Archiv für die ‘Mitarbeiter erzählen’ Kategorie

Erstes Mentoring-Programm der Salzgitter AG erfolgreich beendet

veröffentlicht von Anja Justke am 31. Januar 2014

Als Teilnehmerin des ersten Mentoring-Programms für Frauen schaue ich mit Stolz auf 15 arbeitsintensive und hochinteressante Monate zurück.

Programminhalt
Das Mentoring-Programm kombiniert die Wissensvermittlung durch eine Trainerin mit einem strukturierten innerbetrieblichen Erfahrungsaustausch. Als Lerninhalte werden in Workshops Themengebiete wie Kommunikative Kompetenz, Innere Karrierestrategien, Konflikte, die Gläserne Decke und die Analyse des Unternehmens als System bearbeitet. Die Theorie wird angereichert durch praxisbezogene Beispiele und die Erfahrungen der Mentees.

Neben dem Wissenserwerb bildet die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mentee und Mentoren die zweite tragende Säule des Programms. In meinem Fall konnte ich das mir vermittelte Wissen mit Hilfe meines Mentoren in vielen Arbeitssitzungen analysieren, diskutieren und in konkrete persönliche Zielsetzungen und Handlungsoptionen umsetzen. Ich hatte auch die einmalige Gelegenheit mittels „Shadowing“, also der Begleitung des Mentoren in seinem Arbeitsalltag, Einblicke in den Arbeitsalltag einer erfahrener Führungskraft der Salzgitter Flachstahl GmbH gewinnen und nachfolgend analysieren zu können.

Lessons learned
Am 22.01.2014 stellten wir Teilnehmerinnen im Rahmen der Abschlussveranstaltung vor, wie aus unserer Sicht die Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Salzgitter AG erreicht werden kann. Im Auditorium saßen unsere weiblichen und männlichen Mentoren, der Vorstand Personal, Herr Kieckbusch, und der Aufsichtsratsvorsitzende der Salzgitter AG, Herr Thieme.

Wir Mentees sind uns einig darin, dass neben persönlicher Performance und Disziplin ebenso ein aktives Selbstmarketing und der Aufbau eines Netzwerkes als mitarbeiterseitige Voraussetzungen notwendig sind, um als weibliche Potenzialträger „sichtbar“ zu werden und sich somit aktiv für Führungspositionen im Konzern zu empfehlen.

Ergänzend haben wir eine Reihe von Aufgaben und Handlungsfeldern für den Konzern erarbeitet und adressiert, die es Mitarbeiterinnen zukünftig erleichtern sollen, sich auch für Führungspositionen in der Salzgitter AG zu qualifizieren. So wurden der Aufbau eines konzernweiten Talentmanagements, Akzeptanz und Umsetzung flexibler Arbeitszeitmodelle, die Förderung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso als Aufgabenfelder benannt, wie die Etablierung des Mentoring-Programms für Frauen in der Salzgitter AG als fester Bestandteil der Frauenförderung.

Ausblick
Mit Begeisterung folgten wir den Worten von Herrn Kieckbusch, dass eine dauerhafte Etablierung des Mentoring-Programms angedacht ist und zu den Top-Themen in der Personalentwicklung der Salzgitter AG gehört. Das nächste Mentoring-Programm ist bereits in Planung und wirft seine Schatten voraus!

Vom Student zum Ingenieur im Stahlwerk – ein Weg mit abwechslungsreichen Stationen

veröffentlicht von Astrid Mohr am 21. November 2013

Als Ingenieur bei der Salzgitter Flachstahl GmbH zu arbeiten – das lässt auf beeindruckende Maschinen und spannende Aufgaben schließen. Doch wie schafft man es in eine solche Position? Was macht den Reiz der Tätigkeit aus und wie gestaltet sich der Arbeitsalltag? Friedrich Hellweg, Betriebsingenieur im Stahlwerk, gibt Antworten auf diese Fragen.

Seit Anfang 2010 sind Sie in wechselnden Positionen als Ingenieur bei der Salzgitter Flachstahl GmbH tätig. Wie verlief Ihr Einstieg in den Salzgitter-Konzern?
Begonnen hat mein Werdegang bei der Salzgitter Flachstahl GmbH schon im August 2005. Damals habe ich mein Studium im Praxisverbund (STUPRAX) mit der Fachrichtung Maschinenbau aufgenommen. In den folgenden fünf Jahren war sowohl Theorie als auch Praxis angesagt: 2008 habe ich meine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen, 2010 mein Diplom-Studium des Maschinenbaus mit der Vertiefung im Gebiet der Mechatronik. Ergänzend zu den Theoriephasen habe ich meine Praxisphasen im Bereich „Technische Dienste“ der Salzgitter Flachstahl GmbH verbracht.

Worin bestanden Ihre Aufgaben als dualer Student im Bereich „Technische Dienste“?
Meine Hauptaufgabe war die Mitarbeit im Projekt „Neubau der Stranggussanlage 4“. Das war sehr spannend, denn durch meinen STUPRAX-Einsatz in der Abteilung über mehrere Jahre hinweg konnte ich den gesamten Prozess begleiten – von der Konzeptphase, über die Beschaffung bis hin zur Montage der Stranggussanlage.

2010 haben Sie Ihr Diplom-Studium abgeschlossen. Welche Stationen folgten dann?
Als Maschinenbau-Ingenieur bin ich anschließend für die Salzgitter Flachstahl GmbH in Peine, bei der Peiner Träger GmbH, eingesetzt worden. Nach einigen Monaten als Projektingenieur wurde mir die Fachprojektleitung für den Bereich Maschinenbau für das BCT®-Projekt übertragen.  BCT® steht für „Belt Casting Technology“ und stellt ein innovatives Bandgießverfahren dar, das in Kooperation mit der TU Clausthal-Zellerfeld entwickelt wurde.

Das BCT®-Projekt lässt auf Neuland schließen. Wie sah Ihr Beitrag zum Projekt aus?
Meine Tätigkeiten im Projekt waren absolut vielfältig: Die Terminplanung und -steuerung für das Projekt gehörte genauso dazu wie [....]

Was Herr Hellweg weiter berichtet, worin er den Reiz der Ingenieurstätigkeit sieht und welche Aufgaben seinen Alltag prägen, das lesen Sie auf unserer Homepage im Bereich Mitarbeiter berichten.

Durchstarten in der KHS GmbH – eine Interviewreihe mit Berufseinsteigern (Teil 3)

veröffentlicht von Lisa-Marie Heusler am 01. Oktober 2013

Mit viel Motivation zum Erfolg – Interview mit Ilakshan Rameswaran

Herr Rameswaran hat seine Diplomarbeit bereits im vergangenen Jahr bei der KHS im Rahmen seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum geschrieben. Nach der Fertigstellung seiner Arbeit im Oktober 2012 wurde er übernommen.

3 Wörter, die mir zur KHS einfallen: Gemeinschaft, Flexibilität, Innovation

In Ihrer Diplomarbeit haben Sie den Umgang mit der Variantenvielfalt im Produktprogramm untersucht. Können Sie mir in Kurzfassung erklären, was das Ziel Ihrer wissenschaftlichen Arbeit war?
Ziel war es, aufzuzeigen, wie man die Komplexität im Produktprogramm mittels Modularisierung reduzieren kann. Ich habe dazu Modularisierungskonzepte aufgezeigt, ein mathematisches Programm geschrieben, dieses programmiert und dann die Komponentenstandardisierung anhand eines konkreten Beispiels, der Pumpenstandardisierung, aufgezeigt. Dies bot sich an, da wir im Produktprogramm unzählige Pumpenvarianten bei der KHS haben. Somit sollte die Komplexität des Reduktionsgedankens anhand der Variantenvielfalt aufgezeigt werden.

Wie empfanden Sie die Betreuung in der KHS während dieser Zeit?
Von meinen beiden Betreuern wurde ich sehr gut unterstützt. Wichtig war für mich, dass ich viele Wege benutzen durfte, um alle Kanäle der Unternehmensstruktur kennenzulernen. Ich konnte mich mit Kollegen aus allen Bereichen treffen und Informationen austauschen. Da am Ende sehr viele Unternehmensbereiche von dem Modularisierungsgedanken profitieren, war das Mitwirken dieser Bereiche eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen meiner Arbeit.

Nach Ihrer Diplomarbeit wurden Sie in der KHS übernommen und betreuen seitdem die konzeptionelle Entwicklung eines Asset Management Konzepts im Bereich Service, Organisation & Development. Wie haben Sie den Übergang vom Diplomanden zum festen Mitarbeiter in der KHS erlebt?
Dazu muss ich sagen, dass ich bereits vor meiner Diplomarbeit als Werkstudent in der KHS gearbeitet habe. Mein damaliger Vorgesetzter zeigte mir dort sehr viel und räumte mir eine Menge Freiheiten ein. Deshalb hatte ich bereits von Beginn an viele Kontakte im Betrieb, wodurch mir der Übergang zum festen Mitarbeiter etwas leichter fiel. Dennoch war diese Rolle auch Neuland für mich: Es gab andere Arbeitszeiten sowie neue Themengebiete und letztendlich musste man das Gefühl dafür bekommen, nun ein fester Mitarbeiter zu sein.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit besonders Spaß?
Das Asset-Management, das ich betreue, ist noch sehr neu. Es geht hierbei darum, Instandhaltungskonzepte neu zu definieren. Viele Kollegen in der KHS denken noch nach den altbewährten Strukturen, wie sie hier jahrelang gelebt wurden. Den neuen Gedanken – den Gedanken der Komplexitätsreduktion -, mit dem ich mich in meiner Abschlussarbeit beschäftigt habe, hier einzuführen und nachhaltig zu prägen, ist eine große Herausforderung für mich. Aber gerade das macht mir viel Spaß und motiviert mich sehr.

…und warum gerade in der KHS?
Maschinen haben mich schon immer fasziniert. Bereits während des Studiums habe ich mich mit dem Bereich des Asset-Managements sehr intensiv beschäftigt. Und während meiner Werkstudententätigkeit bei der KHS konnte ich die eine oder andere Maschine vor Ort sowie viele nette Kollegen kennenlernen. Da ich mich also sowohl in der KHS als auch im Asset-Management gut auskannte, war es naheliegend, hier einzusteigen.

Wie kann man sich einen typischen Arbeitstag bei Ihnen vorstellen?
Ich fange meistens reichlich früh an und arbeite bis ca. 16.00 Uhr. Das kann aber auch mal länger sein, vor allem wenn wir verschiedene Projekte mit internationalen Kunden, z.B. aus Amerika oder Afrika, haben. Dann kommt es vor, dass man um 19 Uhr noch eine  Telefonkonferenz hat oder man während der Zugfahrt einen solchen Anruf bekommt. Ansonsten arbeiten meine Kollegen und ich immer an bestimmten Projekten, die häufig auf dem allgemeinen Standardisierungsgedanken beruhen. Wir prüfen, ob unsere ausgearbeiteten Konzepte umgesetzt werden konnten, entwickeln gegebenenfalls neue Lösungsmuster und lassen uns dazu von Technikern aus der ganzen Welt beraten. Wir decken immer wieder neue Schnittstellenprobleme auf und versuchen, diese in Zusammenarbeit mit allen Bereichen effektiv zu lösen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Meine Motivation ist nach wie vor sehr groß. Ich möchte in der KHS noch viel erreichen. Ich strebe noch den einen oder anderen Titel an und stehe gerade im Informationsaustausch mit verschiedenen Personen aus Zürich und Aachen, um eine Möglichkeit zu finden, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben bzw. zu promovieren. Ich suche derzeit nach möglichen Themen im Rahmen von Service-Projekten und des Asset-Managements sowie nach einem Doktorvater.

Haben Sie einen Tipp für Studenten, die sich bei der KHS bewerben wollen?
Wichtig ist, dass man über den Tellerrand hinausschaut und sich nicht nur auf seine Werkstudententätigkeit oder sein Praktikum fokussiert. Man sollte versuchen, eigenständig in andere Bereiche der KHS zu „schnuppern“, vieles zu hinterfragen und lernen, quer zu denken, um möglichst viel an Wissen und Erfahrungen mitzunehmen.

Startschuss ins Duale Studium

veröffentlicht von Sebastian Dohmen am 25. September 2013

Am 15. August fiel der Startschuss für den neuen Jahrgang unserer Studenten im Praxisverbund. Acht junge Männer begannen ihr duales Studium in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre.

Bevor es jedoch ernst wird mit Studium und Berufsleben, standen die Einführungswochen vom 15. August bis 20. September auf dem Programm. In diesem Zeitraum lernten unsere neuen Kollegen den Konzern ganz genau kennen. Dazu fand ein sogenannter Hüttendurchlauf statt, in dem verschiedene Bereiche der Salzgitter AG vorgestellt wurden – interessante Gespräche mit Kollegen aus den einzelnen Betrieben inklusive. So konnte sich jeder Einzelne schon einmal einen ersten Eindruck über den Arbeitsalltag in der Salzgitter AG verschaffen.

Darüber hinaus fand am 27. August ein Kompetenztraining zum Thema „Ich im Team“ statt. Pünktlich um 7.45 Uhr starteten wir an der Hauptverwaltung in Richtung Bad Harzburg. Dort nahm uns der Trainer in Empfang. Nach ein paar organisatorischen Fragen ging die Wanderung direkt los. Ziel war die Raabenklippe, wo uns eine besondere Herausforderung bevorstand. Bis dahin standen verschiedene Übungen auf dem Programm, die alle mit Bravour meisterten. Angekommen an der Klippe und nach einer wohlverdienten Mittagspause war es Zeit für das Highlight des Tages. Die Teilnehmer sollten sich an der Klippe abseilen und gegenseitig sichern. Die Anspannung und der Respekt vor der Aufgabe waren groß, dennoch hatten alle viel Spaß an der Aktion und waren am Ende stolz auf sich. Danach ging es zurück zum Treffpunkt, den wir gegen 16.00 Uhr alle ziemlich geschafft, aber auch um einige Erfahrungen reicher erreichten. Durchgängiges Feedback: Eine tolle Veranstaltung, für die sich die Strapazen absolut gelohnt haben.

In den folgenden Tagen standen noch ein IT-Kurs und die Eröffnung des Patenprogramms auf der Agenda. Außerdem fanden verschiedene Vorbereitungskurse statt. Zum einen ein Mathematikkurs an der Hochschule und zum anderen direkt in der Salzgitter AG Kurse zum Thema Elektrotechnik und Maschinenbau.

Am Ende der Einführungswochen fühlte sich die Gruppe bestens gerüstet für den Start ins Berufs- und Studentenleben. Hierfür wünschen wir unseren neuen „StuPraxen“ alles Gute!

Auch 2014 werden wieder neue Studenten im Praxisverbund in der Salzgitter AG begrüßt. Der Bewerbungszeitraum für den kommenden STUPRAX-Jahrgang 2014 erstreckt sich von September bis November 2013.

Durchstarten in der KHS GmbH – eine Interviewreihe mit Berufseinsteigern (Teil 2)

veröffentlicht von Lisa-Marie Heusler am 17. September 2013

Arbeiten in einer Männerdomäne – Interview mit Jana Schuhmann

Frau Schuhmann studierte bis April 2013 an der TU Dortmund den Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Produktionsmanagement. Ihre Masterarbeit schrieb sie bei der KHS und wurde anschließend fester Bestandteil des KHS–Teams.

 

3 Wörter, die mir zur KHS einfallen: international, kundenspezifische Fertigung, Hightech

Sie haben den Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Produktionsmanagement absolviert. Warum haben Sie sich gerade für diesen, recht „männlich“ geprägten Studiengang entschieden?
Mir war nach der Schule schnell klar, dass ich etwas mit Technik machen will. Über das Internet bin ich dann eher zufällig auf den Studiengang gekommen. An der TU Dortmund hatte ich die Möglichkeit, den Schwerpunkt Produktionsmanagement zu wählen. Auch dass dies viel mit Maschinenbau zu tun hatte, hat mir sehr gefallen. So hatte mein Studium die für mich ideale Kombination aus Wirtschaft und Technik.

In Ihrer Masterarbeit haben Sie ein Vorgehensmodell zur Konfiguration internationaler Produktionsnetzwerke entwickelt. Können Sie mir in Kurzfassung erklären, wie Sie dabei vorgegangen sind?
Ausgangspunkt war, dass das Produktionsnetzwerk der KHS über Jahre hinweg nach und nach entstanden ist, womit ich mich in meiner Masterarbeit auseinander setzen sollte. Eine konkrete Aufgabenstellung hatte ich nicht, sondern war sehr frei in der Ausgestaltung meiner Arbeit. Ich musste mich dazu erst einmal mit den Grundlagen des Produktionsnetzwerkes der KHS auseinandersetzen und es analysieren, bevor ich in die Detailarbeit einsteigen konnte. Mit Hilfe von verschiedenster Fachliteratur habe ich dann ein allgemeingültiges Modell entworfen, nach dem man ein Produktionsnetzwerk optimieren kann. Dieses habe ich im nächsten Schritt auf das Produktionsnetzwerk der KHS angewendet.

Wie empfanden Sie die Betreuung in der KHS während Sie an Ihrer Masterarbeit geschrieben haben?
Dadurch, dass es keine konkreten Vorstellungen gab, wie meine Arbeit genau auszusehen hatte, habe ich natürlich weitgehend selbständig gearbeitet. Konkrete Fragen konnte ich dennoch jederzeit allen aus meiner Abteilung stellen und hatte so immer die Unterstützung aus dem Hintergrund. Deshalb empfand ich die Betreuung wirklich als sehr gut.

Nach Ihrer Masterarbeit wurden Sie in der KHS übernommen und koordinieren seitdem im Bereich Kapazitäts- und Global Order Management Terminanfragen im Neumaschinenbereich. Wie haben Sie den Übergang von der Absolventin zur festen Mitarbeiterin in der KHS erlebt?
Insgesamt verlief der Übergang sehr problemlos. Dazu muss ich sagen, dass ich vor meiner Masterarbeit einige Monate Praktikum in genau der Abteilung gemacht habe, in der ich auch meine Masterarbeit schrieb. Daher war mein großer Vorteil, dass ich schon viele Kollegen und Arbeitsabläufe kannte, was mir vieles erleichterte. Natürlich habe ich in meiner jetzigen Position viele Dinge kennengelernt, die ich vorher noch nicht kannte und in die ich ganz neu eingearbeitet wurde. Jetzt habe ich auch deutlich mehr Verantwortung und bin intensiver in die Prozesse mit eingebunden, als es im Praktikum der Fall war. Aber der Übergang verlief dank guter Betreuung wirklich reibungslos.

Wie arbeitet es sich in einer solch typischen „Männerdomäne“?
Ich habe ja keinen Vergleich! (lacht) Nein, im Ernst: Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Ich erlebe hier keinen Unterschied zwischen Mann und Frau, wie er in den Medien immer wieder publiziert wird, und werde von allen voll akzeptiert. Außerdem habe ich mich von Anfang an darauf eingestellt, dass ich mit dieser Studienrichtung und meinen Interessen in einer Männerdomäne arbeiten würde, aber damit hatte ich noch nie ein Problem.

Wie kann man sich einen „typischen“ Arbeitstag bei Ihnen vorstellen?
Als eine Mischung aus Tagesgeschäft und Projektarbeit. Das Alltagsgeschäft besteht vor allem aus dem Bearbeiten von Kundenanfragen im Neumaschinenbereich. Da wir jeden Tag sehr viele Anfragen haben, ist das eine Arbeit, die immer kontinuierlich nebenher läuft. Hinzu kommen immer wieder unterschiedliche Projekte aus dem Kapazitätsmanagement, die bearbeitet werden müssen. Dies bietet einem viel Abwechslung.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit besonders Spaß?
Konkret ist das schwer zu sagen, weil ich mich im Allgemeinen einfach sehr wohl fühle. Ich arbeite in einem tollen Team und habe sehr nette Kollegen an meiner Seite. Hinzu kommt, dass der Kontakt zu Kollegen in den internationalen Werken die Arbeit abwechslungsreich und interessant macht.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich denke, dass meine Wünsche im Laufe der Zeit entstehen werden. Hier in der Abteilung möchte ich mich weiterhin gut einarbeiten und immer mit Spaß meine Arbeit verrichten. Alles Weitere wird sich in der Zukunft ergeben.

Haben Sie einen Tipp für Studenten, die sich bei der KHS bewerben wollen?
Da ich meine Bachelorarbeit an der Uni und meine Masterarbeit bei der KHS geschrieben habe, habe ich den direkten Vergleich zwischen beiden Varianten. Eine Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben ist insgesamt sehr viel anwendungsorientierter und hat mir viel mehr gebracht als die Bachelorarbeit. Auch vor dem Hintergrund, dass man eine gute Möglichkeit hat, um Kontakte zu knüpfen, wie es bei mir der Fall war und zu einem guten Berufseinstieg geführt hat, ist eine Abschlussarbeit im Unternehmen und speziell in der KHS von großem Nutzen. Deshalb kann ich nur jedem empfehlen, es genauso zu machen. Ich würde immer wieder meine Masterarbeit bei der KHS schreiben.

Durchstarten in der KHS GmbH – eine Interviewreihe mit Berufseinsteigern (Teil 1)

veröffentlicht von Lisa-Marie Heusler am 10. September 2013

Auf dem Weg zum Traumjob mit dem Traineeprogramm „Engineer4future“ – Interview mit Johannes Ruhrmann

Bis Februar 2013 studierte Herr Ruhrmann im Diplomstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen Fachrichtung Maschinenbau an der RWTH Aachen. Er hat seine Diplomarbeit bei der KHS, einer Tochtergesellschaft der Salzgitter AG, geschrieben und ist seit Anfang März 2013 Teilnehmer am Trainee-Programm „engineer4future“.

3 Wörter, die mir zur KHS einfallen: Getränkeabfüllung, beeindruckende Maschinen, weltweite Kundschaft

In Ihrer Diplomarbeit haben Sie das Produktportfolio der KHS analysiert. Können Sie mir in Kurzfassung erklären, wie Sie dabei vorgegangen sind?
Es gab einen theoretischen und einen praktischen Teil in meiner Arbeit. Interessanter ist wohl der praktische, deswegen beschränke ich mich jetzt darauf: Dort habe ich in Zusammenarbeit mit der Abteilung Produktstrategie, in der ich mittlerweile arbeite, das internationale Produktportfolio aufgenommen. Im nächsten Schritt habe ich dieses Portfolio auf Basis von Vertriebsdaten aus dem Angebotsprozess hinsichtlich unterschiedlicher Kriterien analysiert, die für den Kunden ausschlaggebend sind. Diese sind bei unseren Produkten z.B. das Abfüllgetränk, der Behältertyp und ob es eine Linie oder eine Einzelmaschine ist, die wir verkaufen. Anhand dieser Kriterien habe ich die Angebote und Aufträge der vergangenen Jahre analysiert, sodass ich daraus eine Auftrags – und Angebotsstruktur erstellen konnte. Dadurch habe ich Stärken und Schwächen im Portfolio aufgedeckt, woraus ich Handlungsempfehlungen zur Optimierung ableiten konnte.

Wie empfanden Sie die Betreuung in der KHS während Sie an Ihrer Diplomarbeit geschrieben haben?
Insgesamt sehr gut, ich konnte mich optimal auf die Diplomarbeit konzentrieren. Die ersten zwei Wochen leistete ich eine unterstützende Arbeit für meinen Betreuer, was dazu führte, dass ich einen ersten Überblick über die Maschinen bekam. Danach konnte ich sehr frei und selbstständig arbeiten. Mein Betreuer und ich hatten zudem einmal in der Woche einen festen Regeltermin, sodass ein regelmäßiger Informationsaustausch gegeben war.

Nach der Fertigstellung Ihrer Diplomarbeit wurden Sie in das Trainee-Programm der KHS „engineer4future“ aufgenommen. Wie ist dieses Trainee-Programm aufgebaut?
Das Trainee-Programm ist ganz neu und sehr vielfältig. Es gliedert sich in verschiedene Phasen und begann bei mir in der Stammabteilung. Ich durchlaufe das Trainee-Programm nämlich vor dem Hintergrund, dass ich nach dem Abschluss des Programms in dieser Abteilung arbeiten werde. Danach arbeitet man in den technischen Abteilungen der einzelnen Produktbereiche. Das nennt sich bei uns Competence-Center. Davon haben wir 11 Stück, in denen ich jeweils eine Woche mit den Produktmanagern verbringe, um die Produkte und meine  wichtigsten Schnittstellen innerhalb des Unternehmens kennenzulernen. Dann gibt es eine Phase, in der man Einsätze auf Kundenbaustellen begleitet, um das Kerngeschäft direkt beim Kunden kennenzulernen. Nächstes Jahr werde ich dann jeweils einen Monat lang insgesamt 3 Auslandswerke in Indien, Brasilien und den USA besuchen. Anschließend gibt es noch weitere Phasen, die wir als Trainees personen- und positionsbezogen durchlaufen. So wird ein Stück Individualität geschaffen und jeder Trainee optimal auf seine spätere Position vorbereitet.

Was macht Ihnen an Ihrer jetzigen Arbeit und am Trainee-Programm besonders Spaß?
Dass meine Position als Trainee eine Stabsstelle bei der KHS ist und ich sowohl meine technischen als auch wirtschaftlichen Kenntnisse aus dem Studium einbringen kann. Ich bekomme bedingt durch die Eingliederung der Abteilung in die KHS viel von wichtigen Entscheidungen und Abläufen des Unternehmens mit und bin in diese auch mit eingebunden. Als Berufseinsteiger habe ich noch keine Personalverantwortung, aber viel Verantwortung in dem Sinne, dass ich in einem Umfeld arbeite, in dem wichtige Entscheidungen vorbereitet und getroffen werden. Das ist ein sehr motivierender Leistungsanreiz für mich. Auch treffe ich jetzt schon in Meetings wichtige Entscheidungsträger der KHS und lerne viele Kollegen kennen.

…und warum gerade in der KHS?
Ehrlich gesagt kannte ich die KHS vor meiner Diplomarbeit gar nicht und habe das Unternehmen erst darüber kennengelernt. Als ich die Stellenanzeige las, passte diese thematisch perfekt zu meiner geplanten Diplomarbeit und meinem fachlichen Wissen, weshalb ich mich sogleich bewarb. Ich kann mich sehr gut mit den Produkten identifizieren und habe Interesse an den Abfüll- und Verpackungsanlagen entwickelt. Das macht die KHS als Arbeitgeber für mich sehr attraktiv.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich hoffe, dass ich mich beruflich in meinem jetzigen Umfeld weiter entwickeln kann. Ich möchte weiterhin dazulernen, mich einarbeiten und im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung übernehmen

Haben Sie einen Tipp für Studenten, die sich bei der KHS bewerben wollen?
Grundsätzlich denke ich, dass es eine große Chance ist, Abschlussarbeiten in einem Unternehmen – wie in der KHS – zu schreiben und Praktika zu absolvieren. Wenn man die Möglichkeit hat, sich zu bewerben, sollte man dies auf jeden Fall tun, denn so lernt man das Unternehmen am besten kennen. Ich weiß auch nicht, ob es mit dem Job bei der KHS geklappt hätte, wenn ich mich einfach als Absolvent auf eine freie Stelle beworben hätte. Man kommt durch eine Abschlussarbeit letztlich mit den Leuten in Kontakt, die darüber entscheiden, ob man in der Abteilung bleiben kann, in der man seine Arbeit schreibt und wie es mit einem im Unternehmen weitergeht. So baut man sich ein großes Netzwerk auf und entwickelt sich persönlich weiter.

Gleisbau in Frauenhand – 360 Streckenkilometer und 1.000 Weichen

veröffentlicht von Lisa-Marie Heusler am 06. August 2013

Weichen, Waggons und Lokomotiven. Schienen aus Eisen und ein riesiges, daraus resultierendes Eisenbahnnetz.

Diese Wörter lösen bei vielen Männern Kindheitsträume an die verstaubten Jim-Knopf-Filme in ihren Regalen oder ihre alte Eisenbahn im Keller aus und lassen vor allem das Herz eines jeden Ingenieurs höher schlagen.

Dass aber auch Frauenherzen bei diesen stahlharten Worten erweichen, beweist die Erfolgsgeschichte von Sonja Eberhard. Die 29-Jährige Bauingenieurin ist Bereichsleiterin bei der zur Salzgitter AG gehörenden Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH (VPS) und führt dort die dispositive Abteilung des Gleisbaus. Über diverse Praktika bei der VPS und der Deutschen Bahn und eine zielgerichtete Studienrichtung gelangte sie zu ihrem jetzigen Traumberuf und beweist einmal mehr, dass „die” Technik den weiblichen Artikel verdient hat. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Betreuung eines Gleisnetzes von etwa 360 Kilometern und 1.000 Weichen sowie das Budgetcontrolling.
Der Berufsweg von Sonja Eberhard ist ein Paradebeispiel für die Möglichkeiten, die engagierten und zielstrebigen Frauen in der Salzgitter AG auf dem Weg zur Führungskraft geboten werden. Auch die junge Ingenieurin hat zunächst das Basisprogramm durchlaufen und nimmt jetzt an einem Mentoring-Programm für weibliche Führungskräfte teil. Dabei bekommen die Teilnehmerinnen einen Mentor zur Seite gestellt, der sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleitet und unterstützt.

Die ganze Geschichte über Sonja Eberhard und ihren beruflichen Weg bei der VPS sowie weitere Informationen zum Mentoring-Programm für Frauen in der Salzgitter AG können Sie in der aktuellen Ausgabe 2013 des INGenie-Karrieremagazins für Frauen und auf unserer Homepage unter der Rubrik Mitarbeiter berichten nachlesen.

Den Stahlfluss verbessern!

veröffentlicht von Dr. Carsten Wagner am 02. Juli 2013

Den Stahlfluss verbessern – wenn ich über diese Aufgabe nachdenke, dann habe ich nicht wie der Großteil meiner Ingenieurskollegen den Stahlfluss in der Stranggießanlage vor Augen, sondern den Material- und Informationsfluss zur Herstellung des Stahls. Denn meine Profession ist die Logistik! Aber zunächst zu meiner Person. Mein Name ist Dr. Carsten Wagner und ich bin seit Mai 2013 bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) als Fachreferent Projekte im Bereich Logistik und SCM tätig. Vor meiner Zeit bei der SZFG habe ich Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Hamburg und der ETH Zürich studiert, im Anschluss am Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Uni Hannover promoviert und dann bei einem mittelständischen Automobilzulieferer gearbeitet.

Der Einstieg bei SZFG war für mich nach Jahren logistischer Projektarbeit folgerichtig: ein traditionsreicher niedersächsischer Stahlproduzent, ein Produkt, mit dem ich mich identifiziere und eine Menge logistischer Herausforderungen. Wir bewegen in der Hütte mithilfe der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) und anderen Dienstleistern mehrere Millionen Tonnen Güter pro Jahr und sind für einen reibungslosen Ablauf der Beschaffungs-, Produktions- und Kundenlogistik verantwortlich.

Doch den Reiz an meinem Beruf macht für mich vor allem das technologisch-logistische Spannungsfeld bei der Stahlproduktion aus: eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen versus geringem Materialbestand und kurzen Durchlaufzeiten. Da wir uns in der Logistik immer in diesem Zielkonflikt bewegen, ist es wichtig, auch die Technik und die Menschen dahinter zu verstehen. Meine Ingenieursausbildung ist in unserer technologisch geprägten Hütte für das Prozessverständnis sicherlich von Vorteil – noch wichtiger ist jedoch eine konstruktive Projektarbeit, denn logistische Verbesserungen erfordern immer die Mitarbeit aller Prozessbeteiligten – egal ob aus Technik, Einkauf, Vertrieb oder Finanzen.

In den ersten Wochen bei SZFG habe ich bereits einen guten Einblick in verschiedene Projekte bekommen und freue mich schon auf den Hüttendurchlauf, also auf die intensiven Einführungswochen zum Kennenlernen des Unternehmens mit all seinen Bereichen. Denn für mich bedeutet Logistik auch immer, nah am Stahlfluss zu sein.

Glückauf!

Ist die Welt doch genug? – Salzgitter rund um den Globus (2)

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 04. Juni 2013

Im ersten Teil unseres Zweiteilers “Ist die Welt doch genug?” begaben wir uns auf die Reise von Houston nach Haiti und schließlich bis nach Bangkok zur KHS GmbH.

Oder doch lieber Korea? Salzgitter Flachstahl und Salzgitter Mannesmann Forschung engagieren sich seit Jahren in der Kooperation mit dem koreanischen Stahlkonzern POSCO, mit dem unter anderem ein Benchmark zu CO2-Emissionen durchgeführt wurde. Besuche auf der koreanischen Halbinsel gehören seither auch für Kollegen aus der Produktion zu ihren Aufgaben.

Stichwort Stahl: die Mitarbeiter der Salzgitter Flachstahl (größte Stahl produzierende Tochter der Salzgitter AG) sind im Schwerpunkt in Deutschland tätig. Hier pflegen Einkauf, Verkauf und Technische Kundenberatung sicher die häufigsten internationalen Kunden- und Lieferantenkontakte, wovon Herr Jörg Swoboda ein Lied singen kann. Herr Swoboda kann auf viele Jahre als Fachingenieur in der Technischen Kundenberatung (Röhren und Flachstahl) zurückblicken. Er ist heute nebenher als Werkführer tätig, der die faszinierendsten technischen Zusammenhänge auf Italienisch, Dänisch und Niederländisch ebenso erläutern kann wie in der Lingua franca der freien Welt, dem Englischen. Spezifikationen erstellen, Baustellen besuchen, beim Kunden vor Ort Lösungen für technische Themen finden war jahrelang seine Aufgabe. Zu seinen persönlichen Highlights zählt dabei ein Rohrprojekt im Iranischen Hochland bei Schiras: „Morgens auf die Rohre klopfen, damit die Schlangen abziehen, abends Cola gegen Tee tauschen.“ Enge Zusammenarbeit mit Kunden aus aller Welt, aber ebenso Neugier auf die Menschen sind der Stoff, aus dem Anekdoten sind.

Schlussendlich ist die Welt natürlich auch im Salzgitter Konzern mal zu Gast bei Freunden. So waren die Kollegen des russischen Severstal Konzerns vor Kurzem für einen Benchmark in Sachen Personal zu Besuch in Salzgitter und Braunschweig, Gastgeschenke inklusive. Seitdem ziert die Darstellung eines russischen Stahlwerks unser Büro, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten (siehe Foto).

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Stichwort „Reisebereitschaft“ in den Jobangeboten genauer zu hinterfragen, kann gern hier weiterlesen.

Glückauf!

Lauschangriff – Zwei Personal-Trainees über ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke

veröffentlicht von Astrid Mohr am 21. Mai 2013

„Einmal ist immer das erste Mal“ – so auch beim Berufseinstieg. Für uns, Frederik Jost und Astrid Mohr, war es im November 2012 soweit: Nach der Studentenzeit, Praktika und Auslandsaufenthalten starteten wir unsere berufliche Laufbahn als Personal-Trainee der Salzgitter Flachstahl GmbH. Jetzt – nach einem guten halben Jahr – war es Zeit für uns, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Welche Ereignisse stehen bevor?

Hätten Sie Mäuschen gespielt und uns bei unserem letzten Telefonat belauscht, wären folgende Gesprächsfetzen in Ihr Ohr gelangt:

Astrid Mohr: Frederik, wie geht’s dir? Was macht das Leben in Peine?

Frederik Jost: Bei mir ist alles prima! Ich habe meinen fünfmonatigen Einsatz in der Personalbetreuung der Salzgitter Flachstahl GmbH abgeschlossen und bin gut an meiner neuen Trainee-Station in Peine angekommen. Für die Peiner Träger GmbH arbeite ich derzeit an der Nachfolgeplanung sowie dem Vorarbeiterlehrgang. Ich bin wirklich beeindruckt, wie groß die Bandbreite meiner bisherigen Aufgaben ist. Und – wie läufts bei dir?

Astrid Mohr: Gut läuft’s. Hier in der Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH erlebe ich jeden Tag einen Mix von Tätigkeiten: Von der Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen über die Kommunikation mit dem Betriebsrat bis hin zur Betreuung unserer dualen Studenten ist alles dabei. Und es macht mir einen Riesenspaß, die Abwechslung zwischen Tätigkeiten im Büro und Face-to-Face-Kontakten erleben zu können. Ich bin mal gespannt, auf welche Themen und Kollegen ich bei meinen nächsten Trainee-Stationen in Peine und Ilsenburg treffe! Und sag mal, wann sehen wir uns mal wieder persönlich? Bist du in der nächsten Zeit bei einem Seminar dabei?

Als Trainee ist man Teilnehmer am Salzgitter Basisprogramm. Innerhalb von 12 bis 15 Monaten werden im Rahmen von Seminaren methodische Kompetenzen und Soft Skills ausgebaut. Die Veranstaltungen sind dabei auf verschiedene Themenfelder ausgerichtet: Projektmanagement und Gesprächsführung zählen ebenso dazu wie Teamentwicklung und Arbeitstechniken. Das Salzgitter Basisprogramm findet seinen Abschluss schließlich im Personalentwicklungsseminar: Dieses Development Center dient der eigenen Standortbestimmung. Innerhalb von zwei Tagen zeigen sich die Trainees in unterschiedlichen Übungen. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer eine umfangreiche Rückmeldung zu seinen individuellen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Handlungsempfehlungen.

Frederik Jost: Ich habe demnächst die Folgeveranstaltung zum Seminar „Arbeitstechniken und Selbstmanagement“. Du auch?

Astrid Mohr: Ach, schade! Nein, bei mir steht als nächstes das Seminar zum Thema „Steuern von Teams“ an. Klingt schon mal spannend!

Frederik Jost: Ach genau, das hatte ich vor zwei Monaten. War echt super interessant! Generell finde ich gut, dass die Seminare genau den richtigen Mix zwischen Theorie und Praxis haben.

Astrid Mohr: Bei meinem letzten Seminar war übrigens auch Ulrike dabei. Schön, wenn man Kollegen wiedertrifft, die man im Hüttendurchlauf kennengelernt hat.

Neben den Seminaren nehmen Trainees an den sogenannten Orientierungswochen Stahl teil: Innerhalb von drei Wochen werden die Betriebe des Hüttengeländes besucht, um Einblicke in Arbeitsabläufe zu erhalten und Ansprechpartner vor Ort kennenzulernen. Zugleich bietet der Hüttendurchlauf die Chance, ein Netzwerk zu knüpfen.

Frederik Jost: Absolut! Der Hüttendurchlauf war sowieso ganz großes Kino: Stahlwerk, Walzwerke, Hochofen, Kokerei und die vielen weiteren Betriebe, die wir gesehen haben – beeindruckend! In den drei Wochen ist unsere Gruppe auch so richtig zusammengewachsen. Oder was hattest du für einen Eindruck?

Astrid Mohr: Ja, da gebe ich dir voll Recht. Nicht nur, dass wir jetzt den Hochofen und die anderen Betriebe kennen – vor allem haben wir Kollegen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Wenn ich heute eine Frage zum Stahlwerk habe, rufe ich einfach Christian an. Schneller und direkter kanns nicht gehen.  Und insgesamt? Welches Fazit zum Trainee-Programm ziehst du?

Frederik Jost: Also ich bin bis jetzt sehr zufrieden, wie es läuft. Der Einsatz in unterschiedlichen Abteilungen und verschiedenen Standorten macht einfach Sinn und lässt die Lernkurve auch deutlich ansteigen. Das Basisprogramm rundet den Einstieg zusätzlich ab, sodass man sich wirklich in jeglicher Hinsicht weiterentwickelt. Einfach eine runde Sache!

An dieser Stelle wurde der Lauschangriff durch anrückende Staubsauger gestört – sollten Sie noch Fragen zum Trainee-Programm der Salzgitter AG haben, schauen Sie doch einfach auf unsere Homepage. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich eines Tages dann mal bei einem Seminar?!

Glück auf!