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1. Quartal 2019

15.05.19 | Pressemeldung der Salzgitter AG

Salzgitter-Konzern mit gelungenem Jahresauftakt

  • Gewinn vor Steuern legt gegenüber Vorjahr erneut zu
  • Interne Maßnahmenprogramme als Fundament dieser Entwicklung
  • Prognose Geschäftsjahr 2019 bestätigt:

    • geringfügig gesteigerter Umsatz oberhalb 9,5 Mrd. € und
    • Vorsteuergewinn zwischen 125 Mio. € und 175 Mio. €; voraussichtlich am oberen Ende der Spanne

In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld erzielte der Salzgitter-Konzern im ersten Quartal 2019 125,9 Mio. € Gewinn vor Steuern (Q1 2018: 95,9 Mio. €). Neben dem sehr zufriedenstellenden Vorsteuerergebnis des Flachstahlsegments trugen sämtliche anderen Geschäftsbereiche mit positiven Resultaten sowie das at equity einbezogene Engagement an der Aurubis AG zu dem erfreulichen Jahresstart bei.

„Wir blicken auf das beste Auftaktquartal seit 2008 zurück, das auch aufgrund bilanzieller Effekte besser ausgefallen ist als zur Jahreswende antizipiert. Maßgebliches Momentum für den kontinuierlichen Aufwärtstrend der vergangenen fünf Jahre war die erfolgreiche Implementierung unserer eigenen Maßnahmen. Es gibt also allen Grund zuversichtlich zu sein: Wir haben bereits Vieles bewegt! Auch in Zukunft werden wir dies in fokussierter Weise betreiben. So ist es bei aufkommendem konjunkturellem Gegenwind und angesichts der Unsicherheiten im politischen Umfeld unerlässlich, dass wir unsere intensiven Entwicklungs- und Optimierungsanstrengungen mit neuen Impulsen fortsetzen“, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann.

Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns zeigte sich mit 2,3 Mrd. € gegenüber dem Vergleichszeitraum (Q1 2018: 2,3 Mrd. €) unverändert. Dabei konnte der Rückgang im Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl bei einer annähernd stabilen Entwicklung des Flachstahlsegments von den übrigen Divisionen ausgeglichen werden. Die 125,9 Mio. € Vorsteuergewinn enthalten 50,2 Mio. € Beitrag des Aurubis-Engagements (Q1 2018: 7,5 Mio. €), der 18,3 Mio. € stichtagsbezogene Bewertungs­effekte (Q1 2018: –6,3 Mio. €) im Wesentlichen aus positiver Edelmetallpreisentwicklung umfasst. Von deren Fortschreibung im weiteren Jahresverlauf können wir angesichts ihrer Volatilität nicht ausgehen. Außerdem sind im Beitrag des Aurubis-Engagements 20,0 Mio. € (Q1 2018: 0 €) Ertrag aus einer erfolgswirksamen bilanziellen Anpassung im Zusammenhang mit den im ersten Quartal 2019 zu einem durchschnittlichen Kurs unterhalb des Marktwertes des anteiligen Eigen­kapitals erworbenen Aktien der Aurubis AG verarbeitet. Das Nachsteuerergebnis betrug 96,7 Mio. € (Q1 2018: 65,2 Mio. €). Hieraus errechnen sich 1,76 € Ergebnis je Aktie (Q1 2018: 1,18 €) sowie 14,1 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Q1 2018: 11,6 %).


Ausblick

Die Salzgitter AG bekräftigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2019. Wir rechnen nach wie vor mit:

  • einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9,5 Mrd. €,
  • einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 125 Mio. € und 175 Mio. € sowie
  • einer sichtbar unter dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Nach dem starken ersten Quartal gehen wir aktuell eher von einem Vorsteuerergebnis im oberen Bereich der zuvor genannten Spanne aus. Mit Verweis auf die labile konjunkturelle Lage nicht nur in der EU sowie die damit einhergehende verminderte Prognosesicherheit für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres halten wir jedoch eine Veränderung der Prognose derzeit für verfrüht.

Die vollständige Veröffentlichung zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2019 finden Sie unter:
https://www.salzgitter-ag.com/de/investor-relations/news-publikationen.html

Wir machen darauf aufmerksam, dass Imponderabilien unter anderem aus Rohstoffkosten-, Edelmetallpreis- und Wechselkursveränderungen sowie globalen handelspolitischen Entwicklungen den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 noch erheblich beeinflussen können. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei noch rund 9 Mio. t bis Jahresende abzusetzender Stahlerzeugnisse der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl, Mannesmann und Handel im Schnitt 10 € Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 90 Mio. € Ergebnisvarianz zu verursachen.


Disclaimer: Einige der in dieser Mitteilung gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen bzw. können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Geschäftsbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt – unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen – keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen, die ausschließlich auf den Umständen am Tag der Veröffentlichung basieren, laufend zu aktualisieren.
 

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