denn ich hatte schon Respekt vor der fremden Kultur. Heute muss ich aber sagen, dass meine Sorgen unbegründet waren, weil ich inzwischen unglaublich froh darüber bin, dorthin gegangen zu sein. Und so eine Gelegenheit bekommt man bestimmt nicht oft im Leben.

Was waren denn Ihre konkreten Aufgaben im Produktionsmanagement?

Die Antwort darauf und die Berichte anderer Mitarbeiter aus Deutschland und dem Rest der Welt finden Sie auf der Homepage im Bereich “Mitarbeiter berichten” oder auf englisch bei “Staff Reports“.

Salzgitter International Training Program 2014: “The impossible is possible!”

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 25. Juli 2014

Hanover, July 7 2014: On this day nine young professionals from the whole Salzgitter Group met for the first time in order to start the Salzgitter International Training Program 2014. The SITP consists of 3 different modules of 4 or 5 days each. It isn’t called “international” for nothing: Our nine participants come from France, Italy, Hungary, Mexico, India, the United States as well as from all over Germany. The common target of the SITP group is to work on its soft skills (e.g. teambuilding), to get to know new working techniques (e.g. setting priorities and planning effectively) and, last but not least, to increase intercultural awareness and self reflection. Moreover, our guests from abroad could learn first-hand about Germany and the Germans – a truly unique cultural experience in the days of the World Cup. Naturally, a guided plant tour of the Salzgitter steel mill was on the schedule as well.

But enough said: I should let them tell the full story in their own view! I wish you an enjoyable read and as always Glückauf!

Salzgitter International Training Program 2014 – Newsletter Module 1

One of the biggest challenges current and future leaders face is to be able to “lead themselves to personal excellence” before going out and attempting to lead others.

Salzgitter International Training ProgramDear All,
As a large international company, Salzgitter has employees located all over the world. During the week of July 7 – 11, nine of these employees from seven different countries came together to participate in the 2014-15 Salzgitter International Training Program (SITP). The goal of this program is to foster leadership development and networking between employees with international contact and tasks. Our first module was led by our CONTUR trainers Stefanie Wurm and Michael Hardtmann and was accompanied by the Salzgitter HR Program Head, Frank Gießelmann.

We came with different perspectives and expectations for what the SITP had in store for us. (click here for more)

Kein Hokuspokus: Forschung im Salzgitter-Konzern

veröffentlicht von Astrid Mohr am 15. Juli 2014

Peter Palzer„Peter Palzer. Ich bin Forscher bei der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH.“ – „Aha“, war mein erster Gedanke, als ich Peter im Rahmen des Traineeprogrammes des Konzerns kennenlernte. Gefolgt von „Was bedeutet das eigentlich konkret, Forscher zu sein?“. Steht man da mit weißem Kittel im Labor und hantiert mit Reagenzgläsern? Bei dieser Vermutung wollte ich es nicht belassen und habe Peter kurzerhand mit meinen Fragen gelöchert. Das Ergebnis finden Sie hier:

Peter, wie bist du zur Salzgitter AG gekommen?
Als Metallurge kommt man schon früh während des Studiums durch diverse Messen und Veranstaltungen in Kontakt mit der Stahlindustrie. Salzgitter machte dabei immer einen besonders guten Eindruck auf mich, weshalb ich mich gegen Ende meines Studiums hier beworben habe. Glücklicherweise gab es eine passende Stelle, so dass ich jetzt im Projektbüro für hochlegierte Stähle in der Werkstoff- und Prozessentwicklung der Salzgitter Mannesmann Forschung eine Stelle gefunden habe, die meinen Erwartungen voll und ganz entspricht.

Wie kann ich mir deinen typischen Arbeitsalltag als Forscher vorstellen?
Einen typischen Arbeitsalltag gibt es nicht. Je nachdem, an welchen Projekten man arbeitet, ergibt sich ein völlig unterschiedlicher Tagesablauf. Allgemein gesagt besteht der Tag aus Versuchsplanungen, Versuchsbegleitungen, der Auswertung von Daten oder Recherche in Literatur und Patenten.
Ich beschäftige mich überwiegend mit der Entwicklung, Optimierung und Einführung hochlegierter Stähle für das BCT®-Verfahren. Die neue Bandgießanlage in Peine, eine Pilotanlage im Industriemaßstab, wurde insbesondere für hochlegierte Stähle konzipiert und meine Aufgabe ist es, die Einführung ausgewählter Stähle zu begleiten, d.h. die vergossenen Materialien zu untersuchen und das Walzen zu begleiten.

Ein typischer Projektablauf  – wie sieht der aus?
Einen typischen Projektablauf zu beschreiben ist sehr schwierig, da es so etwas eigentlich nicht gibt. Zunächst steht am Anfang immer eine Idee, wie ein konkretes Problem eines Kunden gelöst werden kann. Die Ideen werden mit professionellen Ideenfindungsmethoden entwickelt und bewertet und dann zunächst auf Machbarkeit, Erfolgsaussichten und Wirtschaftlichkeit geprüft. Anschließend werden die notwendigen Kapazitäten und Ressourcen ermittelt. Bevor wir mit dem Forschen anfangen, ist also einiges zu tun. Die Forschung an sich orientiert sich dann immer an den Erfordernissen. Bei neuen Werkstoffen beispielsweise werden zunächst kleine Mengen hergestellt und getestet, was natürlich eine Recherche bereits bekannten Wissens aus anderen Teilen der Welt einschließt und, falls möglich, ebenso durch Vorausberechnungen vorbereitet oder begleitet wird. Ist eine vielversprechende Legierung gefunden, so wird der Prozessweg erprobt bzw. definiert und es werden weiterführende Tests durchgeführt. Dies ist oft ein iterativer Prozess. Sobald die Entwicklung im Labor abgeschlossen ist, kann über die großtechnische Umsetzung entschieden werden.

Und woher kommen die Aufträge für dich und deine Kollegen?
Ich arbeite überwiegend direkt für die Salzgitter Flachstahl GmbH bzw. dort für den Bereich Bandgießen, zu welchem die Bandgießanlage und das Steckelwalzwerk gehören. Mein Hauptauftraggeber ist somit die Hütte.

Wo befinden sich Schnittstellen deiner Tätigkeit?
Die Schnittstelle zum Betrieb ist das Produkt oder Verfahren bzw. die dort handelnden Personen, da wir in der Werkstoffentwicklung ausschließlich Entwicklung betreiben und nicht selbst produzieren. Die Betriebe kommen auf uns zu, wenn Probleme im Prozess auftreten und Unterstützung erforderlich wird. Ein Betriebsingenieur hat vor Ort vor allem Anlagenverfügbarkeit, Qualität, Kosten etc. im Fokus. Für weiterführende Untersuchungen kann daher unsere Unterstützung sehr wertvoll sein. Genauso wird unsere Expertise und Unterstützung von der Technischen Kundenberatung und dem Vertrieb eingefordert. Hier fahren wir erforderlichenfalls auch zu den Kunden.

Was ist für dich das Spannendste an deinem Job?
Am reizvollsten finde ich die Tatsache, dass ich ständig Neues kennenlerne und kein Tag ist wie der Vorherige. Egal ob es um eine Neuentwicklung oder die Optimierung von etwas Altbekanntem geht, man trifft immer auf interessante Problemstellungen, die es zu lösen gilt. Auch der Kontakt mit einer Vielzahl von Betriebsteilen reizt mich sehr, da ich auf diese Weise einen besseren Überblick über das Große und Ganze erhalte. Das hilft mir enorm bei meiner fachlichen Weiterentwicklung.

So ist das also, Forscher zu sein! Und – unter uns – einen weißen Kittel trägt er nicht. Wenn Sie mehr über die Arbeitsplätze im Konzern erfahren wollen, lesen Sie in unserer Rubrik Mitarbeiter berichten.

Glück Auf!

Hotspot Brasilien: Die Salzgitter AG im Land der Fußball-Weltmeisterschaft

veröffentlicht von Svea Meier am 11. Juni 2014

Dennis Kolberg in einer Bar in Sao PauloVor zwei Jahren wanderte Dennis Kolberg von Deutschland nach Brasilien aus, um hier als Trader für Salzgitter Mannesmann International erfolgreich zu werden. Das Unternehmen ist mit 240.000t verkauftem Stahl im Jahr 2013 die drittgrößte Stahlhandelsgesellschaft in Brasilien.

Erfolg hat der gelernte Außenhandelskaufmann im größten Land Südamerikas nicht nur im Beruf. Im April heiratete er seine brasilianische Freundin Daniela, die er beim Tanzen in einem Sambaclub kennengelernt hat. „Brasilien und ich passen gut zusammen“, stellt er nach knapp zwei Jahren Leben und Arbeit in Sao Paulo fest.

Hier macht er gerne lange Touren mit seinem Bike und fand schnell Gefallen an den vielen Kneipen und Bars, die vor allem für junge Leute viel Abwechslung bieten.

Sao Paulo ist mit mehr als 1.000 Niederlassungen deutscher Firmen im weltweiten Vergleich ein sehr bedeutender Wirtschaftsstandort. Neben dem Geschäftsbereich Handel ist durch die KHS auch der Geschäftsbereich Technologie am Rande der Stadt vertreten.

Minalba-Mineralwasser wird inmitten eines Naturschutzgebietes abgefülltEin Kunde der KHS, Minalba Alimentos e Bebidas Ltda., füllt mitten in einem Naturschutzgebiet mit KHS-Maschinen das Mineralwasser Minalba ab, das aus zwei Quellen mit stündlich 130.000 Litern sprudelt und zu den bekanntesten Wassermarken in Brasilien zählt. Seit den ersten Schritten der KHS in Brasilien im Jahre 1962 hat sich einiges verändert: Heute gilt Service in diesem Sektor als Schlüsselwort, auf das die Geschäftspolitik ausgerichtet ist. Die Kunden verlassen sich nicht mehr nur darauf, dass bei einem Maschinenausfall genügend Ersatzteile vor Ort sind und schnell durch Mitarbeiter der KHS geholfen werden kann. Das Unternehmen ist auch bei der Planung von Anlagen zunehmend gefordert. 100 der 400 Mitarbeiter der KHS Sao Paulo sind daher im Service tätig und leben den Wert „Kundenorientierung“ unseres Leitbildes in Südamerika.

In diesen Wochen findet die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Mitentscheidend sind für die Spieler auch deren Schuhe. Den Copa Mundial, einen Klassiker unter den Fußballschuhen, produziert adidas auf Anlagen der Klöckner DESMA Schuhmaschinen GmbH, einer weiteren Tochtergesellschaft der Salzgitter AG. DESMA gilt als Weltmarktführer für die Technik der automatisierten Schuhfertigung. Und damit werden nicht nur erstklassige Fußballschuhe hergestellt, sondern auch Sicherheitsschuhe, Stiefel, schicke Damenschuhe, Kinderschuhe etc.

Weitere spannende Informationen über Brasilien als attraktiven Wirtschaftsstandort und unsere Tochtergesellschaften vor Ort finden Sie in unserem Konzernmagazin STIL auf unserer Homepage. Über unsere aktuellen Stellenangebote, auch aus dem Ausland, informieren wir Sie auf der Homepage oder über unseren Twitter-Stream.

Engineer4future – das neue Traineeprogramm der KHS GmbH

veröffentlicht von Kathrin Urbas am 28. April 2014

Am 1. April startete Christopher Bentz im KHS Traineeprogramm engineer4future. Innerhalb von 18 Monaten wird er die KHS aus verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen, um dann langfristig im Competence Center Inspektionstechnik die Entwicklung von elektrischen und optischen Systemen zu unterstützen. Frisch im Job berichtet er über seine ersten KHS-Eindrücke, anstehende Aufgaben und darüber, warum ein Elektroingenieur bei der KHS gut aufgehoben ist!

Christopher Bentz

Herr Bentz, kurz und knapp: Welche 3 Wörter fallen Ihnen direkt zur KHS ein?
Ideenreichtum, Internationalität, Präzision.

Wo erleben Sie diese Eigenschaften bei der KHS?
Ich sah bereits vor meinem Einstieg bei der KHS eine Vielzahl an genialen Entwicklungen, die mich begeistert haben. In den ersten Tagen bei der KHS steigerte sich dieser Eindruck noch weiter. Denn nun erhalte ich einen genaueren Einblick und lerne, welche Zusammenhänge und Auswirkungen bei jedem Produkt präzise durchdacht werden mussten. Diese abwechslungsreiche, technologische Herausforderung, die international tätigen Kollegen und Kunden und die Heimatnähe bilden eine ideale Verbindung.

Welche Anreize sehen Sie besonders für sich als Elektroingenieur bei der KHS?
Ich freue mich, spannende Aufgaben selber und im Team zu bewältigen, sodass irgendwann auch ein Produkt hergestellt wird, für das ich meinen Beitrag leisten kann. Dabei fasziniert mich die Erforschung technischer Ursachen, weil deren Verständnis oft bei der Lösung unterschiedlicher Aufgabenstellungen hilfreich sein kann. Besonderes Interesse habe ich an der Inspektionstechnik mit ihren abwechslungsreichen Aufgabenstellungen. Die Inspektionstechnik nutzt eine Vielzahl an physikalischen Effekten, radiometrischen und optischen Verfahren, um gezielt bestimmte Eigenschaften zu charakterisieren.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit und am Trainee-Programm besonders Spaß?
Ich arbeite erst seit einigen Tagen bei der KHS. Von daher wird meine Aufzählung der interessanten Aufgaben wahrscheinlich unvollständig sein. Aber schon jetzt kann ich sagen, dass ich mich sehr wohl fühle, weil ich sowohl fachlich als auch menschlich sehr gut aufgenommen wurde. Hier kann ich Theorie und Praxis eindrucksvoll miteinander verbinden. Ich habe mich gefreut, dass am zweiten Tag meine Schreibtischfläche bereits mit einem Kameraaufbau zur ….

Wenn Sie wissen wollen, was auf dem Schreibtisch von Herrn Bentz aufgebaut war, welche Auslandsstationen auf ihn warten und warum er überhaupt aus der Uni in die Industrie wechseln wollte, dann lesen Sie mehr dazu im Bereich Mitarbeiter berichten.

Zweiter Vorschlag: Wir treffen uns im Mai persönlich auf Karrieremessen, z. B. in Aachen, Berlin, Bingen, Bochum, Braunschweig, Clausthal, Darmstadt, Karlsruhe und Krefeld und reden über das Traineeprogramm und andere Einstiegsmöglichkeiten für Studierende und Absolventen. Weitere Informationen und aktuelle Stellenangebote finden Sie natürlich auch auf www.khs.com/karriere .

“Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam”: Eine IT-Managerin im Salzgitter-Konzern teilt ihre Erfahrungen

veröffentlicht von Svea Meier am 13. März 2014

Nach dem Abitur entschied sich Heike Niederau-Buck für ein Mathematik- Studium, mit der festen Überzeugung: „Wenn du da erfolgreich bist, dann findest du auch eine interessante Stelle.“ Die hat sie: Die 44Jährige ist seit Jahresbeginn 2013 Geschäftsführerin der GESIS, einer Tochtergesellschaft des Salzgitter-Konzerns, die ein umfassendes IT-Leistungsangebot bietet. Außerdem ist Heike Niederau-Buck der Chief Information Officer (CIO) für den Gesamtkonzern und leitet ein kleines Team, das die IT-strategische Ausrichtung verantwortet.

Bei der Wahl des Nebenfachs entschied sich Frau Niederau-Buck für Betriebswirtschaftslehre, „weil es die beruflichen Möglichkeiten einer Diplom-Mathematikerin erweitern würde“.  Das Wissen um Analysen von komplexen Zahlensystemen und Fragestellungen und daraus abzuleitende Folgen und Optionen – das fasziniert sie an der Mathematik.

Nach dem beruflichen Einstieg bei Hewlett Packard folgten weitere Schritte, getragen von der Einsicht: „Ich möchte noch mehr gestalten und mehr Verantwortung übernehmen.“ Eine prägende Erfahrung war sicherlich die berufliche Station bei Sartorius, als sie zunächst im Bereich Merger&Acquisitions die Wachstumsstrategie des Unternehmens als Projektleiterin intensiv begleiten konnte.

Der Weg führte dann zurück zur IT: Sartorius wollte die gesamte IT-Landschaft neu gestalten. Bis zu 150 interne und externe Mitarbeiter im Projektteam führte die Diplom-Mathematikerin. Eine ganz wichtige Erfahrung: „Wenn du es eilig hast, dann gehe langsam.“ Was sich zunächst paradox anhört, will Heike Niederau-Buck so verstanden wissen: „Wenn eine wichtige Sache schnell erledigt werden muss und absolut nichts schiefgehen darf, dann plane für dich und dein Team genügend Zeit ein, arbeite gewissenhaft und überlegt.“ Der Erfolg gab ihr recht. „Besonders hat mich beeindruckt, was für eine Kraft und Dynamik ein Team entwickeln kann, das gut strukturiert ist und geschlossen auf ein Ziel hinarbeitet.“

Seit etwas mehr als einem Jahr ist Heike Niederau-Buck im Salzgitter-Konzern. Wie sieht sie ihre Rolle im Unternehmen? „Wichtig ist es, den laufenden Veränderungsprozess der Konzernorganisation und damit vieler Geschäftsabläufe mit dem optimalen IT-Support zu unterstützen.“

Zwei Dinge schätzt Heike Niederau-Buck an Teams und Mitarbeitern: „Eine offene Kommunikation hilft enorm, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das bedingt zweitens Respekt. Man kann nur offen miteinander arbeiten, wenn man sich mit Respekt begegnet.“

Mehr zu Heike Niederau-Bucks internationalem Werdegang lesen Sie auf der Homepage im Bereich Mitarbeiter berichten.

What to love? Steel!

veröffentlicht von Astrid Mohr am 24. Februar 2014

Let us be creative – what comes to your mind when you think of “steel”? “Solid buildings”, “grey in colour”, perhaps “sustainability”. But not “love” first of all, I reckon. So to speak steel as the wallflower?

If this resembles your perspective on steel, I would like to encourage you to give your love a second chance – because there is far more than just the words mentioned above. This is what the World Steel Association is also convinced of: Steel as an adorable partner, as someone you love spending your time with! To bring this message to a larger audience the World Steel Association has started #lovesteel, a series of short films that show how attractive and exciting a professional career in steel can be. And guess what: Where do you find lovers? Exactly: at Salzgitter Group!

Therefore partners from the World Steel Association came to visit and produced a #lovesteel-film with us a few weeks ago. In their luggage: cameras, lights, microphones. In the spotlight: Veronika Reimer, engineer at the power plant of the Salzgitter Flachstahl GmbH. Starting at Salzgitter in 2008 Veronika Reimer was able to tell a lot about her job and the fascination of being an engineer in steel. What ended up in a two-minute-clip is the result of two hours of work. First of all the perfect setting had to be found, lights tested and directed, microphones adjusted. Finally the filming began – it took some time until everything was in the box and the perfect result was found. But now we can proudly present #lovesteel at Salzgitter!

Steel, quite loveable, isn’t it?

Olympia-reif: Mit dem Rad über die Alpen

veröffentlicht von Astrid Mohr am 20. Februar 2014

Mit 130 km/h die Abfahrt hinunter, innerhalb von gut zwei Stunden 50 Kilometer auf der Langlaufstrecke – Hut ab vor dem, was die Athleten bei der Olympiade in Sotschi in diesen Tagen leisten! Doch nicht nur in russischer Winterlandschaft tummeln sich Top-Sportler, auch in den Reihen des Salzgitter Konzerns gibt es außergewöhnliche Talente. Beste Beispiele: Thomas Ferdinand, Mike Böttcher (beide Salzgitter Mannesmann Forschung) und Thomas Graf (Salzgitter Flachstahl GmbH). Die drei Mitarbeiter des Konzerns haben im vergangenen Sommer das mit dem Rad getan, was der durchschnittliche Leser, wenn überhaupt, dann komfortabel mit dem Auto bewältigt: die Überquerung der Alpen.

600 Kilometer in acht Tagen und das ganze versüßt durch insgesamt 20.000 Höhenmeter – das ist die Craft BIKE Transalp. Mit Start in Mittenwald ging es über die Alpen bis zum Gardasee in Norditalien. Doch von nichts kam nichts: Im Vorfeld des Mountainbike-Etappenrennens trainierten Thomas Ferdinand, Mike Böttcher und Thomas Graf hart für diese Herausforderung. Innerhalb ihrer Trainingsgruppe wurde schon im vorangegangenen Winter mit Lauf- und Radtraining begonnen. Um sich auf die Steigungen des Hochgebirges vorzubereiten, taugte der Harz vor der Haustür jedoch nur bedingt: So nutzten einige der Kollegen sogar den Urlaub, um auf Mallorca das Bergtraining zu absolvieren.

Die anspruchsvolle Vorbereitung zahlte sich aus: Mike Böttcher wurde mit seinem Teampartner 111. nach einer Fahrzeit von 44 Stunden. Und das bei einem Startfeld von 1.000 Sportlern aus 40 Ländern. Respekt!

Starke Typen im Konzern – und auf jeden Fall olympia-reif!

Glück auf für den nächsten Wettkampf!

Eine ausführliche Reportage finden Sie in unserem Kundenmagazin STIL.

Spiel, Satz und Sieg …

veröffentlicht von Robert Vukorepa am 14. Februar 2014

Am 4. Februar 2014 war es wieder soweit. 97 ehemalige Auszubildende der Salzgitter AG und fünf Verbundauszubildende feierten ihre erfolgreiche Abschlussprüfung im Hotel am See. Gastgeber war die Berufliche Bildung der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH, bei der die jungen Leute ihre Ausbildung absolvierten. Unter den Augen von Beate Brandes, Geschäftsführerin der SZST, Herrn Dr. Florian Löbermann, Leiter der Beruflichen Bildung und vielen anderen geladenen Gästen erhielten die Jungfacharbeiterinnen und Jungfacharbeiter ihre Urkunden durch Vertreter der IHK, der Berufsschulen und durch ihre Stammmeister überreicht.

Es freut uns besonders, dass dieses Jahr nicht nur neun Auslernende für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet wurden, sondern dass wir mit unseren beiden Werkstoffprüfern Metallkunde die beiden besten Abschlüsse unseres Kammerbezirks stellen.

Viele der neuen Jungfacharbeiter nutzten die Gelegenheit, um sich bei ihren Ausbildern und der Beruflichen Bildung persönlich zu bedanken. „Ganz großes Tennis“ lobte eine Gruppe die Prüfungsvorbereitung dieses Abschlussjahrganges.
In diesem Sinne: Glückauf und Vorteil Salzgitter.