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Steeluniversity

Was ist der Unterschied zwischen Roheisen und Stahl? Welche Rolle spielt Kohlenstoff bei der Stahlherstellung?

Spätestens beim Berufseinstieg in die Stahlindustrie sieht man sich mit solchen Fragen konfrontiert. Viele Studenten haben sich aber schon während des Studiums intensiver mit der Materie beschäftigt, z. B. mit der Frage nach den chemischen Prozessen im Stahlwerkskonverter. Und nicht zuletzt stehen in der Praxis auch mal Fragen wie die folgenden im Raum:

Wie viel Kühlwasser brauche ich pro Kilo flüssigem Stahl in der Stranggießanlage? Welche Ausgangstemperatur muss der Stahl haben, damit ich ihn gut kontinuierlich gießen kann? Wie viel Megawatt brauche ich im Elektro-Ofen?

Zu all diesen Fragen bietet die steeluniversity.org eine Antwort. Diese Internetseite ist eine innovative Online-Lernplattform, auf der man interaktiv die Stahlherstellung kennenlernen und selbst in Simulationen ausprobieren kann.

Zielgruppe

Die Inhalte sind in erster Linie für interessierte Studenten und Mitarbeiter der Stahlindustrie geeignet, die sich vertieft und selbstbestimmt mit den Prozessen rund um die Stahlherstellung vertraut machen möchten. Die Steeluniversity kann sehr gut auch ergänzend zur Vorlesung oder als Vertiefung von innerbetrieblichen Seminaren genutzt werden. 

Wie funktioniert steeluniversity.org?

Das Herz dieser Webseite ist eine Serie integrierter Simulationen der wichtigsten Stahlerzeugungsprozesse. In den letzten Jahren wurden bereits mehrere animierte und steuerbare Prozessmodelle veröffentlicht, die wachsende internationale Aufmerksamkeit erhalten haben.

Folgende Simulationen stehen zur Verfügung:

  • Hochofen
  • Elektrolichtbogenofen
  • Konverter
  • Sekundärmetallurgie
  • Strangguss       

Die Simulationen sollen es dem Benutzer ermöglichen, die Herstellung des Stahls in den verschiedenen Produktionsstufen - vom Rohmaterial bis zum fertigen Endprodukt -  zu begleiten und sich dabei auch mit Umweltaspekten und Überlegungen zur Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.

Die Simulationen werden in zwei Schwierigkeitsstufen angeboten. Die erste Stufe wurde für Studenten entwickelt, die  zweite – und schwierigere Variante, in der nicht alles so funktioniert, wie es ursprünglich geplant war – für Personen mit Berufserfahrung. Der Benutzer hat zu Beginn die Wahl, welche Stahlsorte er herstellen möchte. Jede der angebotenen Varianten hat ihre eigene besondere technische Herausforderung und verlangt die Anwendung verschiedener Arbeitsvorgänge und Prozessparameter. Es gibt niemals nur einen richtigen Weg, um ein Problem zu behandeln.

Spielerisch lernen

Die Simulationen bilden jeweils den Abschluss eines thematischen Bausteins. In den Kapiteln davor werden die notwendigen chemischen und technischen Inhalte und Prozesse erklärt, die für das Verständnis und die erfolgreiche Durchführung des Praxistests nötig sind.

Am Ende der Übung bekommt der Benutzer ein Feedback zu seinem Ergebnis und ein Ablaufprotokoll. Damit kann er die Auswirkungen seiner Entscheidungen analysieren und Ansatzpunkte für einen erneuten verbesserten Versuch finden.

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