Circular Valley® Forum 2025: Zukunft der Metallindustrie im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

18.11.2025 | Salzgitter Flachstahl GmbH


Am 14. November fand in Wuppertal das Circular Valley® Forum 2025 statt. Dr. Heike Denecke-Arnold vertrat dort die Salzgitter Flachstahl im Rahmen eines Panels. Zusammen mit weiteren Gästen von Aurubis, VALE, DERA und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz diskutierte sie den Status der Metallindustrie sowie deren Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Die gemeinnützige Circular Valley® Stiftung verfolgt das Ziel, die relevanten Stakeholder zusammenzubringen. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Circular Economy. 
Circularity war und ist schon immer ein zentraler Bestandteil der Stahlproduktion. Neben der Wieder- und Weiterverwertung von Schrott werden auch die entstehenden Gase effizient genutzt, um Produktionsprozesse energieoptimiert zu gestalten.

Stahlschrott ist schon jetzt ein bedeutender Sekundärrohstoff für die Stahlherstellung - sowohl über die Primärstahlroute über Hochofen und Konverter als auch für die Elektrolichtbogenroute. Mit der Transformation hin zur CO₂-armen Stahlherstellung wird seine Bedeutung weiter steigen, ebenso wie die Anforderungen an die Qualität des Materials. Daher investiert Salzgitter auch in moderne Schreddertechnologien.

Über Closed Loop Modelle wird der beim Kunden anfallende Schrott zurück in die Stahlproduktion geführt. Im Rahmen des Transformationsprogramm SALCOS® - Salzgitter LOW CO2 Steelmaking kann dieser in den Elektrolichtbogenöfen des Salzgitter-Konzerns mithilfe grünen Stroms eingeschmolzen und zu neuen CO2-armen Stahlprodukten verarbeitet werden.

Damit schließt sich ein Wertschöpfungskreislauf, der sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugt: Die Diskussion des Panels zeigte deutlich: Wer heute in zirkuläre Technologien und Partnerschaften investiert, schafft zugleich die Grundlagen für eine resiliente, klimaneutrale Industrie von morgen. 
 

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