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Vorstand meets Azubis

08.01.18 | Artikel der Salzgitter Flachstahl GmbH

20 Auszubildende, zwei Vorstände und ausreichend Zeit für Präsentation und Diskussion: „Vorstand meets Azubis“ heißt die Veranstaltung, die nun zum zweiten Mal in Salzgitter stattgefunden hat. „Vorstände und Auszubildende begegnen sich im täglichen Arbeitsleben eher selten“, berichtet Dr. Florian Löbermann, Leiter Berufliche Bildung Salzgitter Flachstahl GmbH und zuständig für das Thema Bildung im Konzern. Um trotzdem einen Austausch zu ermöglichen, wurde die Veranstaltung eingeführt.

Neben dem Dialog mit Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorstandsvorsitzender, und Arbeitsdirektor Michael Kieckbusch gibt es weitere Intentionen. Die Azubis kommen aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen und sollen beim vorbereitenden Arbeitstreffen auch Informationen über den Konzern und seine Tochtergesellschaften austauschen. Sie befinden sich alle in der Mitte ihrer Ausbildung und haben sich aufgrund guter Prüfungsergebnisse qualifiziert. Die Diskussion mit den Vorständen reichte von der Bedeutung der Ausbildung aus Sicht des Unternehmens und der Azubis bis Zukunftsthemen wie Industrie 4.0. Gerade hier sehen die jungen Mitarbeiter ein hohes eigenes Potenzial aufgrund ihrer natürlichen Nähe zu digitalen Medien und der vernetzten Kommunikation.

 In der Diskussion über den Leitbildwert „Kundenorientierung“ stellten die Azubis zunächst die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden in den Mittelpunkt. Allen war klar, dass unser Gehalt von niemand anderen als vom Kunden gezahlt wird. Darum wissend zeigten sie auf, welche Voraussetzungen das eigene Unternehmen vor allem zu erfüllen hat: Qualität, Flexibilität, Innovationsfähigkeit und entsprechend ausgebildetes Personal. Als Schlussfolgerung empfahlen die Azubis eine „bewusste Kundenorientierung“. Diese müsse dem Kunden dienen, gleichzeitig aber auch die wirtschaftlichen Ziele des Unternehmens berücksichtigen. Konkrete Kooperationsprojekte stellten für sie dabei den besten Weg der Zusammenarbeit dar.

 Über das Arbeitsvolumen von Vorständen und ihre grundsätzliche Haltung zur Arbeit wollten die Azubis Näheres erfahren. Beide Vorstände nannten als wichtigstes Kriterium, dass „Arbeit und Freude“ keinesfalls ein Gegensatz sind. Entscheidend sei die Einstellung zur Arbeit mit den Faktoren Motivation, Engagement und der Freude an der Tätigkeit.

 Auch die momentanen Fusionsüberlegungen in der Stahlindustrie kamen zur Sprache. Hierzu erläuterte Prof. Fuhrmann unter anderem: „Der Erhalt der unternehmerischen Eigenständigkeit und die Zukunftssicherung der Salzgitter AG sind die zentralen Bezugspunkte aller strategischen und operativen Maßnahmen des Konzerns.“ Dr. Löbermann zeigte sich begeistert von der Dynamik der Azubis: „Trotz ihrer unterschiedlichen Unternehmensherkunft hat sich die Gruppe schnell gefunden und eine tolle Arbeitsatmosphäre kreiert.“ Merle Rabe, Auszubildende bei der Mannesmann Precision Tubes GmbH, ist von der Veranstaltung überzeugt: „Wir haben uns trotz der kurzen Zeit schnell und gut kennengelernt. Ich bin überrascht, wie offen der Austausch mit den beiden Vorständen war.“

Arbeitsdirektor Michael Kieckbusch zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Die Veranstaltung hat sich fest etabliert und wird fortgesetzt. Dieser offene Dialog ist für uns als Vorstand eine wertvolle Erfahrung. Er ist ein Beitrag zu unserer besonderen Unternehmenskultur.“ Damit stimmt auch Prof. Fuhrmann überein: „Mich hat sehr beeindruckt, wie umfassend sich die jungen Mitarbeiter mit dem Unternehmensumfeld und den zukünftigen Herausforderungen an den Konzern auseinandergesetzt haben. Auch die Unvoreingenommenheit und die Fähigkeit der jungen Kolleginnen und Kollegen zu differenziertem Denken zu erleben, war eine echte Freude.“

© Salzgitter AG
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