Archiv für die ‘Mitarbeiter erzählen’ Kategorie

Gleisbau in Frauenhand – 360 Streckenkilometer und 1.000 Weichen

veröffentlicht von Lisa-Marie Heusler am 06. August 2013

Weichen, Waggons und Lokomotiven. Schienen aus Eisen und ein riesiges, daraus resultierendes Eisenbahnnetz.

Diese Wörter lösen bei vielen Männern Kindheitsträume an die verstaubten Jim-Knopf-Filme in ihren Regalen oder ihre alte Eisenbahn im Keller aus und lassen vor allem das Herz eines jeden Ingenieurs höher schlagen.

Dass aber auch Frauenherzen bei diesen stahlharten Worten erweichen, beweist die Erfolgsgeschichte von Sonja Eberhard. Die 29-Jährige Bauingenieurin ist Bereichsleiterin bei der zur Salzgitter AG gehörenden Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH (VPS) und führt dort die dispositive Abteilung des Gleisbaus. Über diverse Praktika bei der VPS und der Deutschen Bahn und eine zielgerichtete Studienrichtung gelangte sie zu ihrem jetzigen Traumberuf und beweist einmal mehr, dass „die” Technik den weiblichen Artikel verdient hat. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung eines Gleisnetzes von etwa 360 Kilometern und 1.000 Weichen sowie das Budgetcontrolling.
Der Berufsweg von Sonja Eberhard ist ein Paradebeispiel für die Möglichkeiten, die engagierten und zielstrebigen Frauen in der Salzgitter AG auf dem Weg zur Führungskraft geboten werden. Auch die junge Ingenieurin hat zunächst das Basisprogramm durchlaufen und nimmt jetzt an einem Mentoring-Programm für weibliche Führungskräfte teil. Dabei bekommen die Teilnehmerinnen einen Mentor zur Seite gestellt, der sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleitet und unterstützt.

Die ganze Geschichte über Sonja Eberhard und ihren beruflichen Weg bei der VPS sowie weitere Informationen zum Mentoring-Programm für Frauen in der Salzgitter AG können Sie in der aktuellen Ausgabe 2013 des INGenie-Karrieremagazins für Frauen und auf unserer Homepage unter der Rubrik Mitarbeiter berichten nachlesen.

Den Stahlfluss verbessern!

veröffentlicht von Dr. Carsten Wagner am 02. Juli 2013

Den Stahlfluss verbessern – wenn ich über diese Aufgabe nachdenke, dann habe ich nicht wie der Großteil meiner Ingenieurskollegen den Stahlfluss in der Stranggießanlage vor Augen, sondern den Material- und Informationsfluss zur Herstellung des Stahls. Denn meine Profession ist die Logistik! Aber zunächst zu meiner Person. Mein Name ist Dr. Carsten Wagner und ich bin seit Mai 2013 bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) als Fachreferent Projekte im Bereich Logistik und SCM tätig. Vor meiner Zeit bei der SZFG habe ich Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Hamburg und der ETH Zürich studiert, im Anschluss am Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Uni Hannover promoviert und dann bei einem mittelständischen Automobilzulieferer gearbeitet.

Der Einstieg bei SZFG war für mich nach Jahren logistischer Projektarbeit folgerichtig: ein traditionsreicher niedersächsischer Stahlproduzent, ein Produkt, mit dem ich mich identifiziere und eine Menge logistischer Herausforderungen. Wir bewegen in der Hütte mithilfe der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) und anderen Dienstleistern mehrere Millionen Tonnen Güter pro Jahr und sind für einen reibungslosen Ablauf der Beschaffungs-, Produktions- und Kundenlogistik verantwortlich.

Doch den Reiz an meinem Beruf macht für mich vor allem das technologisch-logistische Spannungsfeld bei der Stahlproduktion aus: eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen versus geringem Materialbestand und kurzen Durchlaufzeiten. Da wir uns in der Logistik immer in diesem Zielkonflikt bewegen, ist es wichtig, auch die Technik und die Menschen dahinter zu verstehen. Meine Ingenieursausbildung ist in unserer technologisch geprägten Hütte für das Prozessverständnis sicherlich von Vorteil – noch wichtiger ist jedoch eine konstruktive Projektarbeit, denn logistische Verbesserungen erfordern immer die Mitarbeit aller Prozessbeteiligten – egal ob aus Technik, Einkauf, Vertrieb oder Finanzen.

In den ersten Wochen bei SZFG habe ich bereits einen guten Einblick in verschiedene Projekte bekommen und freue mich schon auf den Hüttendurchlauf, also auf die intensiven Einführungswochen zum Kennenlernen des Unternehmens mit all seinen Bereichen. Denn für mich bedeutet Logistik auch immer, nah am Stahlfluss zu sein.

Glückauf!

Ist die Welt doch genug? – Salzgitter rund um den Globus (2)

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 04. Juni 2013

Im ersten Teil unseres Zweiteilers “Ist die Welt doch genug?” begaben wir uns auf die Reise von Houston nach Haiti und schließlich bis nach Bangkok zur KHS GmbH.

Oder doch lieber Korea? Salzgitter Flachstahl und Salzgitter Mannesmann Forschung engagieren sich seit Jahren in der Kooperation mit dem koreanischen Stahlkonzern POSCO, mit dem unter anderem ein Benchmark zu CO2-Emissionen durchgeführt wurde. Besuche auf der koreanischen Halbinsel gehören seither auch für Kollegen aus der Produktion zu ihren Aufgaben.

Stichwort Stahl: die Mitarbeiter der Salzgitter Flachstahl (größte Stahl produzierende Tochter der Salzgitter AG) sind im Schwerpunkt in Deutschland tätig. Hier pflegen Einkauf, Verkauf und Technische Kundenberatung sicher die häufigsten internationalen Kunden- und Lieferantenkontakte, wovon Herr Jörg Swoboda ein Lied singen kann. Herr Swoboda kann auf viele Jahre als Fachingenieur in der Technischen Kundenberatung (Röhren und Flachstahl) zurückblicken. Er ist heute nebenher als Werkführer tätig, der die faszinierendsten technischen Zusammenhänge auf Italienisch, Dänisch und Niederländisch ebenso erläutern kann wie in der Lingua franca der freien Welt, dem Englischen. Spezifikationen erstellen, Baustellen besuchen, beim Kunden vor Ort Lösungen für technische Themen finden war jahrelang seine Aufgabe. Zu seinen persönlichen Highlights zählt dabei ein Rohrprojekt im Iranischen Hochland bei Schiras: „Morgens auf die Rohre klopfen, damit die Schlangen abziehen, abends Cola gegen Tee tauschen.“ Enge Zusammenarbeit mit Kunden aus aller Welt, aber ebenso Neugier auf die Menschen sind der Stoff, aus dem Anekdoten sind.

Schlussendlich ist die Welt natürlich auch im Salzgitter Konzern mal zu Gast bei Freunden. So waren die Kollegen des russischen Severstal Konzerns vor Kurzem für einen Benchmark in Sachen Personal zu Besuch in Salzgitter und Braunschweig, Gastgeschenke inklusive. Seitdem ziert die Darstellung eines russischen Stahlwerks unser Büro, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten (siehe Foto).

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Stichwort „Reisebereitschaft“ in den Jobangeboten genauer zu hinterfragen, kann gern hier weiterlesen.

Glückauf!

Lauschangriff – Zwei Personal-Trainees über ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke

veröffentlicht von Astrid Mohr am 21. Mai 2013

„Einmal ist immer das erste Mal“ – so auch beim Berufseinstieg. Für uns, Frederik Jost und Astrid Mohr, war es im November 2012 soweit: Nach der Studentenzeit, Praktika und Auslandsaufenthalten starteten wir unsere berufliche Laufbahn als Personal-Trainee der Salzgitter Flachstahl GmbH. Jetzt – nach einem guten halben Jahr – war es Zeit für uns, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Welche Ereignisse stehen bevor?

Hätten Sie Mäuschen gespielt und uns bei unserem letzten Telefonat belauscht, wären folgende Gesprächsfetzen in Ihr Ohr gelangt:

Astrid Mohr: Frederik, wie geht’s dir? Was macht das Leben in Peine?

Frederik Jost: Bei mir ist alles prima! Ich habe meinen fünfmonatigen Einsatz in der Personalbetreuung der Salzgitter Flachstahl GmbH abgeschlossen und bin gut an meiner neuen Trainee-Station in Peine angekommen. Für die Peiner Träger GmbH arbeite ich derzeit an der Nachfolgeplanung sowie dem Vorarbeiterlehrgang. Ich bin wirklich beeindruckt, wie groß die Bandbreite meiner bisherigen Aufgaben ist. Und – wie läufts bei dir?

Astrid Mohr: Gut läuft’s. Hier in der Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH erlebe ich jeden Tag einen Mix von Tätigkeiten: Von der Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen über die Kommunikation mit dem Betriebsrat bis hin zur Betreuung unserer dualen Studenten ist alles dabei. Und es macht mir einen Riesenspaß, die Abwechslung zwischen Tätigkeiten im Büro und Face-to-Face-Kontakten erleben zu können. Ich bin mal gespannt, auf welche Themen und Kollegen ich bei meinen nächsten Trainee-Stationen in Peine und Ilsenburg treffe! Und sag mal, wann sehen wir uns mal wieder persönlich? Bist du in der nächsten Zeit bei einem Seminar dabei?

Als Trainee ist man Teilnehmer am Salzgitter Basisprogramm. Innerhalb von 12 bis 15 Monaten werden im Rahmen von Seminaren methodische Kompetenzen und Soft Skills ausgebaut. Die Veranstaltungen sind dabei auf verschiedene Themenfelder ausgerichtet: Projektmanagement und Gesprächsführung zählen ebenso dazu wie Teamentwicklung und Arbeitstechniken. Das Salzgitter Basisprogramm findet seinen Abschluss schließlich im Personalentwicklungsseminar: Dieses Development Center dient der eigenen Standortbestimmung. Innerhalb von zwei Tagen zeigen sich die Trainees in unterschiedlichen Übungen. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer eine umfangreiche Rückmeldung zu seinen individuellen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Handlungsempfehlungen.

Frederik Jost: Ich habe demnächst die Folgeveranstaltung zum Seminar „Arbeitstechniken und Selbstmanagement“. Du auch?

Astrid Mohr: Ach, schade! Nein, bei mir steht als nächstes das Seminar zum Thema „Steuern von Teams“ an. Klingt schon mal spannend!

Frederik Jost: Ach genau, das hatte ich vor zwei Monaten. War echt super interessant! Generell finde ich gut, dass die Seminare genau den richtigen Mix zwischen Theorie und Praxis haben.

Astrid Mohr: Bei meinem letzten Seminar war übrigens auch Ulrike dabei. Schön, wenn man Kollegen wiedertrifft, die man im Hüttendurchlauf kennengelernt hat.

Neben den Seminaren nehmen Trainees an den sogenannten Orientierungswochen Stahl teil: Innerhalb von drei Wochen werden die Betriebe des Hüttengeländes besucht, um Einblicke in Arbeitsabläufe zu erhalten und Ansprechpartner vor Ort kennenzulernen. Zugleich bietet der Hüttendurchlauf die Chance, ein Netzwerk zu knüpfen.

Frederik Jost: Absolut! Der Hüttendurchlauf war sowieso ganz großes Kino: Stahlwerk, Walzwerke, Hochofen, Kokerei und die vielen weiteren Betriebe, die wir gesehen haben – beeindruckend! In den drei Wochen ist unsere Gruppe auch so richtig zusammengewachsen. Oder was hattest du für einen Eindruck?

Astrid Mohr: Ja, da gebe ich dir voll Recht. Nicht nur, dass wir jetzt den Hochofen und die anderen Betriebe kennen – vor allem haben wir Kollegen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Wenn ich heute eine Frage zum Stahlwerk habe, rufe ich einfach Christian an. Schneller und direkter kanns nicht gehen.  Und insgesamt? Welches Fazit zum Trainee-Programm ziehst du?

Frederik Jost: Also ich bin bis jetzt sehr zufrieden, wie es läuft. Der Einsatz in unterschiedlichen Abteilungen und verschiedenen Standorten macht einfach Sinn und lässt die Lernkurve auch deutlich ansteigen. Das Basisprogramm rundet den Einstieg zusätzlich ab, sodass man sich wirklich in jeglicher Hinsicht weiterentwickelt. Einfach eine runde Sache!

An dieser Stelle wurde der Lauschangriff durch anrückende Staubsauger gestört – sollten Sie noch Fragen zum Trainee-Programm der Salzgitter AG haben, schauen Sie doch einfach auf unsere Homepage. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich eines Tages dann mal bei einem Seminar?!

Glück auf!

Ist die Welt doch genug? – Salzgitter Konzern und Internationalität (1)

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 06. Mai 2013

Ob auf Karrieremessen, bei Bewerber-Workshops oder bei Vorträgen an Gymnasien in der Nachbarschaft - die Frage bleibt ein Evergreen, gleichermaßen interessant für chinesische Gaststudenten wie für Braunschweiger Schüler: Wie international ist eigentlich das Arbeiten im Salzgitter Konzern?

Durchstöbert man die einschlägigen Folien im Internet, stößt man schnell auf die wichtigsten Fakten zum Thema Internationalität und globale Präsenz: 3.900 Mitarbeiter sind außerhalb Deutschlands beschäftigt, als da wären an Produktionsstandorten außerhalb Deutschlands z. B. die USA (Houston / Europipe), Frankreich und die Niederlande (Salzgitter Mannesmann Precision), Brasilien (Sao Paulo), Mexiko (Zinacantepec) und Indien (Ahmedabad, KHS Gruppe). Doch zugegeben, das ist noch keine sonderlich greifbare Antwort.

Wesentlich unmittelbarer wird das Ganze, wenn ein Kollege von der KHS GmbH vom Geschäft der Abfüll- und Verpackungsanlagen erzählt und man sich wundert, wo überall auf dem Planeten Brauereien stehen. Fachleute können dann vor Ort Inbetriebnahmen von komplett neuen Anlagen (sog. Greenfields) oder Anlagenerweiterungen (sog. Brownfields) in Haiti, Nigeria oder China begleiten. KHS-Mitarbeiter liegen damit im Vielflieger-Ranking sicher auf den vorderen Plätzen. Genauer nachgefragt habe ich bei Herrn Ralph Pohl, der mich kurz vor Ostern aus Bangkok zurückrief. Er berichtete von seinem Job im Global Key Account Management. „Unsere Großkunden findet man in den internationalen Wachstumsmärkten wie Lateinamerika, China oder Südostasien. Dementsprechend finden auch die Verhandlungen eben dort statt, wobei Joint Ventures zwischen Konzernen und lokalen Partnern die Regel sind“. Die Branche sei übrigens doch so überschaubar, dass man nach Jahren beim nächsten Projekt Leute trifft, denen man irgendwo tausende Kilometer entfernt schon mal begegnet ist.

Im zweiten Teil der Serie “Ist die Welt doch genug?” geht es in die Länder Südkorea und Russland. Und Sie erfahren, was Schlangen mit Stahl zu tun haben. See you!

Einmal Karriere-Tempel und zurück: Jobmesse connecticum 2013

veröffentlicht von Astrid Mohr am 29. April 2013

„Karriere-Tempel? Tempelhof!“ Kurz und knackig bringt diese Aussage wohl unsere Meinung zur Jobmesse connecticum im alten Berliner Flughafen Tempelhof auf den Punkt.

Schönste April-Sonne durchflutete die alten Hangars des Flughafens, in dem sich um die 350 Aussteller zusammengefunden hatten, um mit den zahlreichen Messe-Besuchern zu Karrierefragen ins Gespräch zu kommen. Und mittendrin wir, die Vertreter der Salzgitter AG!
Um Punkt 10:00 Uhr startete schließlich das Flughafen-Treiben für die Studenten, Absolventen und Young Professionals – und ihre Reisekoffer waren voller Fragen: Gibt es gerade Praktikumsstellen für Maschinenbauer? Erfülle ich die Voraussetzungen für eine Karriere im Salzgitter Konzern? Und wie sieht das Trainee-Programm aus? Viele Fragen und viele Antworten, die unseren Messe-Tag bestimmten.
Dabei ging es nicht nur national, sondern auch international zu – wie es sich für einen Flughafen gehört! Studenten aus Indien und der Ukraine waren genauso unter unserem Messe-Publikum vertreten wie Absolventen aus den USA.

Fragen auch Sie sich „Am I ready for take-off to Salzgitter Group?“ Dann nehmen Sie Kontakt zu unserem Tower auf. Wir lotsen Sie gern zu unseren Landeplätzen!

„Sonderaktion!“ – Eindrücke vom „Markt der Möglichkeiten“

veröffentlicht von Astrid Mohr am 23. April 2013

Zugegeben: Unser „Markt der Möglichkeiten“ bietet nicht die Bandbreite an Aktionen wie der Hamburger Fischmarkt. Dafür braucht man aber auch keine Angst zu haben, von gierigen Raubmöwen um das Brötchen in der Hand gebracht zu werden. Vielmehr bot sich unseren Praktikanten am Standort Salzgitter in der letzten Woche beim „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, Informationen zum Berufseinstieg und zur Arbeitswelt bei der Salzgitter AG zu erlangen.

Und das Ganze quasi als Sonderaktion im Kombipack: Eine Frage, ein interessierter Blick genügte, um von Unternehmensvertretern der Salzgitter AG Auskunft zum Thema „Karriere und Beruf“ zu bekommen. An Ständen der Personalabteilung des Konzerns, der Peiner Träger GmbH, der Salzgitter Mannesmann Forschung sowie der Salzgitter Flachstahl GmbH kamen die Praktikanten mit Ingenieuren, Personalreferenten und Forschern ins Gespräch. „Welchen Herausforderungen steht man als Betriebsingenieur gegenüber?“ , „Wie läuft das Trainee-Programm ab?“  und „Wie sieht der Alltag eines Forschers aus?“ waren nur einige der gestellten Fragen.

Eindrücke aus erster Hand vermittelte zudem Frau Dr. Tatjana Mirkovic, Leiterin des Hochofen B der Salzgitter Flachstahl GmbH. Mit ihrem Vortrag zum eigenen Werdegang gab sie den Zuhörern einen Einblick in ihren Lebenslauf und ihre Tätigkeit am Hochofen. „Hut ab“, mag vielen Praktikanten durch den Kopf gegangen sein, bedenkt man, dass Frau Dr. Mirkovic innerhalb der letzten  Jahre promoviert, Deutsch gelernt und zwei Kinder bekommen hat – und nach dem Einstieg als Trainee bei der Salzgitter Flachstahl GmbH über verschiedene Stationen Leiterin des Hochofens B geworden ist. Im Hinblick auf das Thema „Berufseinstieg und Karriere“ machte Frau Dr. Mirkovic deutlich, was maßgeblich zum Erfolg beiträgt: Interesse für das eigene Fachgebiet und Leidenschaft für den Beruf. Und wie kann man seine Begeisterung für den Beruf besser zum Ausdruck bringen als Frau Dr. Mirkovic mit den Worten „Ich freue mich, nach 3 Wochen Urlaub wieder am Hochofen zu sein“?

Wenn auch Sie auf der Suche nach Ihrem Traumjob sind, nutzen Sie die Chance, uns auf einem unserer Messe-Auftritte anzusprechen und unsere Stellenangebote im Auge zu behalten. Für Praktikanten der Salzgitter AG besteht außerdem die Chance beim nächsten „Markt der Möglichkeiten“ im Herbst 2013 auf Tuchfühlung mit Mitarbeitern des Konzerns zu gehen. Garantiert ohne Raubmöwen-Angriff!

Teilnehmer am STEP.ING Projekt besuchen die Uni und sind begeistert

veröffentlicht von Sebastian Dohmen am 25. März 2013

Nach dem gelungenen Auftakt des STEP.ING SZ Projektes im vergangenen September und den ersten Workshops stand am 28. Februar ein echtes Highlight auf dem Programm: die Exkursion an die Technische Universität Braunschweig.

Nach der Begrüßung und einer kurzen Frage- und Antwortstunde mit der Studienberatung der TU ging es auf die Campus-Rallye. Unsere Teilnehmer wurden für die Rallye in drei Gruppen eingeteilt. Das Ziel: in einer Stunde den Campus zu erforschen und Lösungen für verschiedene Fragestellungen zu erarbeiten. Hierfür mussten die Gruppen an verschieden Punkten der Uni nach Lösungshinweisen suchen. Anschließend trafen sich alle in der Cafeteria der Hauptmensa wieder und werteten die Rallye bei einer Tasse Kaffe in gemütlicher Runde aus. Dann kam das eigentliche Highlight des Tages: die Schnuppervorlesung und die Besichtigung des Instituts für Dynamik und Schwingungen bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Ostermeyer, bekannt von dem Ideenwettbewerb MacGyver der TU Braunschweig. Nach einer sehr informativen Schnuppervorlesung, die einen tollen Einblick in das Studienfeld Maschinenbau gab, folgte die Besichtigung des Institutes mit einer besonderen Überraschung: eine Fahrt im institutseigenen Fahrsimulator. Unsere technikbegeisterten Teilnehmer/-innen jubelten!

Nach dem Abendessen in der Mensa fuhren alle Teilnehmer mit einem ersten Einblick in das Uni-Leben zufrieden und gut informiert nach Hause. Im April geht es weiter mit der nächsten Exkursion zur Ostfalia in Wolfenbüttel. Wir sind gespannt auf das nächste Highlight im Programm von STEP.ING SZ!

Was ist eigentlich STEP.ING SZ?
Das Projekt „STEP.ING SZ“ soll Schülerinnen und Schülern der elften Klasse, die sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren, bereits während der Schulzeit bei der Studienorientierung unterstützen und bei der weiteren Zukunftsplanung begleiten. Darüber hinaus bietet das Programm den Teilnehmern die Chance, sich frühzeitig mit Hochschulen und Unternehmen zu vernetzen. Das Programm startete im September 2012 und hat eine Laufzeit von 12 Monaten.

Volle Fahrt voraus! – Begrüßung der STUPRAX-Studenten 2013

veröffentlicht von Astrid Mohr am 26. Februar 2013

Begrüßung der Stupraxe: Sebastian Dohmen (SZST Salzgitter Service und Technik GmbH), Janik Schönberg, Frank Gießelmann (Salzgitter Flachstahl GmbH), Pascal Hitschfeld, Jan Humpmayer, Lisanne Horn (SZST Salzgitter Service und Technik GmbH), Astrid Mohr (Salzgitter Flachstahl GmbH), Florian Bondzio, Magnus Heineke, Felix Pukall (v.l.n.r.); abwesend: Dominic Werra, Matthias Bergmann

 

Die Segel sind gesetzt, jetzt heißt es Fahrt aufnehmen. Nach Abschluss des intensiven Auswahlverfahrens für das duale Studienprogramm der Salzgitter Flachstahl GmbH und SZST Salzgitter Service und Technik GmbH konnten wir sie nun in informeller Atmosphäre begrüßen: die Studenten im Praxisverbund (kurz: STUPRAX) des Jahres 2013.

In Kooperation mit der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH werden ab August 2013 acht neue Studenten ausgebildet. Wie schon in den Vorjahren liegt der Fokus des STUPRAX-Programmes im technischen und wirtschaftlichen Bereich: Mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre sind die Zugsegel des STUPRAX-Programmes gesetzt.

Für die neuen STUPRAX-Studenten hieß es im Februar nun „Willkommen zum gegenseitigen Kennenlernen“. In lockerer Runde konnten erste Kontakte zu den STUPRAX-Kollegen und künftigen Ansprechpartnern geknüpft werden. Mit den Worten „Heute bin ich viel entspannter als beim Vorstellungsgespräch“, sprach einer der angehenden Maschinenbau-Studenten wohl allen seinen Kollegen aus der Seele. Kein Wunder, haben die zukünftigen Studenten doch alle ihren Vertrag in der Tasche. „Es ist super, dass ich weiß, wie es nach dem Abitur weitergeht – mit der Zusage sind mir echt Steine vom Herzen gefallen“, ergänzte einer der anderen Kollegen.

Mit dem Kurzfilm zur Stahlerzeugung im Salzgitter Konzern konnten wir den angehenden Studenten zudem einen Eindruck von ihren baldigen Arbeitsplätzen geben. Ob Hochofen, Kraftwerk, Marketing oder Kokerei -  spannende Praxis-Einsätze werfen ihren Schatten voraus.

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen an Bord!

Die Stahlmacher (6) – Herr Koepke gibt dem Blech den Glanz

veröffentlicht von Björn Koepke am 19. Februar 2013

Schon früh in meiner Schulzeit erkannte ich meine Faszination zum Maschinenbau. Daher lag meine Entscheidung nahe, in diesem Berufszweig eine Ausbildung zu beginnen und ich absolvierte eine Lehre zum Industriemechaniker bei einem Schreibgerätehersteller. Bereits zum Ende der Lehrzeit reifte in mir der Gedanke, nicht nur „praktisch“ arbeiten zu wollen, sondern auch in die Tiefe des Maschinenbaus einzusteigen. Somit entschloss ich mich, ein Studium des Maschinenbaus an der FH Ostfalia zu starten.

Als Student im Betrieb
Als dann meine Praxisphase im Studium anstand, habe ich mich bei der Salzgitter Flachstahl um einen Praktikumsplatz in der Elektrolytischen Verzinkung beworben. Während des Praktikums lernte ich das Unternehmen und die Aufgaben und Anforderungen eines Betriebsingenieurs kennen und für mich stand schnell fest: Hier möchte ich bleiben! Folglich bewarb ich mich erneut und habe meine Diplomarbeit mit dem Thema „Konstruktion einer zusätzlichen, energieeffizienten Anodenstellung in der Galvanik der elektrolytischen Verzinkungsanlage“ erfolgreich abgeschlossen. Schon während meiner Diplomandenzeit habe ich mich auf die Stelle des Betriebsingenieurs in der Feuerverzinkung beworben und wurde nach verschiedenen Vorstellungsgesprächen und Arbeitsproben eingestellt.

Als Ingenieur weiter dazugelernt
Angekommen als Betriebsingenieur in der Feuerverzinkung wurde ich sehr freundlich und hilfsbereit im Prozessteam und in der gesamten Abteilung aufgenommen. Hier bin ich für die mechanische Instandhaltung der Anlage verantwortlich und somit auch, dass das Coil qualitativ hochwertig verzinkt und dem Kunden pünktlich ausgeliefert werden kann. Dabei sind meine Aufgaben sehr vielschichtig wie Störungsbehebung und –analyse, Reparaturplanung, Schwachstellenanalyse, Arbeitssicherheit, Projektarbeit, Verbesserungsprozesse und noch viele mehr. Eines der spannendsten Themengebiete ist das Tagesgeschäft. Das bedeutet, dass bei der morgendlichen Frühbesprechung, in der die Vorkommnisse und Ereignisse der vergangenen 24 Stunden besprochen werden, die Prioritäten zur Abarbeitung der angefallenen Arbeiten festgelegt und dann abgearbeitet werden. Hierbei sind immer wieder die Kenntnisse aus dem Studium hilfreich, aber leider nicht ausreichend. Denn das Lernen hört nach dem Studium nicht auf.

Fazit
Dies Alles, die schiere Größe des Hüttengeländes, der Feuerverzinkung, der einzelnen Aggregate, der Rollenlager sowie die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen motivieren mich jeden Morgen, zur Arbeit zu fahren.