Archiv für die ‘Personaler erzählen’ Kategorie

Lauschangriff – Zwei Personal-Trainees über ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke

veröffentlicht von Astrid Mohr am 21. Mai 2013

Astrid Mohr

„Einmal ist immer das erste Mal“ – so auch beim Berufseinstieg. Für uns, Frederik Jost und Astrid Mohr, war es im November 2012 soweit: Nach der Studentenzeit, Praktika und Auslandsaufenthalten starteten wir unsere berufliche Laufbahn als Personal-Trainee der Salzgitter Flachstahl GmbH. Jetzt – nach einem guten halben Jahr – war es Zeit für uns, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Erfahrungen wurden gesammelt? Welche Ereignisse stehen bevor?

Hätten Sie Mäuschen gespielt und uns bei unserem letzten Telefonat belauscht, wären folgende Gesprächsfetzen in Ihr Ohr gelangt:

 Astrid Mohr: Frederik, wie geht’s dir? Was macht das Leben in Peine?

Frederik Jost: Bei mir ist alles prima! Ich habe meinen fünfmonatigen Einsatz in der Personalbetreuung der Salzgitter Flachstahl GmbH abgeschlossen und bin gut an meiner neuen Trainee-Station in Peine angekommen. Für die Peiner Träger GmbH arbeite ich derzeit an der Nachfolgeplanung sowie dem Vorarbeiterlehrgang. Ich bin wirklich beeindruckt, wie groß die Bandbreite meiner bisherigen Aufgaben ist. Und – wie läufts bei dir?

Astrid Mohr: Gut läuft’s. Hier in der Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH erlebe ich jeden Tag einen Mix von Tätigkeiten: Von der Vorbereitung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen über die Kommunikation mit dem Betriebsrat bis hin zur Betreuung unserer dualen Studenten ist alles dabei. Und es macht mir einen Riesenspaß, die Abwechslung zwischen Tätigkeiten im Büro und Face-to-Face-Kontakten erleben zu können. Ich bin mal gespannt, auf welche Themen und Kollegen ich bei meinen nächsten Trainee-Stationen in Peine und Ilsenburg treffe! Und sag mal, wann sehen wir uns mal wieder persönlich? Bist du in der nächsten Zeit bei einem Seminar dabei?

Als Trainee ist man Teilnehmer am Salzgitter Basisprogramm. Innerhalb von 12 bis 15 Monaten werden im Rahmen von Seminaren methodische Kompetenzen und Soft Skills ausgebaut. Die Veranstaltungen sind dabei auf verschiedene Themenfelder ausgerichtet: Projektmanagement und Gesprächsführung zählen ebenso dazu wie Teamentwicklung und Arbeitstechniken. Das Salzgitter Basisprogramm findet seinen Abschluss schließlich im Personalentwicklungsseminar: Dieses Development Center dient der eigenen Standortbestimmung. Innerhalb von zwei Tagen zeigen sich die Trainees in unterschiedlichen Übungen. Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer eine umfangreiche Rückmeldung zu seinen individuellen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Handlungsempfehlungen.

Frederik Jost

Frederik Jost: Ich habe demnächst die Folgeveranstaltung zum Seminar „Arbeitstechniken und Selbstmanagement“. Du auch?

Astrid Mohr: Ach, schade! Nein, bei mir steht als nächstes das Seminar zum Thema „Steuern von Teams“ an. Klingt schon mal spannend!

Frederik Jost: Ach genau, das hatte ich vor zwei Monaten. War echt super interessant! Generell finde ich gut, dass die Seminare genau den richtigen Mix zwischen Theorie und Praxis haben.

Astrid Mohr: Bei meinem letzten Seminar war übrigens auch Ulrike dabei. Schön, wenn man Kollegen wiedertrifft, die man im Hüttendurchlauf kennengelernt hat.

Neben den Seminaren nehmen Trainees an den sogenannten Orientierungswochen Stahl teil: Innerhalb von drei Wochen werden die Betriebe des Hüttengeländes besucht, um Einblicke in Arbeitsabläufe zu erhalten und Ansprechpartner vor Ort kennenzulernen. Zugleich bietet der Hüttendurchlauf die Chance, ein Netzwerk zu knüpfen.

Frederik Jost: Absolut! Der Hüttendurchlauf war sowieso ganz großes Kino: Stahlwerk, Walzwerke, Hochofen, Kokerei und die vielen weiteren Betriebe, die wir gesehen haben – beeindruckend! In den drei Wochen ist unsere Gruppe auch so richtig zusammengewachsen. Oder was hattest du für einen Eindruck?

Astrid Mohr: Ja, da gebe ich dir voll Recht. Nicht nur, dass wir jetzt den Hochofen und die anderen Betriebe kennen – vor allem haben wir Kollegen kennengelernt und Kontakte geknüpft. Wenn ich heute eine Frage zum Stahlwerk habe, rufe ich einfach Christian an. Schneller und direkter kanns nicht gehen.  Und insgesamt? Welches Fazit zum Trainee-Programm ziehst du?

Frederik Jost: Also ich bin bis jetzt sehr zufrieden, wie es läuft. Der Einsatz in unterschiedlichen Abteilungen und verschiedenen Standorten macht einfach Sinn und lässt die Lernkurve auch deutlich ansteigen. Das Basisprogramm rundet den Einstieg zusätzlich ab, sodass man sich wirklich in jeglicher Hinsicht weiterentwickelt. Einfach eine runde Sache!

An dieser Stelle wurde der Lauschangriff durch anrückende Staubsauger gestört – sollten Sie noch Fragen zum Trainee-Programm der Salzgitter AG haben, schauen Sie doch einfach auf unsere Homepage. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich eines Tages dann mal bei einem Seminar?!

Glück auf!

Glückwunsch! – Studentin im Praxisverbund schließt Berufsausbildung mit Bravour ab

veröffentlicht von Astrid Mohr am 13. Mai 2013

Engagement und Leistungswille – was bedeutet das eigentlich? Eine eindrucksvolle Antwort auf diese Frage gab uns Mona Nickel, Studentin im Praxisverbund der Salzgitter Flachstahl GmbH: Mit einem sehr guten Gesamtergebnis beendete sie vor kurzem ihre Ausbildung zur Industriemechanikerin. Und gehört damit zu den 54 Prüfungsbesten der Berufsabschlussprüfungen des Winters 2012/ 2013 der Industrie- und Handelskammer Braunschweig. „Toll“ mag man denken und „Wow, eine unglaubliche Leistung!“, wenn man sich vergegenwärtigt, dass sich insgesamt 1195 Auszubildende gemeinsam mit Mona Nickel ihren Abschlussprüfungen stellten. Zu diesem herausragenden Ergebnis unseren herzlichen Glückwunsch!

Beim Überreichen der Ehrenurkunde an Mona Nickel durch Frank Gießelmann, Abteilung Führungskräfte und Personalentwicklung der Salzgitter Flachstahl GmbH, und Antonius Hanuschik, Ausbildung Metallberufe bei der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH, kam jedoch nicht nur unser Glückwunsch zum Ausdruck, sondern auch unser großer Respekt für diese Leistung. Nicht nur, dass Mona Nickel ihre Berufsausbildung zur Industriemechanikerin in Kooperation mit der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH verkürzt innerhalb von 1,5 Jahren absolviert hat, nein. „Mal eben nebenbei“ studiert sie im Rahmen des Dualen Studiums auch Maschinenbau an der Hochschule Ostfalia und verbringt ihre Semesterferien in den Betrieben der Salzgitter Flachstahl GmbH, um praktische Erfahrungen zu sammeln und das Gelernte anzuwenden. Ist es nicht toll, den Berufsabschluss jetzt in der Tasche zu haben und sich von nun an voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können? „Eigentlich finde ich es schade, dass die Berufsausbildung bei der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH nun vorbei ist, denn das praktische Arbeiten hat viel Spaß gemacht“, entgegnet Mona Nickel. – Liebe Leser, noch Fragen zum Thema „Engagement und Leistungswille“?!

Ingenieurinnen auf Probe ziehen positive Bilanz

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 06. März 2013

Sechs Monate lang waren 17 Abiturientinnen des Abschlussjahres 2012 draußen in der Arbeitswelt, Praxisluft schnuppern. Eine deutliche Umstellung bedeutete das für viele. Morgens z.T. viel früher raus, abends erst viel später nach Hause, und tagsüber den ganzen Tag in der Werkstatt stehen. Aber es hat sich gelohnt – so die einhellige Meinung der Technikantinnen.

Technikantinnen – so werden die Teilnehmerinnen des Niedersachsen-Technikums genannt. Dies sind Abiturientinnen, die nach der Schule ausprobieren wollen, ob ein technischer Beruf etwas für sie ist. Einige hatten schon mit dem Gedanken gespielt, sich in technischer Richtung zu orientieren, ihnen fehlte aber noch die letzte Sicherheit. Andere hatten anfangs gar nichts mit Technik am Hut, waren aber dennoch offen dafür, sich von Technik begeistern zu lassen.

Und so sah das Programm aus: sechs Monate lang ging es für die Technikantinnen an vier Tagen in der Woche in ihren jeweiligen Betrieb (z. B. zur SZST Salzgitter Service und Technik GmbH, Bereich Mess- und Regeltechnik). Ein Tag der Woche war für den Unibesuch reserviert. So waren gleichzeitig Einblicke in den Hochschulalltag und in die betriebliche Routine möglich. Schaff ich das an der Uni? Was ist anders im Vergleich zur Schule? Wie sieht ein typischer Alltag einer Ingenieurin aus? Wie ist der Umgangston in einem männerdominierten Umfeld? Wie viel Technik, wie viel Kommunikation ist für den Beruf notwendig? Diese und viele andere Fragen haben in den letzten sechs Monaten beantwortet werden können.

Und diese Antworten gaben Sicherheit für die weitere Planung. Ergebnis: Alle Teilnehmerinnen haben sich für ein Studium oder eine Ausbildung im technischen Bereich entschieden.

Daher meine Empfehlung: alle angehenden Abiturientinnen, die für sich auch gern noch mehr Sicherheit bei der Berufswahl hätten, sollten sich das Niedersachsen-Technikum mal genauer anschauen, z. B. bei der TU Braunschweig oder der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Volle Fahrt voraus! – Begrüßung der STUPRAX-Studenten 2013

veröffentlicht von Astrid Mohr am 26. Februar 2013

Begrüßung der Stupraxe: Sebastian Dohmen (SZST Salzgitter Service und Technik GmbH), Janik Schönberg, Frank Gießelmann (Salzgitter Flachstahl GmbH), Pascal Hitschfeld, Jan Humpmayer, Lisanne Horn (SZST Salzgitter Service und Technik GmbH), Astrid Mohr (Salzgitter Flachstahl GmbH), Florian Bondzio, Magnus Heineke, Felix Pukall (v.l.n.r.); abwesend: Dominic Werra, Matthias Bergmann

 

Die Segel sind gesetzt, jetzt heißt es Fahrt aufnehmen. Nach Abschluss des intensiven Auswahlverfahrens für das duale Studienprogramm der Salzgitter Flachstahl GmbH und SZST Salzgitter Service und Technik GmbH konnten wir sie nun in informeller Atmosphäre begrüßen: die Studenten im Praxisverbund (kurz: STUPRAX) des Jahres 2013.

In Kooperation mit der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH werden ab August 2013 acht neue Studenten ausgebildet. Wie schon in den Vorjahren liegt der Fokus des STUPRAX-Programmes im technischen und wirtschaftlichen Bereich: Mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre sind die Zugsegel des STUPRAX-Programmes gesetzt.

Für die neuen STUPRAX-Studenten hieß es im Februar nun „Willkommen zum gegenseitigen Kennenlernen“. In lockerer Runde konnten erste Kontakte zu den STUPRAX-Kollegen und künftigen Ansprechpartnern geknüpft werden. Mit den Worten „Heute bin ich viel entspannter als beim Vorstellungsgespräch“, sprach einer der angehenden Maschinenbau-Studenten wohl allen seinen Kollegen aus der Seele. Kein Wunder, haben die zukünftigen Studenten doch alle ihren Vertrag in der Tasche. „Es ist super, dass ich weiß, wie es nach dem Abitur weitergeht – mit der Zusage sind mir echt Steine vom Herzen gefallen“, ergänzte einer der anderen Kollegen.

Mit dem Kurzfilm zur Stahlerzeugung im Salzgitter Konzern konnten wir den angehenden Studenten zudem einen Eindruck von ihren baldigen Arbeitsplätzen geben. Ob Hochofen, Kraftwerk, Marketing oder Kokerei -  spannende Praxis-Einsätze werfen ihren Schatten voraus.

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen an Bord!

„And the Oscar goes to…“:

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 07. Februar 2013

Es ist mittlerweile ein Klassiker des betrieblichen Lebens: 98 ehemalige Auszubildende feierten am 5. Februar ihre Abschlussprüfung 2013 in Salzgitter-Lebenstedt im Hotel am See. Getragen wurde die Veranstaltung wie in jedem Jahr von der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH, dem zentralen Bildungsdienstleister unseres Konzerns. So empfingen die versammelten Jungfacharbeiter (beiderlei Geschlechts) unter den Augen der geladenen Gäste, darunter Herr Dirk Schulte, Geschäftsführer der SZST, sowie Dr. Florian Löbermann, Leiter Berufliche Bildung, ihre Urkunden.

Solche besonderen Tage leben ja weniger von weihevollen Reden als von dem, was die Ex-Azubis und ihre Stammmeister daraus machen. Tatsächlich meldeten sich viele der jungen Teilnehmer spontan zu Wort, um ihren Ausbildern in eigenen Worten zu danken. Ein junger Mann brachte es wie folgt auf den Punkt: „Wir haben während unserer Ausbildung den einen oder anderen Seiltanz probiert, und dabei sind wir auch schon mal abgestürzt. In solchen Momenten haben Sie uns Sicherheit gegeben und uns aufgefangen – wie Spider-Man!“

Wir hätten bei diesem Stahl-Event eher mit der Anwesenheit von Iron Man gerechnet, aber Spider-Man gereicht uns natürlich auch zur Ehre. Eine ehemalige Auszubildende wurde dann sogar mit ihrem eigenen Kurzfilm überrascht, in dem sie für den Beruf des Industriemechanikers wirbt.

Zu guter Letzt freut uns besonders, dass unter den verabschiedeten Industriemechanikern, Zerspanungsmechanikern, Elektronikern für Automatisierungstechnik und Industriekaufleuten acht für besondere IHK-Leistungen ausgezeichnet wurden.

Glückauf aus Salzgitter!

Ein Blick über den theoretischen Tellerrand

veröffentlicht von Daniela Birkows-Küster am 05. Februar 2013

Studenten der RWTH Aachen besuchten das Blechwalzwerk der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) in Mülheim an der Ruhr.

„Mehr Praxisnähe innerhalb des Studiums, das wäre toll.“ So wie diesem Studenten, der die bonding industry night im letzten Jahr in Aachen besucht hat, geht es sicher vielen Studierenden. Mehr Praxisnähe? Was liegt da näher, als einmal über den theoretischen Tellerrand hinaus- und bei einem potenziellen zukünftigen Arbeitgeber hineinzublicken!

Am 17. Januar 2013 war es dann soweit: 16 zukünftige Ingenieure der RWTH Aachen verschiedener technischer Studiengänge sind gern unserer Einladung nach Mülheim an der Ruhr gefolgt. Für die Studierenden ergab sich zunächst die Möglichkeit, schon einmal vorab Einblicke in den abwechslungsreichen Arbeitstag eines Ingenieurs und die Entwicklungsmöglichkeiten bei MGB gewinnen zu können. Gern hat dies Herr Dr. Gerdemann, der ebenfalls an der RWTH Aachen studiert und promoviert hat und nun seit zwei Jahren als Betriebsleiter der Qualitätsstelle des Blechwalzwerkes tätig ist, übernommen. Herr Dr. Gerdemann hat neben einem beispielhaften Produktionsablauf auch seinen persönlichen Werdegang bei Salzgitter Mannesmann Grobblech geschildert – von der Theorie zur Praxis, von Studium und Promotion zum Betriebsingenieur und Betriebsleiter.

Nach einer kleinen Stärkung folgte dann der von den Studenten mit Spannung erwartete Sprung in die Praxis – eine Besichtigung des Herzstücks von MGB, eine Führung durch das Blechwalzwerk. Selbstverständlich hatten die Besucher im Anschluss noch einige Fragen im Gepäck, für die sich Frau Birkows-Küster, zuständig für Personalentwicklung und Recruiting und Herr Dr. Gerdemann gern Zeit genommen haben.

„Ein interessanter Einblick in den Arbeitsalltag“, „eine tolle Führung durch das Blechwalzwerk“, „meine Erwartungen haben sich absolut erfüllt, sogar Kontakte mit Mitarbeitern konnten geknüpft werden“. – So lassen sich die abschließenden Eindrücke der Studierenden zusammenfassen.

Ein Blick über den Tellerrand – der sich nicht nur für die zukünftigen Ingenieure gelohnt haben wird.

Respekt! – Kein Platz für Rassismus im Betrieb

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 31. Januar 2013

“Ich muss mich auf meine Kollegen verlassen können. Da spielt es keine Rolle, woher sie kommen, ob aus Rumänien, der Türkei oder aus Deutschland.” So hört es sich an, wenn im Betrieb der Salzgitter Flachstahl GmbH die Themen Respekt und Toleranz angesprochen werden.

Begonnen hat die intensive Auseinandersetzung mit den Gefahren des Rassismus im Betrieb bereits im Sommer letzten Jahres. Damals hat sich die Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG), die größte Tochtergesellschaft im Salzgitter Konzern, der “Respekt!” Initiative angeschlossen. Dies bedeutet u.a., dass an markanten Plätzen auf dem Werksgelände Schilder mit der Aufschrift “Respekt! – Kein Platz für Rassismus” aufgestellt wurden. Ulrich Grethe, Vorsitzender der Geschäftsführung SZFG, sagte in diesem Zusammenhang: „Respekt, offener Umgang miteinander und Toleranz sind Grundlagen für ein Unternehmen und tragen wesentlich auch zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Sie müssen gelebt werden.“

Wie aber verankert man diese Einstellung in einem Unternehmen mit fast 5.000 Mitarbeitern? “Das ist ein Thema, womit man sich immer beschäftigen muss”, sagt Hasan Cakir, der Betriebsratsvorsitzende, und geht gleich mit gutem Beispiel voran. In der Respekt AG, einer Arbeitsgruppe der Azubis, lädt er zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema ein. “Respekt heißt für mich ….” steht dann auch auf den Arbeitszetteln, die jeder vor sich liegen hat.

“Wir wollten ein Zeichen setzen, dass in unserem Betrieb Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz keine Chance haben”, sagt Michael Kieckbusch, der Arbeitsdirektor der Salzgitter Flachstahl GmbH, in einem Fernsehbericht des NDR. Dieser Bericht schließt mit dem wunderbaren Satz: “Die Kunden sind so international wie die Kollegen. Und das soll auch künftig so bleiben.”

Am besten, Sie schauen selber mal rein!

„Wir haben da mal ein paar Fragen“ – Unser Auftritt auf der Hochschulmesse in Freiberg

veröffentlicht von Astrid Mohr am 16. Januar 2013

Zugegeben, die Kombination von “Hochschulmesse” und “Ich hab da mal ´ne Frage” ist nicht so außergewöhnlich. Aber auf der Hochschulmesse ORTE der TU Bergakademie Freiberg wurden wir an unserem Stand mit einer etwas anderen Art der Anfrage von Studenten konfrontiert.
In etwa so betrug es sich: “Sie von der Salzgitter AG hatten doch im letzten Jahr bei der ORTE dieses tolle Stahl-Quiz-Spiel dabei! Die Frage-Antwort-Karten haben uns super bei der Klausurvorbereitung für unsere Metallurgie- und Werkstoffwissenschaftsprüfungen geholfen, endlich konnten wir auch mal auf die spaßige Art lernen. Um es zu erweitern, haben wir uns 100 neue Fragestellungen ausgedacht – hätten Sie daran Interesse?”
“Na klar!”, war unsere Antwort und “Großartig!” unser Gedanke, denn über so viel Engagement in Sachen Stahl freuen wir uns sehr. Aber auch neben dieser Frage der anderen Art konnten wir viele andere Fragezeichen rund um die Salzgitter AG, Praktikumsmöglichkeiten und Chancen zum Berufseinstieg in Produktion und Verwaltung in “Aha-Effekte” verwandeln.
Wenn auch Sie Fragen an uns haben, möchten wir die Chance nutzen, Ihnen auf unseren weiteren Messe-Auftritten 2013 Auskunft zu geben. Wir freuen uns auf Sie!

PS: Hätten Sie’s gewusst: “Welchen Wert hat die max. Löslichkeit des Austenits für Kohlenstoff in kohlenstoffhaltigem Eisen?”

Beschreiben Sie sich doch bitte mal, was zeichnet Sie aus?

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 20. Dezember 2012

Bereits 2011 konnten wir als Gast des Career Service der TU Braunschweig mit einer großen Gruppe interessierter Studierender einen Workshop zum Thema Vorstellungsgespräch bestreiten. Das starke Interesse der Studierenden, die aktive Beteiligung und der Spaß an der (nützlichen) Sache haben uns dazu bewogen, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein. Wie erwartet hat das Thema nicht aufgehört, die Gemüter zu bewegen.

Erfahrungen mit einschlägigen Situationen gab es bei den Teilnehmern zur Genüge: Der Fachvorgesetzte entscheidet nach Bauchgefühl, der Personaler ist eher pingelig und kühl, der neue Mitarbeiter wird in der Abteilung vorgezeigt wie, Zitat, „ein Äffchen im Zoo“, so die Beobachtungen respektive Befürchtungen.

Was also tun? Sich gut vorbereiten! Und das am besten praxisnah. Daher bekamen im Workshop alle die Aufgabe, sich zu fragen, welche Kompetenzen sie auszeichnen. Der 2. Schritt war dann, bei kritischen Nachfragen deutlich zu machen, wie man überhaupt darauf kommt. Zum Beispiel: “Wann und wo haben Sie Ihre Konfliktfähigkeit unter Beweis gestellt? Wie sah die Situation genau aus? Was war Ihr Beitrag zur Lösung des Konflikts? Und wie ging es danach weiter?”

Ihr Gesprächspartner wird es wahrscheinlich ebenso genau wissen wollen wie Sie. Dafür gilt es inhaltlich gewappnet zu sein. Das Feedback der Teilnehmer aus den verschiedensten Fachbereichen wie Biologie, Geisteswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen lässt uns glauben, dass wir dazu einen Beitrag leisten konnten. An dieser Stelle auch Danke an Frau Behrendt und Herrn Ahlborn vom Career Service der TU.

In jedem Fall werden wir dieses Thema oder ein verwandtes 2013 gern weiterführen. Möglicherweise auch mit den Klassikern Assessment Center (AC) und Development Center (DC). Arbeitstitel: „AC/ DC – Highway to Hell?“ Unklar ist noch, ob wir mit dem Vorschlag durchkommen…

On the road again – wir kommen zu Ihnen an die Hochschulen

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 11. Oktober 2012

Mit dem Informationsabend Duales Studium begann für uns gestern an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel die neue Wintersaison der Firmenkontaktmessen.  Bis Ende Januar stehen Termine in Magdeburg, Dortmund, Braunschweig, Aachen und Freiberg auf dem Programm.

Was macht man eigentlich als Ingenieur bei Salzgitter? Diese Frage bekommen wir oft zu hören. Um diesem Informationsbedarf adäquat gerecht werden zu können, stehen auf unserem Messestand immer Ingenieurinnen oder Ingenieure zur Verfügung. Und nicht selten kommt es vor, dass sich in kürzester Zeit Fachgespräche auf einem so hohen Niveau entwickeln, dass ich mich als Personalreferent zufrieden dem nächsten Interessenten zuwenden kann. Zufrieden, weil ich glaube, dass es auf einer Messe keine bessere Arbeitgeberwerbung gibt als ein Fachgespräch auf Augenhöhe mit einem überzeugten Mitarbeiter.

Leider können wir nicht aus allen Bereichen wie Forschung, Produktion, Instandhaltung, technischem Vertrieb oder der Verwaltung Kollegen mitbringen. Einen guten Überblick über den Konzern und seine unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten können wir aber trotzdem bieten. Denn trotz der vielen Standorte und unterschiedlichen Produkte und Beschäftigungsmöglichkeiten sorgen wir konzernintern für eine hohe Vernetzung und können daher auch von anderen Bereichen fundiert berichten.

Fragen nach allgemeinen Berufsaussichten für Ingenieure, nach Praktikumsmöglichkeiten oder nach Weiterbildungsangeboten für Berufseinsteiger sind ebenfalls häufig ein Thema. Hierzu bieten wir neben dem persönlichen Gespräch viele weiterführende Unterlagen an.  Ergänzend halten kleine Werbegeschenke den Messekontakt nachhaltig in Erinnerung.

Wenn Sie also Fragen rund um einen Arbeitplatz beim Salzgitter Konzern haben, dann schauen Sie doch einfach mal auf einer der Messen vorbei!

PS: Und falls Sie Ihre Bewerbungsunterlagen am Stand abgeben möchten, können Sie das gern tun. Idealerweise haben Sie dazu ein Anschreiben vorbereitet, welches sich auf eine konkret ausgeschriebene Stelle bezieht. Wir sind gespannt darauf, Sie kennen zu lernen.