Archiv für die ‘Mitarbeiter erzählen’ Kategorie

Was soll ich studieren? Ist Technik das richtige für mich? Das NDS-Technikum gibt Antwort

veröffentlicht von Dr. Thomas Evertz am 26. Juni 2015

GruppenfotoIn inzwischen langjähriger Tradition hat sich die Salzgitter AG wieder am Niedersachsen-Technikum beteiligt. Als großer Stahl- und Technologiekonzern ist es uns ein wichtiges Anliegen, Interesse an MINT Fächern (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) zu wecken und ggf. Berührungsängste abzubauen. Durch das Technikum erhalten Abiturientinnen Gelegenheit, sich vor der Wahl eines Studienfachs ein halbes Jahr lang ganz intensiv und hautnah ein Bild über technische Berufe und Berufungen zu machen. Reinschnuppern und Mitmachen als Entscheidungsgrundlage für die spätere Studien- oder Berufswahl.

Sich später gut entscheiden können, das wollte auch Frau Stobbe, die beim letzten Durchgang des NDS-Technikums bei uns in der Forschung mitgearbeitet hat. Dabei stand über dem Ganzen das Motto: Wollen-Können-Machen. Das Wollen war von Anfang an gegeben. Für das Können war es wichtig, sich in viele Themen der Werkstoffkunde einzulesen, die nie in der Schule behandelt worden waren. Und das Machen bedeutete konkret eine Reihe von detaillierten Messungen mit verschiedenen zerstörungsfreien Prüfverfahren. Die Ergebnisse wertete sie mit mathematischen Verfahren eigenständig aus und korrelierte Messsignale mit Werkstoffeigenschaften. Sie versuchte also, einen Werkstoff mit seinen inneren Werten zu beschreiben, ohne reingeschaut zu haben. Das Problem kennt jeder, der bei Überraschungseiern zerstörungsfrei, z.B. nur durch leichtes Schütteln, erkunden will, was im Ei ist. Kann man das sicher vorhersagen? Frau Stobbe konnte. Erst war die Spannung groß, ob ihre Ergebnisse durch Zugversuch oder den Napfziehversuch bestätigt werden konnten. Aber schnell wich die Anspannung der zufriedenen Gewissheit.

VortragDie interessanten Ergebnisse stellte sie abschließend in einem umfassenden Vortrag vor Wissenschaftlern der Salzgitter Mannesmann Forschung vor und krönte ihren Aufenthalt mit einer Kurzpräsentation anlässlich der Abschlussveranstaltung des Niedersachsen-Technikums im Senatssaal der TU Braunschweig. Die wissenschaftliche Tiefe der Arbeit, erarbeitet in der Kürze der Zeit und die sichere und selbstbewusste Vorstellung beeindruckte Professoren, die Betreuer aus der Forschung, die Familie und Freunde.

So gerüstet fiel die Wahl des Studienfachs dann zwar nicht in den Bereich der Werkstoffkunde, aber mit Elektrotechnik an der TU Braunschweig immerhin auf ein MINT-Thema. So wurde aus einem ersten „Schnuppern“ zu guter Letzt nicht nur eine Entscheidung für einen technischen Beruf gefunden, sondern vielleicht auch ein Beruf, der zur Berufung wird. Dann macht Arbeiten, wie im Technikum, richtig Freude. Lust bekommen? Dann sichern Sie sich jetzt noch schnell einen Platz im nächsten Durchgang. Mehr Infos auf den Seiten der TU Braunschweig.

PS:
Teilergebnisse der Arbeit von Lisa Stobbe fanden Eingang in den konzerninternen Wettbewerb „Meine Idee“. Die Idee wurde mit einem Sonderpreis für Produkte vom Vorstandsvorsitzenden ausgezeichnet.
Teile der Arbeit werden bei der Vortragsveranstaltung Werkstoffwoche im Dezember 2015 in Bad Neuenahr präsentiert. Frau Stobbe tritt dabei als Mitautorin auf.

Der B2RUN Firmenlauf in Dortmund aus Sicht eines Salzgitter-Trainees

veröffentlicht von Ivan Vasilev am 03. Juni 2015

Ivan VasilevAls Konzerntrainee der Salzgitter AG ist es vorgesehen, innerhalb von zwei Jahren mehrere drei- bis fünfmonatige Einsätze in unterschiedlichen Tochtergesellschaften zu absolvieren. Während ich mich sehr über die lehrreiche Abwechslung und die Chance freue, die unterschiedlichen Gesichter eines spannenden Konzerns kennenzulernen, schlich sich in meinen Kopf manchmal die Frage ein: Wird es mir innerhalb der kurzen Zeit möglich sein, einen guten Anschluss zu finden? Reichen wenige Monate aus, eine Verbundenheit zu einem Unternehmen zu entwickeln?

Bereits wenige Tage und Wochen nach meinem Start in meiner ersten Station, der KHS GmbH in Dortmund, ließen sich die Sorgen schnell zerstreuen. Ich fühlte mich bei dem Anlagenhersteller sofort sehr gut aufgehoben und willkommen. Ich merkte außerdem sofort, dass der persönliche Kontakt zu anderen Mitarbeitern eine besonders hohe Stellung im Unternehmen hat. Als ich dann von dem am 28. Mai stattfindenden „Firmenlauf“ hörte, entschied ich mich, ohne lange nachzudenken, für die Teilnahme.

KHS TeamDer Dortmunder B2RUN ist ein großes und wichtiges Event in der Region, bei dem dieses Jahr über 10 500 Läufer mitmachten. Die 6,1 km lange Strecke selbst verlief durch den schönen Westfalenpark, wobei sich die Zielgrade im legendären Signal-Iduna-Park, dem Stadion von Borussia Dortmund, befand. Als einer der größten Arbeitgeber der Stadt war die KHS erneut mit knapp 130 Läufern vertreten. Trotz Regen und der hügeligen Landschaft beendeten 33 KHS-Mitarbeiter den Lauf mit einer Zeit unter 30 Minuten, und in der Gesamtauswertung für gemischte Teams erkämpften sich die schnellsten KHS-Läufer den 12. Platz von insgesamt über 600 teilnehmenden Unternehmen.

Gut für die Laufbahn - KHSDabei ging es mir und den anderen Kolleginnen und Kollegen bei weitem nicht nur darum, uns sportlich zu betätigen. Der Firmenlauf war für mich eine tolle Chance, auch außerhalb der Arbeitszeiten etwas für mein Unternehmen zu tun. Wir konnten uns nicht nur als großen und spannenden Arbeitgeber positionieren (u.a. dank unserer „KHS: Gut für die Laufbahn“-Trikots), sondern es ging bei der Veranstaltung auch um die Gemeinschaft. Für das Team gute sechs Kilometer durch den Regen zu laufen und anschließend mit einem alkoholfreien Weizenbier anzustoßen ist etwas, was das „Wir-Gefühl“ stärkt und mir als neu dazugekommenem Trainee zeigt, dass jeder in diesem Unternehmen ein wichtiger Teil der Mannschaft ist.

Mitglieder des VDE zu Besuch bei KHS in Dortmund

veröffentlicht von Anna Laackmann am 28. Mai 2015

Exkursion zur KHSMitte April waren Mitglieder des Verbands der Elektrotechnik e.V. (VDE) im Rahmen einer Exkursion zu Besuch bei KHS in Dortmund. Die Mitglieder, hauptsächlich Studierende der FH Dortmund und TU Dortmund, erhielten einen interessanten und umfangreichen Einblick in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der Softwaretechnologie für die Inspektionstechnik.

Die Kollegen aus der Fachabteilung konnten anhand eines aktuellen Projekts und eines Versuchsaufbaus Einblicke in die komplexe KHS-Welt geben. Inspektionstechnik beim Abfüllen von Getränken ist ein wichtiger Baustein innerhalb der gesamten Abfüllanlage, die die Beschaffenheit der Flaschen, des Etiketts und des Verschlusses kontrolliert. Diese Technologie ist vor allem für Elektrotechniker spannend. Im anschließenden Werksrundgang haben die Teilnehmer die Technik dann live erlebt.

Natürlich interessierte die Teilnehmer auch welche Einstiegsmöglichkeiten es bei der KHS gibt. Und so konnten in kleiner Runde ganz individuelle Fragen beantwortet werden. Bei einem Snack wurden die Eindrücke und Erfahrungen ausgetauscht, die wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Salzgitter International Training Program – Newsletter Module 3

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 10. März 2015

SITP liveWesel, February 2015: Young professionals from the whole Salzgitter Group met again for the third and last time (read more about the first and second time) in order to complete the Salzgitter International Training Program (SITP) 2014. The SITP consists of 3 different modules of 4 or 5 days each. The common target of the SITP group is to work on its soft skills (e.g. teambuilding), to get to know new working techniques (e.g. setting priorities and planning effectively) and, last but not least, to increase intercultural awareness and self reflection. Here is what they learned.

Dear All,

After two weeks of training on a wide variety of topics and another few months to practice what we had learned, the SITP team reunited for our final week of training in Wesel from February 17 to 20, 2015. That week brought with it the biggest and most important part of the program – the Development Center. We each had the chance to demonstrate what we learned during the first two weeks of the program to a panel of observers, and despite the assurances of the trainers that they had nothing to worry about, there is always a certain amount of nervousness that comes with a task like this.

Module III opened with a day focused on Project Management. This was a topic that we had varying levels of experience with, some very little to none and some a significant amount. The key topics covered during the day included general roles and responsibilities of project managers, development of project plans, the importance of well-defined work packages and setting milestones, and the key dynamics in selecting a suitable project team.

We split up into mock project groups to practise some of these steps, and then came back together to explore the needs and requirements that project managers and team members have of each other.

SITP Participants, Development Center Observers and Trainers

With the conceptual part of the program completed, Day 2 of the third module signalled the beginning of the Development Center. Faced with a busy schedule of challenging assignments and teams of observers spread across multiple presentation rooms, we SITP team members took turns putting the lessons we have learned to the test in a number of different business simulations. The emphasis was on key program topics like effective communication and presentation styles, working in teams, conflict resolution, as well as giving and receiving feedback. Between assignments, good time and self-management skills were important to make sure we were fully prepared for our next task. It was indeed a challenging day for everybody, participants and observers, but also a successful one!

Day 3 was the official end of the Development Center, with each of us making one final presentation. This one was related to our current jobs and companies, so the change to a familiar topic made things less stressful. Once that was completed, the team headed off to another plant tour of the plate rolling facility in Mülheim while the observers gathered to review and organise their feedback for each participant. (more)

Der direkte Draht zum Kunden per Remote Diagnostic

veröffentlicht von Jürgen Jacobs am 17. Februar 2015

Hackler_KHSAls am 15. Februar 2013 morgens der Meteor einschlägt, kommt es in der russischen Stadt Tscheljabinsk zu dramatischen Szenen: Scheiben bersten, Strom und Telefone fallen aus, Hunderte Menschen werden verletzt. Überall herrscht größte Verwirrung.

Gerade wollen sich Experten von KHS Dortmund per Remote Diagnostic System (ReDiS) mit einer Maschine eines langjährigen Kunden in der Stadt am Ural verbinden, um per Fernwartung einen Maschinenstillstand zu beheben. Eine Verbindung lässt sich jedoch aus ungeklärter Ursache nicht aufbauen. Kontaktversuche zu den Kollegen vor Ort per Mobiltelefon und E-Mail bleiben erfolglos.

Erst nach Stunden ist klar, dass die Druckwelle des größten seit 1947 auf der Erde eingeschlagenen Himmelskörpers zwar große Schäden in der Millionenstadt verursacht hat, aber Menschenleben zum Glück nicht zu beklagen sind. »Das«, sagt Ingo Hackler, nach einem außergewöhnlichen Vorfall in seinem Berufsleben befragt, »das war sicher mein aufregendstes Erlebnis, seitdem wir bei KHS ReDiS einsetzen. Unwetter wie Wirbelstürme oder Schneekatastrophen als Begleitumstände sind dagegen mehr oder weniger bereits Routine. Die Kollegen, die den Support an unseren Maschinen betreuen, müssen sich stetig auf unterschiedlichste Bedingungen vor Ort einstellen.«

Gut, dass es im Alltag des 45-Jährigen strukturierter zugeht. Ingo Hackler ist Leiter der Abteilung Remote Diagnostic Service und Serviceverträge bei KHS. Im Jahr 2002 begann er gemeinsam mit mehreren Kollegen, die Software für diese hocheffiziente Methode zur Fernwartung von Maschinen und Anlagen zu entwickeln. Ingo Hackler erläutert: »Das Ziel von KHS ist es, dass unsere Anlagen bei den Kunden jederzeit laufen – vollkommen störungsfrei. Das ist, wie jeder Praktiker weiß, nicht immer möglich, aber die Produktion soll dann wenigstens möglichst rasch wieder anlaufen. Mit Hilfe von ReDiS können unsere Fachabteilungen Fehler diagnostizieren und im Idealfall auch beheben. Des Weiteren können sie unsere Kunden in aller Welt direkt beraten und auch unsere Servicetechniker bei Problemen während eines Kundenbesuchs unterstützen.« (mehr …)

Salzgitter International Training Program – Newsletter Module 2

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 11. Dezember 2014

SITP Nov 2014Wiesbaden, November 2014: Nine young professionals from the whole Salzgitter Group met again for the second time (read here more about the first time) in order to continue the Salzgitter International Training Program 2014. The SITP consists of 3 different modules of 4 or 5 days each. The common target of the SITP group is to work on its soft skills (e.g. teambuilding), to get to know new working techniques (e.g. setting priorities and planning effectively) and, last but not least, to increase intercultural awareness and self reflection. Here is what they learned in module 2.

Dear All,

Four months after coming together for the first time in Hanover, the 2014/2015 SITP team reunited in November for Module II. We kicked off on day 1 with a focus on business presentations. These are something that almost every person in the business world will have to face at some point, and we were presented a number of different scenarios to work on our presentation skills and overcome any nervous feelings. There was a special focus on presentation etiquette and strategies for different cultures, as well as stressing the important non-verbal parts of presenting and how to present effectively as a group.

The presentation exercises also gave everybody a chance to work on other key aspects from the first module, such as time management, organizational skills, and giving and receiving constructive feedback. While the audience and their needs were recognized as the key focal point of any business presentation, the team was reminded that it is also important to remember to be yourself. (click here for more)

An mehreren Strängen ziehen – Arbeiten im Team

veröffentlicht von David Krix am 17. September 2014

TeamkranWenn jeder nur in seine Richtung zieht – kann dann das gesamte Team trotzdem das Ziel erreichen? Dieser und ähnlichen Fragen gingen wir im Rahmen des FORWARD Salzgitter Basisprogramms NRW zwei Tage lang im Workshop „Arbeiten im Team“ nach.

Wir, das sind zehn Teilnehmer aus fünf Konzerngesellschaften, die sich zunächst kaum untereinander kannten. Das sollte sich aber bald ändern. Denn mit den von der Trainerin vorgegebenen Übungen steckten wir in kürzester Zeit mitten im Thema. Beim Teamkran kam es beispielsweise darauf an, auf wackligem Grund einen möglichst hohen Turm aus Holzklötzen aufzustellen, ohne dass diese mit Händen berührt werden durften. Dazu mussten die Bauklötze mit Hilfe eines Hakens, der an einer Reihe von Seilen befestigt war, aufgenommen und übereinander gestellt werden. Alleine geht es nicht. Dass alle an einem Strang ziehen, ist auch nicht die Lösung. Klar. So eine Aufgabe fordert Teamarbeit. Ein Teamleiter muss die einzelnen Richtungen lenken und das zunächst unkoordinierte Zerren am einzelnen Band bündeln, um dem Team eine gemeinsame Richtung zu geben.

Hinter dem Spaß am gemeinsamen Lösen dieser ungewöhnlichen Herausforderung stand für uns aber das Thema des Seminars im Vordergrund. Was macht ein gutes und funktionierendes Team aus? Welche Phasen durchläuft es und wie mache ich aus einer Gruppe ein echtes Team? Ist Arbeiten im Team immer die beste Lösung oder gibt es auch negative Seiten der Teamarbeit? Welche Rollen werden im Team eingenommen? Warum entstehen auch in guten Teams immer wieder Konflikte? Und wenn ich diese schon nicht verhindern kann – wie löse ich diese? Und wie kann ich die Erfahrungen und meine Vorstellung eines funktionierenden Teams mit in den Alltag mit oft vorgefestigten Strukturen übernehmen? Fragen wie diese wurden von uns diskutiert und jeder konnte in weiteren Rollenspielen erleben, welche Vorteile das Arbeiten in einem funktionierenden Team – ganz im Sinne des neuen Leitbilds auch über Gesellschaftsgrenzen hinweg – bieten kann.

Zumindest ich kann sagen, dass wir auch in der kurzen Zeit, die uns für das Seminar zur Verfügung stand, schon ein kleines, funktionierendes Team der Teilnehmer gebildet haben. Storming. Norming. Performing im Zeitraffer.

„Listen to the radio“ – Salzgitter AG on the air!

veröffentlicht von Astrid Mohr am 15. September 2014

PlasmaxMal wieder ein Montagmorgen, mal wieder klingelt der Wecker vor der Zeit. Nach dem zweiten „Snooze“ schaffe ich es ins Bad, sehe müde Augen im Spiegel und mache das Radio an. Wie immer läuft NDR 2 und im Morgenprogramm versuchen die Moderatoren den (ich vermute: ebenfalls müden) Zuhörern Tatenkraft via UKW einzuflößen. Was bei mir auch klappt – am Frühstückstisch sieht die Welt schon ganz anders, weil wacher aus.

Während ich kaue, startet „Stimmt’s?“, eine kleine Sendung, in der ein Wissenschaftsredakteur Fragen der Zuhörer beantwortet. Mit den Gedanken schon im Büro gelangen Fetzen der Sendung in mein Ohr: „Flaschen“, „Plastik“, „Glasbeschichtung“ – und ich werde hellhörig. „Das kenne ich doch! Das machen doch die Konzern-Kollegen bei der KHS!“, geht mir durch den Kopf. Und tatsächlich: Christoph Drösser beschreibt das Verfahren, für das die Mitarbeiter bei der KHS Plasmax GmbH die passende Maschine produzieren. Mittels einer Plasmabeschichtungstechnologie wird auf die Innenseite von PET-Flaschen eine ultrafeine Glasschicht aufgetragen. Das ist nicht nur praktisch, das ist auch gut. Denn durch die Glasschicht wird der Austausch zwischen Inhalt und Verpackung unterbunden, Getränke bleiben dadurch länger haltbar und im Aroma stabil. Leichter als ihre Glas-Vertreter sind die beschichteten PET-Flaschen allemal – und zudem noch 100-prozentig recyclingfähig.

Ganz schön clever, oder? (Verfahren und Vorteile von FreshSafe-PET im Video). „Listen to the radio“, oh ja, das hat sich heute Morgen gelohnt. Mit Schwung in eine gute Woche!

China, Schottland, Deutschland: erste Stationen einer jungen Karriere

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 14. August 2014

Internationales Flair empfängt die Besucher der KHS in Dortmund schon auf dem Parkplatz. Hoch über der Fläche, balancierend auf drei Säulen, schwebt eine Weltkugel und deutet damit das über alle Kontinente gespannte Netz der KHS GmbH an. Aber nicht nur die Produkte sind im internationalen Kontext produziert und im Einsatz. Auch die Mitarbeiter können ihre berufliche Entwicklung in einen multinationalen Kontext stellen. Jan Schlosser berichtet über seine bisherigen Stationen.

KHS_SchlosserHerr Schlosser, wie kamen Sie zu KHS?
Über das Internet. Nach der Schule war ich auf der Suche nach einem geeigneten Betrieb, um eine Ausbildung als Mechatroniker zu machen. Die Website von KHS und die teilweise ja schon sehr komplexen, herausfordernden Produkte haben sofort mein Interesse geweckt. Nachdem ich meine Bewerbung bei KHS eingereicht hatte, wurde ich eingeladen mich vorzustellen. Zuerst musste ich einen Test machen, dann ein Einstellungsgespräch führen und ca. zwei Wochen später bekam ich einen Ausbildungsvertrag angeboten.

Wie verlief denn die Ausbildung?
Im ersten Jahr haben wir in der KHS-Ausbildungswerkstatt erst einmal von der Pike auf die Grundlagen gelernt. Im zweiten und dritten Jahr wurden wir im Wechsel in unterschiedlichen Abteilungen eingesetzt, um überall einen praktischen Einblick zu bekommen. Das war interessant und hat eine Menge Spaß gemacht. Danach musste ich erst einmal meinen Zivildienst machen.

Und wie ging es dann weiter?
Weil es mir bei KHS so gut gefallen hat, habe ich beschlossen, dass ich gerne Maschinenbau an der Fachhochschule in Dortmund studieren möchte. Parallel habe ich mich um einen Werkstudentenjob bei KHS beworben und einen im Industrial Engineering bekommen. Da war ich so ca. 1,5 Jahre und durfte kleine Projekte eigenverantwortlich übernehmen. Weil ich schon immer mal für eine Zeit ins Ausland wollte, habe ich mich irgendwann um ein Praxissemester beworben. So kam ich nach China. Das Land hat mich seit jeher interessiert. Aber ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein etwas mulmiges Gefühl, denn ich hatte schon Respekt vor der fremden Kultur. Heute muss ich aber sagen, dass meine Sorgen unbegründet waren, weil ich inzwischen unglaublich froh darüber bin, dorthin gegangen zu sein. Und so eine Gelegenheit bekommt man bestimmt nicht oft im Leben.

Was waren denn Ihre konkreten Aufgaben im Produktionsmanagement?

Die Antwort darauf und die Berichte anderer Mitarbeiter aus Deutschland und dem Rest der Welt finden Sie auf der Homepage im Bereich “Mitarbeiter berichten” oder auf englisch bei “Staff Reports“.

Salzgitter International Training Program 2014: “The impossible is possible!”

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 25. Juli 2014

Hanover, July 7 2014: On this day nine young professionals from the whole Salzgitter Group met for the first time in order to start the Salzgitter International Training Program 2014. The SITP consists of 3 different modules of 4 or 5 days each. It isn’t called “international” for nothing: Our nine participants come from France, Italy, Hungary, Mexico, India, the United States as well as from all over Germany. The common target of the SITP group is to work on its soft skills (e.g. teambuilding), to get to know new working techniques (e.g. setting priorities and planning effectively) and, last but not least, to increase intercultural awareness and self reflection. Moreover, our guests from abroad could learn first-hand about Germany and the Germans – a truly unique cultural experience in the days of the World Cup. Naturally, a guided plant tour of the Salzgitter steel mill was on the schedule as well.

But enough said: I should let them tell the full story in their own view! I wish you an enjoyable read and as always Glückauf!

Salzgitter International Training Program 2014 – Newsletter Module 1

One of the biggest challenges current and future leaders face is to be able to “lead themselves to personal excellence” before going out and attempting to lead others.

Salzgitter International Training ProgramDear All,
As a large international company, Salzgitter has employees located all over the world. During the week of July 7 – 11, nine of these employees from seven different countries came together to participate in the 2014-15 Salzgitter International Training Program (SITP). The goal of this program is to foster leadership development and networking between employees with international contact and tasks. Our first module was led by our CONTUR trainers Stefanie Wurm and Michael Hardtmann and was accompanied by the Salzgitter HR Program Head, Frank Gießelmann.

We came with different perspectives and expectations for what the SITP had in store for us. (click here for more)